Mitgliederzeitschrift

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Mitgliederzeitschriften gehen an Mitglieder eines Vereins oder Verbandes. Sie dienen zur Information und zur internen Öffentlichkeitsarbeit. Sie sind inhaltlich und äußerlich dem Interesse und Geschmack der Zielgruppe passend gestaltet. Im redaktionellen Teil stehen branchenspezifische und interne Themen.

Die meisten Mitgliederzeitschriften ähneln Publikumszeitschriften. Sie werden von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zu den Publikumszeitschriften gezählt und gelten als Mitgliederstücke. Sie zählen demnach zur abonnierten Auflage. Eine Mitgliederzeitschrift ist nicht immer kostenlos, es kann ein gesonderter Betrag berechnet werden oder der Bezugspreis kann im Mitgliedsbeitrag enthalten sein.

Zwischen einer Kundenzeitschrift und einer Mitgliederzeitschrift ist schwer zu unterscheiden. Beide zählen zum Corporate Publishing und wenden sich an ihre Hauptzielgruppen, d. h. Kunden bzw. Mitglieder. In Mitgliederzeitschriften werden bisweilen auch Seminare oder kostenpflichtige Zusatzangebote beworben. Dasselbe gilt für Krankenkassen, Buchklubs, Bausparkassen und Banken. Die Mitgliederzeitschrift des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs, die ADAC Motorwelt, hat mit 13,8 Millionen Exemplaren[1] die höchste Auflage einer Zeitschrift Deutschlands überhaupt.

Beispiele von Mitgliederzeitschriften sind etwa:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menhard, Edigna; Treede, Tilo: Die Zeitschrift. Von der Idee zur Vermarktung. UVK Verlagsgesellschaft. Konstanz 2004. ISBN 3896694138

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 13,56 Mio gedruckt und 0,244 Mio als ePaper an Mitglieder verteilt