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Mister Misery

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mister Misery
Allgemeine Informationen
Herkunft Stockholm, Schweden
Genre(s) Metalcore, Nu Metal, Alternative Metal
Aktive Jahre
Gründung 2018
Auflösung
Website mistermisery.com
Aktuelle Besetzung
Harley Vendetta
Alex Nine
Kammo Olayvar
Rizzy
Ehemalige Mitglieder
Alex Alister 2018–2024

Mister Misery ist eine schwedische Modern-Metal-Band.

Mister Misery wurde 2018 in Stockholm, Schweden von Harley Vendetta (Gesang, Gitarre), Alex Nine (Gitarre), Mac Dalmanner (Schlagzeug) und Eddie Crow (Bass) gegründet.[1] Die beiden letzteren wurden erst später durch Rizzy (Schlagzeug) und Alex Alister (Bass) ersetzt, wobei Alex Alister die Band im Januar 2025 wieder verließ.[2] Als neuer Bassist kam im Mai 2025 Kammo Olayvar dazu, der zuvor bereits als Roadie für die Band aktiv war.[3]

2019 erschien ihr erstes Album Unalive über Arising Empire. Das zweite Album A Brighter Side of Death folgte am 23. April 2021 ebenfalls über Arising Empire.[4]

2024 folgte das dritte, selbstbetitelte Album, mit dem die Band erstmals in die deutschen Charts einstieg. Es ist gleichzeitig das erste Album für das deutsche Musiklabel AFM Records.[5][6]

Der Musikstil wird gelegentlich als Horror Metal oder Glam-Horror-Metal bezeichneten in Relation zum Auftreten von Marilyn Manson gesetzt.[7] Eine musikalische Annäherung an Marilyn Manson wird allerdings von Kritikern nicht gesehen.[8] Die Band nimmt so insbesondere ästhetischen Einflüsse aus dem „Shock Rock“ und aus diversen Horrorfilmen.[9] Musikalisch bestätigt Alex Nine diverse Parallelen zu anderen Interpreten.

„Wir weisen sicherlich Referenzen zu einigen Bands auf, TRIVIUM, BLACK VEIL BRIDES, MOTIONLESS IN WHITE, SLIPKNOT, DOPE … Ich würde sagen, es ist unmöglich, in der heutigen Zeit etwas zu machen, das keine Ähnlichkeit mit etwas anderem hat.“

Alex Nine zitiert nach Dennis Müller (Ox-Fanzine)[9]

Ihr Musikstil ist solchen Referenzen entsprechend an Metalcore und Nu Metal orientiert. Dabei vermenge die Band verschiedene Aspekte des Alternative Metal mit Metalcore. Screaming und Klargesang stehen in einem dynamischen Wechsel. Der Gesang und das Keyboardspiel seien indes die „Grundpfeiler des Sounds.“[10] Matthias Weckmann beschrieb die Musik für das Magazin Metal Hammer als „Mix aus Bullet For My Valentine-Charme, Linkin Park-Hack-Riffs und leichter Goten-Melancholie“.[11]

Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Alben[12]
Mister Misery
 DE6609.08.2024(1 Wo.)
  • 2020: Strangeland
  • 2020: The Blood Waltz
  • 2020: Ballad of the Headless Horseman
  • 2021: Devil in Me
  • 2021: Mister Hyde
  • 2021: Strangeland II – The Return
  • 2022: Welcome Insanity
  • 2023: In Forever (Orchester Version)
  • 2023: Root of All Evil
  • 2023: Boogeyman Boogie
  • 2024: Hand of Death
  • 2024: Survival of the Sickest
  • 2024: Erszsébet (The Countess)
  • 2024: Eye of the Storm
  • 2024: The Doomsday Clock
  • 2025: Ready Aim Fire
  • 2025: Into oblivion

Einzelnachweise

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  1. Mister Misery - discography, line-up, biography, interviews, photos. Abgerufen am 12. November 2024.
  2. Instagram. Abgerufen am 27. Januar 2025.
  3. MISTER MISERY ANNOUNCE NEW BASS PLAYER. In: Facebook. 15. Mai 2025, abgerufen am 24. August 2025 (englisch).
  4. Kritik zu Mister Misery A BRIGHTER SIDE OF DEATH. 23. April 2021, abgerufen am 12. August 2024 (deutsch).
  5. Mary Motionless: Mister Misery : Self-Titled [FR/EN]. In: ChairYourSound. 2. August 2024, abgerufen am 12. August 2024 (französisch).
  6. Rockposer Dot Com!: MISTER MISERY Release Their Self Titled New Album On 2nd August Via AFM Records. In: ROCKPOSER DOT COM! 5. Juli 2024, abgerufen am 12. August 2024 (englisch).
  7. Valerie: Mister Misery und Since April im Backstage in München – ein Fotoreview. Rockmagazine, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  8. Lady Cat: MISTER MISERY - Unalive | Review bei Stormbringer. Abgerufen am 12. August 2024.
  9. a b Dennis Müller: Interviews: Mister Misery My Comment Section. Ox Fanzine, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  10. Jannik Kleemann: Mister Misery: Mister Misery. Metal.de, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  11. Matthias Weckmann: Mister Misery: A Brighter Side of Death. Metal Hammer, abgerufen am 19. Oktober 2025.
  12. Chartquellen: DE