Mittelbeck

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Mittelbeck
Koordinaten: 51° 10′ 48″ N, 7° 21′ 23″ O
Höhe: 348 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Mittelbeck (Hückeswagen)
Mittelbeck

Lage von Mittelbeck in Hückeswagen

Mittelbeck ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelbeck liegt im nördlichen Hückeswagen nahe Radevormwald. Nachbarorte sind Oberbeck, Niederbeck, Herweg, Vormwald und Neuenherweg. Die Ortschaft ist über eine Zufahrtsstraße erreichbar, die bei Herweg von der Bundesstraße 483 (B483) abzweigt und auch Oberbeck anbindet.

Der gleichnamige Bach Mittelbeck durchfließt die Hofschaft und vereinigt sich kurz darauf mit dem Leiverbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1487 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt: „Kerstge zo der Beck“ ist aufgeführt in der Auftragung (Darlehnsliste) für Herzog Wilhelm III. von Berg. Schreibweise der Erstnennung: Beck.[1] Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten 19 Einwohner in Beck, es wird in der Quelle nicht zwischen Ober-, Mittel- und Niederbeck unterschieden. 1832 gehörte Beck, ebenfalls nicht zwischen Ober-, Mittel- und Niederbeck unterschieden, der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und acht landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 23 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 zwei Wohnhäuser mit sechs Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit fünf Einwohnern, 1905 ein Wohnhaus und sechs Einwohner.[4][5]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen an dem Ort vorbei:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 12.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.