Mining

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Dieser Artikel beschreibt eine Gemeinde in Oberösterreich. Für das Mining von Bitcoins, siehe Bitcoin#Mining.
Mining
Wappen von Mining
Mining (Österreich)
Mining
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 16,55 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 13° 10′ O48.27777777777813.161111111111346Koordinaten: 48° 16′ 40″ N, 13° 9′ 40″ O
Höhe: 346 m ü. A.
Einwohner: 1.161 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 70 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4962
Vorwahl: 07723
Gemeindekennziffer: 4 04 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hofmark 19
4962 Mining
Website: www.mining.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Günter Hasiweder
Gemeinderat: (2003)
(19 Mitglieder)
13 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Mining im Bezirk Braunau am Inn
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Mining ist eine Gemeinde mit 1161 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Nordosten des oberösterreichischen Bezirks Braunau am Inn. Der Ort liegt oberhalb des Inn-Stausees, der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Alberting (49)
  • Amberg (62)
  • Frauenstein (96)
  • Gundholling (30)
  • Holl (14)
  • Kaltenau (18)
  • Mamling (147)
  • Mining (650)
  • Obersunzing (14)
  • Öppling (19)
  • Unterbergham (22)
  • Untersunzing (25)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Amberg, Gundholling und Mining.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Mining liegt auf einer eiszeitlich geformten Terrassenlandschaft am Unteren Inn im Nordosten des Bezirkes Braunau am Inn. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 885 n. Chr. Zahlreiche Funde weisen auf eine sehr frühe Besiedelung hin (z. B. Schnabelkanne aus Bronze und Bronzeteller aus der La-Tène-Zeit des vierten Jahrhunderts v. Chr. in der Ortschaft Sunzing - zu sehen im Landesmuseum Linz). In der gotischen Pfarrkirche befinden sich an den Seitenwänden interessante Grabsteine aus der Zeit nach 1500 und erinnern an die früheren Herrschaften der drei Schlösser Mamling, Sunzing und Frauenstein. Die Schlosskapelle Mamling ist besonders sehenswert. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten stellen das Innkraftwerk Ering-Frauenstein mit Blick auf den Stausee sowie die Burg Frauenstein dar.

Um diese Region ranken sich viele Mythen und Sagen, zum Beispiel die Sage "Der Rübenkönig": In dieser Sage geht es um einen armen Bauern namens Clemens Rübe, der sein Leben lang nur Rüben zu essen bekam. Als er sein 18tes Lebensjahr vollendet hatte, heiratete er Hermelin von Fischotter, die eine reiche Prinzessin war. Ihr Vater, der König, wurde nur A. H. genannt. Er war Hexer und so verhexte er Clemens, der von nun an verdammt war, Rüben für seine Gemahlin und den Schreckensherrscher Robert den Schrecklichen zu schälen. Aber dann kam ein Drache und Blut wurde vergossen. Er wurde allerdings getötet und zwar von einem Neugeborenen.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Mining verweist in seiner Gestaltung auf das mächtige Geschlecht der Reichsgrafen von Paumgarten zu Ering und Frauenstein, die über Jahrhunderte die Grundherrschaft in Mining ausübten und in der Pfarrkirche auch ihre Grablege hatten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mining

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mining, Upper Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien