Mistelbach (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mistelbach
Mistelbach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mistelbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 55′ N, 11° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Mistelbach
Höhe: 408 m ü. NHN
Fläche: 6,13 km2
Einwohner: 1594 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 260 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95511
Vorwahl: 09201
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 166
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kanzleistr. 3
95511 Mistelbach
Webpräsenz: www.mistelbach.de
Bürgermeister: Matthias Mann (SPD)
Lage der Gemeinde Mistelbach im Landkreis Bayreuth
Landkreis Nürnberger LandBayreuthBayreuthLandkreis HofLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis KulmbachLandkreis LichtenfelsLandkreis BambergLandkreis ForchheimLandkreis TirschenreuthLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Amberg-SulzbachPrüllWarmensteinacher Forst-NordWaidacher ForstWaidacher ForstVeldensteiner ForstNeubauer Forst-NordWaischenfeldLindenhardter Forst-SüdostLindenhardter Forst-NordwestLangweiler WaldBayreuthHeinersreuther ForstGoldkronacher ForstGlashüttener ForstForst Neustädtlein am ForstGemeindefreies Gebiet FichtelbergEmtmannsbergHaag (Oberfranken)SeybothenreuthCreußenWarmensteinachWeidenbergSchnabelwaidPrebitzPlechMistelgauMistelbach (Oberfranken)HummeltalHummeltalHeinersreuthGoldkronachGlashütten (Oberfranken)GeseesGefreesEckersdorfBischofsgrünBischofsgrünBindlachBetzensteinBad Berneck im FichtelgebirgeSpeichersdorfKirchenpingartenWaischenfeldPlankenfelsPegnitz (Stadt)MehlmeiselHollfeldFichtelberg (Oberfranken)AufseßAhorntalBischofsgrüner ForstPottenstein (Oberfranken)Karte
Über dieses Bild

Mistelbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bayreuth und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mistelbach. Die Gemeinde liegt ca. sieben Kilometer von Bayreuth entfernt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Mistelbach ist in sechs Ortsteile eingeteilt[2]:

Daneben bestehen noch drei Einöden mit Eigennamen:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Bayreuth, Gesees, Hummeltal, Mistelgau und Eckersdorf.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Familie von Mistelbach nach Siebmachers Wappenbuch
Epitaph des letzten Mistelbacher Ritters Christoph (gestorben 1563) in der St.-Bartholomäus-Kirche
Schloss Mistelbach
Viertelstein

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mistelbach wurde am 4. Mai 1125 erstmals schriftlich erwähnt. Seit 1321 ist das Reichsrittergeschlecht Mistelbach bezeugt, das 1563 in männlicher Linie ausstarb. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Mistelbach im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1.340 Einwohner
  • 1987: 1.502 Einwohner
  • 1991: 1.582 Einwohner
  • 1995: 1.572 Einwohner
  • 2000: 1.545 Einwohner
  • 2005: 1.654 Einwohner
  • 2010: 1.619 Einwohner
  • 2015: 1.594 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Matthias Mann (SPD).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Auf roten Hintergrund ist, über zwei gekreuzten silbernen Messern, ein unten gekerbter goldener Balken.“ Der goldene Balken vor rotem Hintergrund stammt aus dem Wappen des früheren Besitzers der Gemeinde, des Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Die silbernen Messer erinnern an den Heiligen der Pfarrkirche St. Bartholomäus.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Kirche St. Bartholomäus
  • Schloss Mistelbach (die Burg der Edelfreien von Mistelbach, Neubau 1763)
  • Jagdtisch des Markgrafen von Bayreuth im Waldgebiet Arzloch

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schlucht Arzloch, Geotop-Nr. 472R022
  • Hirtenstein, Geotop-Nr. 472R153
  • Viertelstein, Geotop-Nr. 472R020
  • Sattlerstein, Geotop-Nr. 472R025

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TSV Mistelbach mit fünf Jugendmannschaften, zwei Seniorenmannschaften, einer Altherrenmannschaft (alle Fußball), Damengymnastik, einer Tennismannschaft, zwei Tischtennismannschaften, einer Theaterabteilung und einer Skiabteilung.
  • Die Wanderfreunde Mistelbach/Bayreuth führen Fern-, Tages- und Halbtageswanderungen sowie Vereinsausflüge durch.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führte die Lokalbahn Bayreuth–Hollfeld.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Zindel (links) 1940
  • Friedrich Wilhelm Hagen (* 31. März 1767, † 27. April 1837), Autor, Stadtpfarrer, Dekan und Distriktsschulinspektor
  • Ernst Zindel (* 23. Januar 1897, † 10. Oktober 1978), Flugzeugkonstrukteur

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mistelbach (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1161&attr=590&modus=automat&tempus=20100809/111430&hodie=20100809/111432