Minimum Viable Product

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Ein Minimum Viable Product (MVP), wörtlich ein "minimal überlebensfähiges Produkt", ist die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, das ein Start-up-Unternehmen entwickeln muss, um Klarheit über die Marktchancen einer Produktidee zu bekommen. Der Begriff des MVP entstammt dem Lean Startup Gedanken, und wurde im Jahre 2001 von Frank Robinson geprägt und von Steve Blank und Eric Ries popularisiert. Das schnell und einfach erstellte Produkt wird nur mit den nötigsten Kernfunktionen ausgestattet, z.B. (für ein Internet-basiertes Produkt) durch eine Landingpage, um Arbeit, Geld und Zeit zu sparen. Es wird veröffentlicht, um das Feedback von (möglichen) Kunden einzuholen; dabei spielen frühzeitige Anwender eine besondere Rolle, die sich am besten in die Produktabsicht hineinversetzen können. Das Feedback wird dann dazu genutzt, um das MVP Runde um Runde zu erweitern und zu verbessern.

Das Ziel dieser Strategie ist die Vermeidung von Produkten, die die Kunden gar nicht wollen. Die gewonnene Information über Kundenwünsche soll auch dazu beitragen, den Kapitaleinsatz auf das beste Produkt zu lenken.

Zwecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Testen einer Marktlücke mit möglichst wenig Entwicklungsaufwand
  • "beschleunigtes Lernen" (vgl. Dave Meier, Center for Accelerated Learning in Lake Geneva im US-Bundesstaat Wisconsin)
  • Frühestmögliche Bereitstellung eines Produkts an Anwender (early adopters)
  • Gegebenenfalls Grundlage für andere Produkte
  • Nachweis der Herstellungskompetenz der Entwickler

Verwandte Begriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Konzept lässt sich auf andere Aspekte des Start-up-Unternehmens übertragen, so z. B. das "Minimum Viable Team", d.h. die minimale Belegschaft mit allen nötigen Kompetenzen, um das MVP zu verwirklichen.