Mistelbach (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mistelbach
Mistelbach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mistelbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 55′ N, 11° 31′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Mistelbach
Höhe: 408 m ü. NHN
Fläche: 6,13 km2
Einwohner: 1571 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 256 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95511
Vorwahl: 09201
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 166
Gemeindegliederung: 6 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kanzleistr. 3
95511 Mistelbach
Website: www.mistelbach.de
Erster Bürgermeister: Matthias Mann (SPD)
Lage der Gemeinde Mistelbach im Landkreis Bayreuth
Landkreis Nürnberger LandBayreuthBayreuthLandkreis HofLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis KulmbachLandkreis LichtenfelsLandkreis BambergLandkreis ForchheimLandkreis TirschenreuthLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Amberg-SulzbachPrüllWarmensteinacher Forst-NordWaidacher ForstWaidacher ForstVeldensteiner ForstNeubauer Forst-NordWaischenfeldBayreuthHeinersreuther ForstGlashüttener ForstForst Neustädtlein am ForstGemeindefreies Gebiet FichtelbergEmtmannsbergHaagSeybothenreuthCreußenWarmensteinachWeidenbergSchnabelwaidPrebitzPlechMistelgauMistelbach (Oberfranken)HummeltalHeinersreuthGoldkronachGlashütten (Oberfranken)GeseesGefreesEckersdorfBischofsgrünBischofsgrünBindlachBetzensteinBad Berneck im FichtelgebirgeSpeichersdorfKirchenpingartenWaischenfeldPlankenfelsPegnitz (Stadt)MehlmeiselHollfeldFichtelberg (Oberfranken)AufseßAhorntalBischofsgrüner ForstPottenstein (Oberfranken)Karte
Über dieses Bild

Mistelbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung und der Verwaltungsgemeinschaft Mistelbach. Die Gemeinde liegt ca. sieben Kilometer von Bayreuth entfernt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 6 Gemeindeteile:[2]

Daneben bestehen noch drei Einöden mit Eigennamen:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Bayreuth, Gesees, Hummeltal, Mistelgau und Eckersdorf.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Familie von Mistelbach nach Siebmachers Wappenbuch
Epitaph des letzten Mistelbacher Ritters Christoph (gestorben 1563) in der St.-Bartholomäus-Kirche
Schloss Mistelbach
Viertelstein

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mistelbach wurde am 4. Mai 1125 erstmals schriftlich erwähnt. Seit 1321 ist das Reichsrittergeschlecht Mistelbach bezeugt, das 1563 in männlicher Linie ausstarb. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Mistelbach im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum von 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 1533 auf 1599 um 66 Einwohner bzw. um 4,3 %. Ein Höchststand wurde am 31. Dezember 2004 mit 1653 Einwohnern erreicht.

  • 1970: 1340 Einwohner
  • 1987: 1502 Einwohner
  • 1991: 1582 Einwohner
  • 1995: 1572 Einwohner
  • 2000: 1545 Einwohner
  • 2005: 1654 Einwohner
  • 2010: 1619 Einwohner
  • 2015: 1594 Einwohner
  • 2016: 1596 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Matthias Mann (SPD).[3]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Interkommunale Zusammenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist seit 1999 Mitglied im Verein für Regionalentwicklung „Rund um die Neubürg-Fränkische Schweiz“.[4]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mistelbach.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Mistelbach
Blasonierung: „Auf roten Hintergrund ist, über zwei gekreuzten silbernen Messern, ein unten gekerbter goldener Balken.“[5]

Der goldene Balken vor rotem Hintergrund geht auf das 1563 in männlicher Linie ausgestorbene Ortsadelsgeschlecht derer von Mistelbach zurück. Die silbernen Messer erinnern an den Heiligen der Pfarrkirche St. Bartholomäus.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Ensemble Ortskern Mistelbach (Oberfranken)

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Kirche St. Bartholomäus
  • Schloss Mistelbach (die Burg der Edelfreien von Mistelbach, Neubau 1763)
  • Jagdtisch des Markgrafen von Bayreuth im Waldgebiet Arzloch

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schlucht Arzloch, Geotop-Nr. 472R022
  • Hirtenstein, Geotop-Nr. 472R153
  • Viertelstein, Geotop-Nr. 472R020
  • Sattlerstein, Geotop-Nr. 472R025

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TSV Mistelbach mit fünf Jugendmannschaften, zwei Seniorenmannschaften, einer Altherrenmannschaft (alle Fußball), Damengymnastik, einer Tennismannschaft, zwei Tischtennismannschaften, einer Theaterabteilung und einer Skiabteilung.
  • Die Wanderfreunde Mistelbach/Bayreuth führen Fern-, Tages- und Halbtageswanderungen sowie Vereinsausflüge durch.

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Mistelbach (Oberfranken)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führte die Lokalbahn Bayreuth–Hollfeld.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Zindel (links) 1940
  • Friedrich Wilhelm Hagen (* 31. März 1767, † 27. April 1837), Autor, Stadtpfarrer, Dekan und Distriktsschulinspektor
  • Ernst Zindel (* 23. Januar 1897, † 10. Oktober 1978), Flugzeugkonstrukteur

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mistelbach (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Mistelbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2020.
  3. Grußwort des 1. Bürgermeisters Matthias Mann. Gemeinde Mistelbach, abgerufen am 25. September 2020.
  4. Über uns – Die Neubürg auf einen Blick – Neubürg. Abgerufen am 8. Juni 2020 (deutsch).
  5. Eintrag zum Wappen von Mistelbach (Oberfranken) in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte