Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

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Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
– UM BW –
Grosses Landeswappen Baden-Württemberg.svg
Staatliche Ebene Baden-Württemberg
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 1987
Hauptsitz Kernerplatz 9
Stuttgart
Behördenleitung Franz Untersteller
Website http://um.baden-wuerttemberg.de/
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart, Kernerplatz

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) ist eines von elf Ministerien in der Verwaltung des Landes Baden-Württemberg. Das Ministerium wurde 1987 aus dem „Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten“ herausgelöst und als eigenes „Ministerium für Umwelt“ errichtet. 1996 wurde das „Ministerium für Verkehr“ angeschlossen. Im April 2005 wechselte der Bereich Verkehr zum Innenministerium. Mit der Kabinettsumbildung durch Stefan Mappus im Februar 2010 wurde das Verkehrsministerium wieder dem Umweltministerium angeschlossen und dieses zum „Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr“ umstrukturiert. Nach dem Regierungswechsel im Mai 2011 erhielt der Bereich Verkehr wieder ein eigenes Ministerium (Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg) und das Umweltministerium bekam seinen heutigen Namen, der auch nach dem Regierungswechsel 2016 beibehalten wurde.

Geschäftsbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehören:

  1. Grundsatzfragen der Umweltpolitik, des Umweltrechts sowie des Klimaschutzes (etwa durch das 2015 von Baden-Württemberg und Kalifornien initiierte Under2MoU);
  2. Koordinierung des Umweltschutzes (Land und Bund), internationaler Umweltschutz;
  3. Umweltforschung;
  4. Ökosystemschutz;
  5. Wasserwirtschaft und Wasserrecht, Gewässerschutz, Ausweisung von Wasserschutzgebieten, Kartierung;
  6. Immissionsbedingter Bodenschutz, Bewirtschaftungsbeschränkungen;
  7. Abfallentsorgung, Abfallwirtschaft
  8. Landesanstalt für Umweltschutz, Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg, Umweltinformation;
  9. Immissionsschutz, technischer Umweltschutz, technischer Arbeitsschutz und Sicherheit technischer Arbeitsmittel, Sprengstoffwesen, überwachungsbedürftige Anlagen nach dem Gerätesicherheitsgesetz, Gewerbeaufsicht (ohne sozialen Arbeitsschutz und Medizinprodukte) und Aufsicht über die Gentechnik;
  10. Sicherheit in der Kerntechnik, Aufsicht nach dem Atomgesetz, Umweltradioaktivität, Strahlenschutz (mit Ausnahme der Röntgenverordnung), Entsorgung radioaktiver Stoffe.
  11. Naturschutz

Die Behörde hat ihren Sitz in Stuttgart. Chef des Ministeriums ist der Umweltminister. Amtsleiter des Ministeriums ist der Ministerialdirektor. Seit dem Regierungswechsel 2016 wird das Ministerium durch einen Staatssekretär unterstützt, die Position hat Andre Baumann inne.

Umweltminister beziehungsweise Umwelt- und Verkehrsminister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gründung des Ministeriums standen den Ministern immer wieder auch Staatssekretäre zur Seite:

Nachgeordnete Dienststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Umweltministerium Baden-Württemberg sind unter anderem folgende Dienststellen und Behörden unterstellt beziehungsweise zugeordnet beziehungsweise werden von diesem direkt oder indirekt beaufsichtigt:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]