Missbrauchsskandal von Rotherham

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Als Missbrauchsskandal von Rotherham wird der organisierte sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zwischen den Jahren 1997 und 2013 in Mittelengland bezeichnet. Der Umfang des Skandals wurde deutlich, als 2014 ein Untersuchungsbericht erschien, der die Dimension der Verbrechen bilanzierte und Behördenmitarbeitern, der Polizei und Kommunalpolitikern Verschleierung und Versagen nachwies. 1400 Kinder und Jugendliche wurden in der Stadt Rotherham, deren Umgebung und anderen Orten in Mittelengland durch hauptsächlich britisch-pakistanischeGrooming“-Banden systematisch missbraucht und sexuell versklavt. Dabei kam es zu Gruppenvergewaltigungen, erzwungener Prostitution und „Trafficking[1] – einem Weiterreichen von einer Männergruppe zur nächsten.[2]

Dimension des Skandals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits um das Jahr 2010 waren in Mittelengland mehrere Fälle systematischen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen bekannt geworden. Nach der Festnahme und Verurteilung einiger Täter in Rotherham und der 50 km westlich gelegenen Stadt Rochdale kam der Verdacht auf, dass der Missbrauch weitere Kreise gezogen hatte und von den Ordnungsbehörden, den Schulen und Jugendhilfsorganisationen weitgehend ignoriert worden war. Deswegen wurde eine unabhängige Untersuchung der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Rotherham in Auftrag gegeben, deren Untersuchungsbericht am 26. August 2014 veröffentlicht wurde.[3]

Zuvor war eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch die 2013 unter dem Titel Girl A erschienene autobiografische Veröffentlichung eines systematisch über Jahre missbrauchten Mädchens in Rochdale in Gang gekommen.

Die von der schottischen Sozialarbeiterin und Ehrenprofessorin Alexis Jay und weiteren unabhängigen Experten im Auftrag der Bezirksverwaltung Rotherham durchgeführte Untersuchung kam zu dem Schluss, dass die Polizei weitgehend versagt hatte und dass nicht ein paar Dutzend, sondern in der Zeit zwischen 1997 und 2013 mindestens 1400 Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg sexuell ausgebeutet worden waren.[4] Die meisten Opfer aus den gesammelten und untersuchten Fällen waren laut Untersuchungsbericht „white British children“, (deutsch: „weiße britische Kinder und Jugendliche“), die Täter stammten in der Mehrheit aus der pakistanisch-britischen Gemeinde muslimischen Glaubens von Rotherham.[5][6] Die im Bericht enthaltenen Misshandlungen umfassen Entführung, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch von Jugendlichen und Kindern sowie Menschenhandel und Zwangsprostitution.[7][3][8][8]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Missbrauchsverfahren von 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2010 wurden fünf Männer pakistanischer Herkunft für eine Reihe von Sexualstraftaten an Mädchen im Alter von zwölf Jahren festgenommen. Die Männer hatten zu mittellosen Mädchen Beziehungen aufgebaut und sie in Autos und Parks in Rotherham vergewaltigt. Die Männer wurden vom Sheffield Crown Court abgeurteilt und im November 2010 inhaftiert.[9] Die minderjährigen Opfer wurden von den Tätern als "dirty gori" bezeichnet, ein Pakistani-Umgangswort für weiße Mädchen.[10] Das Gericht merkte an, „die Botschaft muss laut und deutlich lauten, dass unsere Gesellschaft keine Sexualstraftäter tolerieren wird, die Jagd auf Kinder machen“.[9] Zusätzlich zu ihrer Verurteilung wurden die Täter im Sexualstraftäter-Register eingetragen.[11]

Die Nachforschungen der Times[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2012 wurde in einer Reihe von Berichten der The Times, die auf vertraulichen Dokumenten von Polizei und Sozialdiensten basierten, bekanntgemacht, dass die Missbrauchsfälle viel weiter verbreitet waren, als zuvor bekannt war.[12][13] Nach diesen Berichten gab es in Rotherham systematischen Missbrauch weißer Mädchen durch Männer meist pakistanischer Herkunft,[14] für den die Täter nicht polizeilich verfolgt würden.[15][16] Die Zeitung zitierte einen Bericht des police intelligence bureau von 2010, in dem „ein Problem lokaler und nationaler Art mit einem Netzwerk asiatischer Männer“ besprochen wird, das „besonders in Sheffield und mehr noch in Rotherham bestehe, wo es anscheinend ein erhebliches Problem mit Netzwerken von Männern aus der pakistanisch-britischen Gemeinde und der Ausbeutung von jungen weißen Frauen gebe“.[16][13] Ferner wurde auf ein Dokument des Rotherham Safeguarding Children Boards verwiesen, in dem erklärt wird, die „Verbrechen hätten kulturelle Eigenschaften [...], welche im Hinblick auf die soziale Diversität vor Ort heikel“ seien.[16] Die Polizeibehörde von South Yorkshire wies die Vorwürfe von Seiten der Times zurück; die Darstellung, dass die Behörden Informationen zurückhielten, sei eine „grobe Verzerrung und unfair gegenüber den Teams von engagierten Spezialisten, die zusammenarbeiteten, um das Problem anzugehen“.[12]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rotherhamer Abgeordnete zum House of Commons, Denis MacShane, kritisierte die Polizei wegen der Verschleierung des Ausmaßes des Missbrauchs und meinte: „Es ist klar, dass der Handel mit kaum pubertierenden Mädchen viel weiter verbreitet ist, und ich bedauere, dass die Polizei die Abgeordneten von Yorkshire nicht über die Untersuchungen unterrichtet“.[12] Lord Ahmed forderte die Moschee-Führer in South Yorkshire auf, das Problem der sexuellen Ausbeutung deutlich anzusprechen.[17] Er meinte, diese Frage sei ein „neues Phänomen innerhalb der asiatischen Gemeinschaft“ und dass „es wichtig ist, dass die Gemeinschaft, anstatt still zu schweigen [...] besser darüber reden“ solle.[17] Muhbeen Hussain, der Gründer von Rotherhams Muslimischer Jugendgruppe, äußerte, dass alle Gemeinden die Ausbeutung verurteilten und dass „wir muslimische Führer benötigen, die hinaus gehen, dies verurteilen und deutlich machen, dass es falsch ist“.[17] Der Vorsitzende des Pakistaner- und Moslem-Zentrums in Sheffield, Mohammed Ali, äußerte, die Moscheen South Yorkshires, die Imame und die Ausschussmitglieder hätten diese Situation besprochen und seien sich dessen bewusst, dass sie „angegangen werden“ müsse.[17]

Im November 2012 wurden 58 mögliche Opfer sexueller Ausbeutung festgestellt.[18] Der Direktor der Kinder- und Jugendlichen-Fürsorge führte die Zunahme von 50 im Vorjahr auf eine erhöhte Sensibilisierung der Öffentlichkeit zurück.[18] Ein nationaler Bericht des Büros des Kinder-Beauftragten (»Office of Children’s Commissioner«), der ebenfalls im November veröffentlicht wurde, konstatierte, dass jedes Jahr Tausende von Minderjährigen von Banden in England sexuell missbraucht würden.[18]

Innenausschuss des britischen Parlaments[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2012 kritisierte der Innenausschuss des britischen Parlaments den Polizeichef South Yorkshires, David Compton, und einen seiner höchsten Führungskräfte, Philip Etheridge, für deren Umgang mit Kindesmissbrauch.[13] Der Ausschuss untersuchte Beweise zu drei Mitgliedern einer Familie, die in Missbrauchsfälle von 61 Mädchen verwickelt, aber nicht verurteilt worden waren, sowie zu einem weiteren Fall mit einem anderen Verdächtigen. David Compton sagte, dass die „ethnische Herkunft“ kein Faktor bei der Entscheidung gewesen sei, ob gegen einen Verdächtigen ermittelt wurde.[13] Der Ausschuss bekundete ferner, dass er wie die Öffentlichkeit ebenfalls sehr besorgt sei.[13]

Im Januar 2013 wurde der Vorsitzende der Bezirksverwaltung, Martin Kimber, vor den Ausschuss geladen, wo er das Ausbleiben von Festnahmen wegen sexueller Ausbeutung trotz Durchführung mehrerer Untersuchungen und der Identifizierung von 58 jungen Mädchen erklären sollte.[15] Der Parlamentarier Keith Vaz stellte überdies die Frage, warum nach der Verhaftung der fünf Männer im Jahre 2010 nicht mehr getan wurde: „In Lancashire gab es im vorletzten Jahr 100 Strafverfahren, in South Yorkshire gab es keine Strafverfolgungen.“ Die Bezirksverwaltungsbehörde entschuldigte sich für ihr „systemisches Versagen“, das die Opfer des Kindesmissbrauchs „im Stich gelassen“ hatte.[15]

Der Untersuchungsbericht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. August 2014 wurde der Bericht der unabhängigen Untersuchung der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Rotherham[7] von Professorin Alexis Jay vorgestellt.

Er ergab, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Rotherham zwischen 1997 und 2013 sexuell missbraucht wurde, bei „konservativer Schätzung“ mindestens 1400 beträgt.[7]

In von Jay vorgestellten Fallbeispielen geschah das Grooming der Schulmädchen meist durch junge männliche Mitglieder von Zuhältergangs. Sie beeindruckten die Mädchen, die vorwiegend aus zerrütteten Familien kamen und von ihren Eltern vernachlässigt wurden, mit schnellen Autos, Geschenken, kostenlosen Drogen und Liebesversprechen und sorgten dafür, dass sie den Kontakt zur Familie vollends verloren.[19]

Laut dem Bericht wurden die Kinder ab einem Alter von elf Jahren „durch mehrere Täter entführt, in andere Städte in England gehandelt, vergewaltigt, geschlagen und eingeschüchtert“. Drei frühere Untersuchungen – durchgeführt 2002, 2003 und 2006[20] – hatten bereits ähnliche Ergebnisse erbracht, aber seien „wirkungsvoll unterdrückt“ worden, weil Beamte „den Daten nicht glaubten“. Das Untersuchungsteam fand Fälle von Kindern, „die mit Benzin übergossen wurden – wobei ihnen gedroht wurde, sie anzuzünden –, die mit Schusswaffen bedroht wurden, die bei brutalen gewalttätigen Vergewaltigungen zusehen mussten – wobei ihnen gedroht wurde, sie würden die nächsten sein, wenn sie jemandem davon erzählten“.[3]

Der Bericht konstatiert ferner, dass „ein Mädchen, das auszusagen bereit war, einen Text erhielt, in dem stand, dass der Täter ihre jüngere Schwester in der Gewalt habe und die Wahl dessen, was dann geschehe, bei ihr liege“. Sie zog daraufhin ihre Aussage zurück. Mindestens zwei weitere Familien wurden von Tätergruppen terrorisiert. Letztere saßen in Autos vor der Wohnung der Familie, warfen Fensterscheiben ein und tätigten Drohanrufe. In einigen Fällen gingen die Opfer zum Täter zurück – in dem Glauben, dass dies der einzige Weg sei, ihre Eltern und andere Kinder in der Familie zu schützen. In den extremsten Fällen glaubte niemand in den Familien, dass die Behörden sie schützen könnten.[7]

Obwohl von der Mehrheit der Täter bekannt war, dass sie asiatischer oder pakistanischer Herkunft sind, beschrieben sich mehrere Mitarbeiter der Behörde als nervös hinsichtlich der Ermittlung der ethnischen Herkunft der Täter – aus Angst davor, dass sie als Rassisten angesehen werden könnten; andere – worauf der Bericht hinweist – „erinnern sich an klare Anweisungen von ihren Vorgesetzten“, solche ethnisch-bezogenen Angaben nicht vorzunehmen.[21] Einem Mitarbeiter, der 2002 versuchte, bei hochrangigen Polizeibeamten auf den Anstieg dieser Missbrauchsfälle aufmerksam zu machen, wurde gesagt, dass er dies unterlassen solle; darüber hinaus wurde er anschließend suspendiert und ins Abseits gedrängt.[22] In dem Bericht wurde ferner festgestellt, dass es der Polizei an Respekt für die Opfer mangelte, die als „unerwünscht“ angesehen wurden.[22]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder der britisch-pakistanischen Gemeinschaft verurteilten den sexuellen Missbrauch.[23] Roger Stone von der Labour-Partei trat von seinem Amt als Vorsitzender des Borough councils zurück; er würde für „die so deutlich in dem Bericht beschriebenen historischen Verfehlungen“ die volle Verantwortung übernehmen.[3][21] Nach Angaben von Rotherhams Chief Executive, Martin Kimber, drohen den Beamten Rotherhams keine disziplinarischen Konsequenzen.[21]

Im Februar 2016 kritisierten der Hindu Council UK und die Sikh Federation (UK) die Medien und die Behörden dass die Vergewaltiger Gangs als "Asian" bezeichnet wurden. Wegen Political Correctness würde die Täter nicht als "Pakistani Muslims" bezeichnet.[24]

Geburten von Kindern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Nachgang der Veröffentlichung des Untersuchungsberichts wurde zudem berichtet, dass infolge der bandenmäßigen Vergewaltigungen der minderjährigen Mädchen mehr als 100 Kinder geboren wurden.[25] Einige der Kinder seien den Müttern von den Tätern weggenommen worden; andere von den Behörden, die die Kinder „zwangsweise“ zur Adoption freigaben. Überdies sei es zu einer Vielzahl von teils erzwungenen Abtreibungen und Fehlgeburten gekommen. In vielen Fällen seien die Behörden nicht eingeschritten, obwohl sich die betroffenen Mädchen an sie gewandt hätten.

Selbst in einem Fall, in dem die entsetzten Eltern einer 14-jährigen Schwangeren Polizei und Sozialbehörden um Hilfe baten, seien diese lange untätig geblieben. Stattdessen sei sie vom Täter zu einem Schwangerschaftsabbruch gezwungen worden, weil dieser einen DNS-Test fürchtete. Hiernach sei das Mädchen zwar bei Pflegeeltern untergebracht worden, aber der Täter habe sie erneut ausfindig gemacht und auch in der Obhut von Pflegeeltern und Behörden erneut tyrannisiert und geschwängert. Dieses Mal habe ihr der Täter die Schwangerschaft unter der Bedingung erlaubt, dass das Kind ein Moslem werde. Daher habe sie nach dem Willen des Täters während der Schwangerschaft unter anderem kein Schweinefleisch essen dürfen. Der Täter habe erst von ihr ablassen müssen, weil er wegen einer anderen Straftat, Körperverletzung an einem Dritten, ins Gefängnis kam. Nachdem er entlassen wurde, sei sie von ihm erneut bedroht worden.[26][27]

Urteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Februar 2016 wurden sechs Beteiligte an den Sexualstraftaten schuldig gesprochen. Die Urteile lauten auf gemeinschaftlich begangene Vergewaltigungen, Freiheitsberaubung und Zuhälterei an 15 Opfern. Das jüngste Opfer war erst elf Jahre alt.[28][29] Drei Brüder und deren Onkel pakistanischer Herkunft erhielten langjährige Haftstrafen von zehn bis 35 Jahren. Der Anführer erhielt eine 35-jährige Haftstrafe. Zwei Komplizinnen wurden zu 13 Jahren bzw. zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt.[30]

Das Urteil zieht weitere Verfahren nach sich: Die National Crime Agency begann wegen 57 ermittelter Missbrauchsfälle mit Untersuchungen gegen 23 Personen und kündigte weitere Ermittlungen gegen andere Tatverdächtige an. Ein Anwalt aus Sheffield plant im Auftrag von 65 geschädigten Frauen eine Klage gegen das Rotherham Borough Council. Die Independent Police Complaints Commission ermittelt in 55 Fällen gegen mit der Strafverfolgung befasste Polizeibeamte, unter anderem wegen Untätigkeit und Korruption, und hatte am Tag des Urteils bereits 26 misconduct notices ausgesprochen[31][32].

Zusätzlich leitete Theresa May, zum damaligen Zeitpunkt Innenministerin, ein Verfahren ein, an dessen Ende den Verurteilten mit doppelter Staatsbürgerschaft ihre Britische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll.[33]

Im Februar 2017 wurden sechs britisch-pakistanische Täter zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.[34]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die übliche Übersetzung von „trafficking“ ist „Menschenhandel“, was hier auch zutrifft. Die hauptsächliche Konnotation in diesem Zusammenhang ist aber das Herumgefahrenwerden der Mädchen von einer Vergewaltigung zur nächsten.
  2. vgl. Thomas Kielinger in Die Welt vom 29. August 2014: Rotherham-Skandal – Die perverse Kehrseite des Multikulti-Kults -abgerufen am 1. September 2014
  3. a b c d Rotherham child abuse scandal: 1,400 children exploited, report finds. In: BBC News. 26. August 2014. Abgerufen am 26. August 2014.
  4. Alexis Jay will lead child abuse failings probe at Rotherham. In: BBC News. 1. November 2013. Abgerufen am 26. August 2014.
  5. Jens-Peter Marquardt: 1400 Kinder in Rotherham missbraucht. Hilferufe der Opfer ignoriert, ARD Tagesschau, 27. August 2014 (Memento vom 30. August 2014 im Internet Archive)
  6. http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/1400-Maedchen-vergewaltigt-Das-Schweigen-von-Rotherham-id36257162.html
  7. a b c d Alexis Jay: Independent Inquiry into Child Sexual Exploitation in Rotherham 1997 – 2013. Rotherham Metropolitan Borough Council. Abgerufen am 26. August 2014.
  8. a b Heather Saul: Rotherham child abuse report finds 1,400 children subjected to 'appalling' sexual exploitation within 16-year period. In: The Independent. 26. August 2014. Abgerufen am 26. August 2014.
  9. a b Five Rotherham men jailed for child sex offences, BBC. 4. November 2010. 
  10. http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/11065354/Drugged-and-targeted-for-sex.-They-were-the-lucky-ones.html
  11. Five guilty of grooming teenage girls for sex, Independent. 5. November 2010. 
  12. a b c South Yorkshire Police deny hiding girls' sex abuse, BBC. 24. September 2012. 
  13. a b c d e South Yorkshire Police 'must get a grip' on child abuse, BBC. 16. Oktober 2012. 
  14. MPs seek hidden files on Rotherham sex-grooming. In: The Times, 9. Januar 2013. Abgerufen am 9. Februar 2013. 
  15. a b c Rotherham council apologises to child grooming victims, BBC. 8. Januar 2013. 
  16. a b c Police files reveal vast child protection scandal. In: The Times. Abgerufen am 23. Januar 2013.
  17. a b c d Lord Ahmed calls on mosques 'to speak' about sex abuse, BBC. 28. September 2012. 
  18. a b c Rotherham sex abuse: More girls at risk, BBC. 21. November 2012. 
  19. Missbrauch in Rotherham Stadt des Schweigens. FAZ, 19. Februar 2015, abgerufen am 20. November 2016.
  20. Paul Peachey: Rotherham child abuse scandal: Threats and collusion kept justice at bay. In: The Independent, 26. August 2014. Abgerufen am 27. August 2014. 
  21. a b c Becky Johnson, "'Horrific' Cases Of Child Abuse In Rotherham." Sky News, 26. August 2014.
  22. a b Paul Peachey: Rotherham child abuse report: 1,400 children subjected to 'appalling' sexual exploitation over 16-years. In: The Independent, 26. August 2014. Abgerufen am 27. August 2014. 
  23. Real or imagined: Racism 'fear' over Rotherham child abuse, BBC News. 27. August 2014. 
  24. Sikh group calls for politicians and media to stop using term 'Asian' to describe Rotherham grooming gang. In: The Independent, 28. Februar 2016. Abgerufen am 20. November 2016. 
  25. John Bingham in The Telegraph, 31. August 2014: Rotherham: politics ‘imported from Pakistan’ fuelled sex abuse cover-up – MP – abgerufen am 3. September 2014
  26. Robert Wright in Mirror, 30. August 2014: Rotherham child sex scandal resulted in 100 babies as abuse victim reveals she fell pregnant TWICE – abgerufen am 3. September
  27. Julian Robinson in Daily Mail-Online, 31. August 2014: More than 100 teenage girls in Rotherham gave birth to their rapists' children – abgerufen am 3. September
  28. Rotherham abuse trial: Six guilty of sex offences, BBC, 24. Februar 2016
  29. Sechs Schuldsprüche wegen Kindsmissbrauch, NZZ, 24. Februar 2016
  30. Rotherham: Gericht verhängt lange Haftstrafen wegen Kindesmissbrauchs Zeit Online vom 26. Februar 2016, abgerufen am 27. Februar 2016
  31. Rotherham child abuse trial: four men and two women found guilty, The Guardian, 24. Februar 2016
  32. IPCC update on investigations into how South Yorkshire Police handled reported child sexual exploitation in Rotherham, Website der IPCC, 24. Februar 2016
  33. James Cusick:"Asian sex abusers to be stripped of UK citizenship and deported" The Independent vom 26. Februar 2016
  34. Men jailed for Rotherham child sexual abuse BBC vom 2. Februar 2017