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Miriam Georg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Miriam Georg (* 1987 in Schwalmstadt) ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Sie ist vor allem bekannt für die hanseatischen Romanserien Elbleuchten / Elbstürme sowie Das Tor zur Welt Träume / Hoffnung und Die Nordwind-Saga Im Nordwind / Im Nordlicht.

Miriam Georg wurde 1987 in Schwalmstadt geboren. Sie studierte Europäische Literatur (B.A.) an der Philipps Universität Marburg und erwarb im Anschluss einen Master in National and Transnational Studies mit dem Schwerpunkt Native American Literature an der Universität Münster. Heute ist sie freiberufliche Schriftstellerin. Sie schreibt seit 2017 unter mehreren Pseudonymen und lebt in Berlin-Neukölln mit ihrer gehörlosen Hündin Rosali.[1]

Literarisches Werk

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Miriam Georg schreibt überwiegend historische und zeitgenössische Familiensagas mit starken Bezügen zur norddeutschen (insbesondere hanseatischen) Kultur und Geschichte. Ihr literarisches Debüt im größeren kommerziellen Rahmen gelang ihr mit der zweiteiligen Hanse-Saga Elbleuchten und Elbstürme, die bei Leserinnen und Lesern überaus positiv aufgenommen wurden und unmittelbar in die Bestsellerlisten einstiegen. Elbleuchten hielt sich insgesamt 57 Wochen unter den Top 20 der Spiegel Bestsellerliste Belletristik (Taschenbuch).

Aufbauend auf diesem Erfolg veröffentlichte sie weitere Dilogien wie Das Tor zur Welt (Band 1: Träume, Band 2: Hoffnung) sowie die Nordwind-Saga (Band 1: Im Nordwind, Band 2: Im Nordlicht). Insgesamt haben sich ihre Bücher laut Verlag bisher über 1,2 Millionen Mal verkauft.

Für ihren ersten Roman Die Verlorene, der 2025 als Hardcover im S. Fischer Verlag erschien, hat sie sich von Teilen ihrer eigenen Familiengeschichte sowie von ihrer Ausbildung zur systemischen Therapeutin inspirieren lassen.[2][3]

Georg wird von den Verlagen Rowohlt und S. Fischer vertreten. In der Vergangenheit hat sie auch bei Penguin und Ullstein veröffentlicht. Ihre weiteren Pseudonyme sind Mina Gold und Lisa Kirsch. Ihre Werke sind in gedruckter Form, als E-Book und als Hörbuch erhältlich und wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem ins Französische, Polnische, Russische, Spanische und Tschechische.[4]

Georgs Romane werden in Verkaufsportalen, Verlagsbeschreibungen und Leserforen häufig als eingängig, dramatisch und emotional beschrieben. Sie fanden insbesondere bei Lesenden historischer Familiensagas großen Anklang und wurden unter anderem im NDR Hamburg Journal besprochen.[5]

  • Elbleuchten (Teil 1 der Hanse-Saga)
  • Elbstürme (Teil 2 der Hanse-Saga)
  • Das Tor zur Welt: Träume (Teil 1)
  • Das Tor zur Welt: Hoffnung (Teil 2)
  • Im Nordwind (Teil 1 der Nordwind-Saga)
  • Im Nordlicht (Teil 2 der Nordwind-Saga)
  • Die Verlorene (Einzelroman)

Einzelnachweise

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  1. Miriam Georg | Rowohlt Verlag. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
  2. Exklusiv-Interview mit Miriam Georg. In: büchermenschen. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
  3. Lesering.de: Die Verlorene (Miriam Georg): Rezension, Handlung & Analyse des Generationenromans über Schlesien, Schweigen und Erinnerung - Buchrezension. 4. September 2025, abgerufen am 15. Oktober 2025.
  4. Miriam Georg – alle Bücher, MP3-CDs und CDs – jpc.de. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
  5. Herdis Pabst: "Im Nordwind": Historischer Hamburg-Roman mit einem Hauch Exotik. Abgerufen am 15. Oktober 2025.