Mit Leib und Seele (Fernsehserie)

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Seriendaten
Originaltitel Mit Leib und Seele
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 1989–1993
Episoden 51 in 4 Staffeln
Musik Roland Baumgartner,
Jürgen Wolter
Erstausstrahlung 5. September 1989 auf ZDF
Besetzung

Mit Leib und Seele ist eine deutsche Fernsehserie, die zwischen September 1989 und Juli 1993 im ZDF lief. In 51 Episoden drehte sich die Handlung um Pfarrer Dr. Dr. Adam Kempfert, gespielt von Günter Strack, der viele Alltags- und Gesellschaftsprobleme der Bewohner einer Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt am Main lösen muss. Das Zuschauerpotential lag bei 15 Millionen pro Folge.

Die Serie wurde von 1987 bis 1992 im Auftrag des ZDF von der Hamburger Objectiv Film GmbH in Großostheim, einer an der hessisch-bayerischen Grenze gelegenen Marktgemeinde aufgezeichnet. Regie führte Hartmut Griesmayr; Autor war Michael Baier; für die Kamera zuständig war Charly Steinberger, die Musik komponierte Roland Baumgartner.

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Himmel und Hölle (Erstausstrahlung 05.09.1989)
  • 2. Der erste Stein (09.09.1989)
  • 3. Das alte Kamel (16.09.1989)
  • 4. Die halbe Wahrheit (23.09.1989)
  • 5. Der lächelnde König (30.09.1989)
  • 6. Die spanische Überraschung (07.10.1989)
  • 7. Der fliegende Bruder (14.10.1989)
  • 8. Der krumme Weg (21.10.1989)
  • 9. Die traurige Witwe (28.10.1989)
  • 10. Das schlechte Gewissen (04.11.1989)
  • 11. Das arme Schwein (11.11.1989)
  • 12. Die dunkle Vergangenheit (18.11.1989)
  • 13. Das liebe Leben (25.11.1989)

Zweite Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 14. Die innere Stimme (13.10.1990)
  • 15. Das kalte Herz (20.10.1990)
  • 16. Die einzige Chance (27.10.1990)
  • 17. Die heimliche Leidenschaft (03.11.1990)
  • 18. Die haarscharfe Logik (10.11.1990)
  • 19. Die kleine Nußschale (17.11.1990)
  • 20. Die liebestollen Girls (24.11.1990)
  • 21. Der arme Hiob (01.12.1990)
  • 22. Die linke Hand (08.12.1990)
  • 23. Die verzweifelte Tat (15.12.1990)
  • 24. Die letzte Frage (22.12.1990)
  • 25. Der schmale Weg (29.12.1990)
  • 26. Der liebe Gott (05.01.1991)

Dritte Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Special: Das größte Fest des Jahres - Weihnachten bei unseren Fernsehfamilien (26. Dezember 1991)
  • 27. Der hoffnungslose Fall (15.02.1992)
  • 28. Das salomonische Urteil (22.02.1992)
  • 29. Der lustige Tag (29.02.1992)
  • 30. Die armen Teufel (07.03.1992)
  • 31. Die letzte Chance (14.03.1992)
  • 32. Die bunten Pillen (21.03.1992)
  • 33. Die verirrten Schafe (28.03.1992)
  • 34. Die halbe Million (04.04.1992)
  • 35. Das arme Rotkäppchen (11.04.1992)
  • 36. Das schleichende Gift (18.04.1992)
  • 37. Die verbotene Liebe (25.04.1992)
  • 38. Der einzige Mensch (02.05.1992)
  • 39. Die große Überraschung (09.05.1992)

Vierte Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 40. Der arme Hund (29.04.1993)
  • 41. Die nackte Existenz (06.05.1993)
  • 42. Der unheimliche Gast (13.05.1993)
  • 43. Das große Rätsel (27.05.1993)
  • 44. Der fremde Deutsche (17.06.1993)
  • 45. Die rote Nase (03.06.1993)
  • 46. Die geheime Mission (24.06.1993)
  • 47. Der grausige Verdacht (01.07.1993)
  • 48. Die intelligente Frau (08.07.1993)
  • 49. Die drei Zentimeter (15.07.1993)
  • 50. Die wahre Lüge (22.07.1993)
  • 51. Der wilde Honig (29.07.1993)

DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. August 2008 erschien die erste Staffel von ARD Video auf insgesamt vier DVDs. Die Laufzeit beträgt 585 Minuten, das Bildformat ist 4:3, der Ton Dolby Digital 2.0 Mono.

Die zweite Staffel erschien am 25. Februar 2009, die dritte am 14. August 2009 - gleichzeitig wurden die DVDs der ersten und zweiten Staffel neu aufgelegt. Die Herausgabe der vierten Staffel wurde laut Studio Hamburg wegen sinkender Käuferzahlen der vorherigen Staffeln aufgegeben.

Das Special Das größte Fest des Jahres - Weihnachten bei unseren Fernsehfamilien wurde bereits am 8. Oktober 2007 als Bonusmaterial mit der dritten DVD-Staffel der Serie Die Schwarzwaldklinik veröffentlicht.

Kuriosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Film-Gemeinde Eberfeld wurde im Umkreis von Frankfurt und im Bistum Limburg angesiedelt. Dennoch wurden Fahrzeuge mit dem Kfz-Kennzeichen des hessischen Main-Kinzig-Kreis (damals HU) benutzt, der großteils dem Bistum Fulda angehört. Bei Fahrten nach Limburg nähern sich die Fahrzeuge dem Dom aus Richtung Norden und nicht, als von Frankfurt kommend, von Süden her.
  • Die Innenaufnahmen fanden tatsächlich im Bischöflichen Ordinariat in Limburg statt. Als Eingang zum Ordinariat dient allerdings die Tür zum Stadtarchiv Limburg im Hof des Limburger Schlosses.
  • Die – damals noch vierstellige – Postleitzahl Eberfelds beginnt mit der Zahl 66, die ganz dem Saarland vorbehalten war.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]