Minucciano

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Minucciano
Wappen
Minucciano (Italien)
Minucciano
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Lucca (LU)
Koordinaten: 44° 10′ N, 10° 13′ OKoordinaten: 44° 10′ 0″ N, 10° 13′ 0″ O
Höhe: 697 m s.l.m.
Fläche: 57 km²
Einwohner: 2.153 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einw./km²
Postleitzahl: 55034
Vorwahl: 0583
ISTAT-Nummer: 046019
Volksbezeichnung: Minuccianesi
Schutzpatron: San Michele Arcangelo (29. September)
Website: Gemeinde Minucciano
Panorama von Minucciano
Panorama von Minucciano

Minucciano ist eine italienische Gemeinde mit 2153 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Lucca in der Toskana.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Gemeinde Minucciano in der Provinz Lucca

Der Ort erstreckt sich über ca. 57 km². Er liegt ca. 45 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Lucca und 90 km nordwestlich der Regionalhauptstadt Florenz im oberen Garfagnanagebirge rechts des Serchio an der Grenze zur Provinz Modena. Im Gemeindegebiet befindet sich der höchste Berg der Toskana, der Monte Pisanino. Teile des Gemeindegebiets gehört zum Nationalpark der Apuanischen Alpen. Der Ort liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone F, 3 112 GG[2] Wichtige Gewässer im Gemeindegebiet sind die Torrenti Acqua Bianca (8 von 12 km im Gemeindegebiet) und Serchio di Gramolazzo (alle 8 km im Gemeindegebiet).[3]

Zu den Ortsteilen gehören Agliano, Albiano, Antognano, Canepaia, Carpinelli, Castagnola, Foresto, Gorfigliano, Gramolazzo, Metra, Pieve San Lorenzo, Pugliano, Sermezzana und Verrucolette.

Die Nachbargemeinden sind Camporgiano, Casola in Lunigiana (MS), Fivizzano (MS), Massa (MS), Piazza al Serchio, Sillano Giuncugnano und Vagli Sotto.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptort Minucciano ist aus einer mittelalterlichen Festung entstanden, von der heute noch ein Turm und Teile der Mauer erhalten sind.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pieve di San Lorenzo, Pieve im Ortsteil Pieve San Lorenzo.
  • Chiesa di San Jacopo, Kirche in Pugliano.
  • Chiesa dei Santi Simone e Giuda, Kirche im Ortsteil Castagnola
  • Eremo della Beata Vergine del Soccorso, Einsiedelei kurz außerhalb des Ortskerns.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wichtigste Wirtschaftszweig ist heute der Marmorabbau, der seit dem 20. Jahrhundert in größerem Umfang existiert. Davor wurde hauptsächlich Landwirtschaft betrieben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emanuele Repetti: MINUCCIANO in Garfagnana (Minuccianum) sul principio della Valle del Serchio. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, ital.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Minucciano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 16. März 2016 (italienisch) (PDF; 330 kB)
  3. Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Minucciano, abgerufen am 16. März 2016 (italienisch)