Miribel (Ain)

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Miribel
Wappen von Miribel
Miribel (Frankreich)
Miribel
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Ain
Arrondissement Bourg-en-Bresse
Kanton Miribel
Gemeindeverband Miribel et du Plateau
Koordinaten 45° 50′ N, 4° 57′ OKoordinaten: 45° 50′ N, 4° 57′ O
Höhe 168–314 m
Fläche 24,49 km2
Einwohner 9.742 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 398 Einw./km2
Postleitzahl 01700
INSEE-Code
Website www.miribel.fr

Blick auf Miribel

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Miribel ist eine französische Gemeinde mit 9742 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Ain in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Administrativ gehört sie zum Arrondissement Bourg-en-Bresse. Sie ist überdies Mitglied des Communauté de communes de Miribel et du Plateau. Die Einwohner heißen Miribelans.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miribel liegt in der Landschaft Côtière südlich der Dombes, etwa 14 Kilometer nordöstlich von Lyon. Der Ort liegt unmittelbar am Canal de Miribel. Umgeben wird Miribel von den Nachbargemeinden Mionnay im Norden, Tramoyes im Nordosten, Saint-Maurice-de-Beynost im Osten, Meyzieu im Südosten, Décines-Charpieu im Süden, Vaulx-en-Velin im Südwesten, Neyron im Westen sowie Rillieux-la-Pape und Cailloux-sur-Fontaines im Nordwesten.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die frühere Route nationale 83 (heute: Départementstraße 483) und die Autoroute A42.

Der Bahnhof von Miribel wird von Zügen der Bahnstrecke Lyon–Genève bedient, der Bahnhof des Ortsteils Les Échets liegt an der Bahnstrecke Lyon–Bourg-en-Bresse. Hier ereignete sich am 10. September 1921 ein schwerer Eisenbahnunfall: Wagen eines Schnellzuges entgleisten, als dieser mit überhöhter Geschwindigkeit in den Bahnhof einfuhr.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 4.580 5.651 6.237 7.053 7.683 8.539 8.847 9.031

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine echte Gemeindepartnerschaft besteht derzeit nicht. Mit der malischen Gemeinde Diankè besteht eine Verbindung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Calvaire-fontaine de Miribel, Brunnenanlage um ein Steinkreuz aus dem Jahre 1832, seit 1929 Monument historique
  • Kirchen Saint-Martin, seit 1928 Monument historique, und Saint-Romain
  • Glockenspiel Carillon du Mas Rillier, Monument historique seit 1995
  • Château de Miribel, Ruinen der alten Befestigungsanlage aus dem 11. Jahrhundert
  • Rathaus
  • Grand parc de Miribel-Jonage (22 Quadratkilometer große Parkanlage)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Miribel (Ain) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien