Mittelstenahe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mittelstenahe
Mittelstenahe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mittelstenahe hervorgehoben
Koordinaten: 53° 39′ N, 9° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Börde Lamstedt
Höhe: 15 m ü. NHN
Fläche: 33,68 km2
Einwohner: 601 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21770
Vorwahlen: 04771, 04773
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 036
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schützenstr. 20
21769 Lamstedt
Webpräsenz: www.mittelstenahe.de
Bürgermeister: Axel Quast (Wählergemeinschaft Mittelstenahe)
Lage der Gemeinde Mittelstenahe im Landkreis Cuxhaven
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Über dieses Bild
Stein mit Dorfwappen

Die Gemeinde Mittelstenahe (plattdeutsch Mittelsnohn) ist Mitglied des Gemeindeverbandes Samtgemeinde Börde Lamstedt im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Neben dem Hauptort Mittelstenahe gehören auch Nordahn und Varrel zur Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelstenahe wurde 1500 erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Nordahn und Varrel eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauernhaus

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Mittelstenahe besteht aus neun Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 501 und 1.000 Einwohnern.[3] Die neun Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
Wählergemeinschaft Mittelstenahe 100 % 9

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 80,35 %[4] deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Axel Quast (Wählergemeinschaft Mittelstenahe) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen Wellenbalken, der den dem Ort seinen Namen gebenden Bach Mittelste Aue symbolisiert. Die fünf Odalrunen (drei oberhalb, zwei unterhalb des Wellenbalkens) stehen für die fünf ersten Höfe des Ortes.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe die Liste der Baudenkmale in Mittelstenahe

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2007 wurde bekannt, dass im Dorf Mittelstenahe mit 260 Einwohnern 30 Krebsfälle in den vorangegangenen zehn Jahren zu verzeichnen waren. Im Vergleich zum niedersächsischen Durchschnitt mit 0,77 % der Bevölkerung lag hier der Wert mit 11 % sehr hoch. Als Grund werden zwei Richtfunkstrecken der Bundeswehr vermutet, die sich über dem Ort schneiden. Die Richtfunkstrecken gehörten zu einer 2002 aufgegebenen Hawk Flugabwehr Raketenstellung. Bürgermeister Helck und Samtgemeindebürgermeister Otten wollten dafür sorgen, dass umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden. Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) hat dieses Thema zur Chef-Sache erklärt.[7] Landrat Kai-Uwe Bielefeld vom Landkreis Cuxhaven stimmte einer Geldzusage zur Kostenübernahme durch den Kreis nicht zu.

In der Ratssitzung der Gemeinde Mittelstenahe am 28. April 2008 stellte Herr Michael Hoopmann, Niedersächsisches Landesgesundheitsamte (NLGA), den Bericht über die Erfassung der Krebsfälle vor. Danach ist in der Börde Lamstedt keine ungewöhnliche Häufung von Krebsfällen festzustellen. Gemäß dem Fazit des umfangreichen Endberichts des NLGA hat sich der Anfangsverdacht einer Häufung von Krebserkrankungen nicht bestätigt.

Im Rahmen einer Bürgerinformation wurde dieser Bericht am Montag, 19. Mai 2008, 20 Uhr im Gasthaus Katt, Mittelstenahe der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sagen und Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vom Holzvogt Klopp

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männern vom Morgenstern: Hake Betken siene Duven. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung. Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mittelstenahe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 243.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 11. Februar 2017.
  4. a b Gemeinde Mittelstenahe – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 4. November 2016.
  6. Rat der Gemeinde Mittelstenahe, abgerufen am 11. Februar 2017
  7. Niederelbe-Zeitung vom 10. Februar 2007