Mittelstetten (Oberbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mittelstetten
Mittelstetten (Oberbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mittelstetten hervorgehoben

Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 6′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Verwaltungs­gemeinschaft: Mammendorf
Höhe: 514 m ü. NHN
Fläche: 18,62 km2
Einwohner: 1704 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82293
Vorwahl: 08202
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 137
Gemeindegliederung: 6 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 11
82293 Mittelstetten
Website: www.mittelstetten.de
Erster Bürgermeister: Franz Ostermeier (Wir für unsere Gemeinde)
Lage der Gemeinde Mittelstetten im Landkreis Fürstenfeldbruck
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Über dieses Bild
Pfarrkirche St. Sylvester in Mittelstetten

Mittelstetten ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt rund 20 Kilometer südöstlich von Augsburg und 13 Kilometer nordwestlich von Fürstenfeldbruck.

Die Gemeinde hat sechs Gemeindeteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelstetten wurde 788 das erste Mal als Mouitilstat (Wohnstatt des Mutilo) erwähnt, als Herzog Tassilo III. den Ort samt Kirche dem Kloster Benediktbeuern schenkte. Um 1200 wurden drei Namen als "Milites in Muotelinsten", also Ritter von Mittelstetten, genannt. Im späten 13. Jahrhundert wurden Güter in Mittelstetten dem neu gegründeten Kloster Fürstenfeld übertragen. Anfang des 16. Jahrhunderts besaß das Kloster drei Höfe und eine Taverne in Mittelstetten. Letztere war eine wichtige Raststation für Reisende von München nach Augsburg.

Im Jahre 1818 erfolgte die Gemeindebildung zusammen mit den Gemeindeteilen Hanshofen, Längenmoos und Vogach.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 der vormals zur Gemeinde Baierberg gehörende Gemeindeteil Oberdorf Mittelstetten zugeschlagen.[3] Am 1. Mai 1978 wurde die davor eigenständige Gemeinde Tegernbach eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1316 auf 1699 Einwohner bzw. um 29,1 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1. Mai 2020 ist Franz Ostermeier (Wir für unsere Gemeinde) Erster Bürgermeister.[5] Dieser erreichte bei der Wahl am 15. März 2020 gegen seinen Vorgänger Andreas Spörl (CSU, im Amt von 2014 bis 2020) 58,2 % der Stimmen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2020 wurde der Gemeinderat wie folgt besetzt:

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,27 %.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Mittelstetten
Blasonierung: „Durch einen silbernen Pfeil gespalten von Rot und Grün; vorne ein halber silberner Flug, hinten ein schmaler silberner Wellenbalken, überdeckt von einer aufrechten Heugabel, deren Stiel aus einem silbernen Spatenblatt wächst.“[6]

Wappenführung seit 1982

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mittelstetten (Oberbayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Mittelstetten in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. September 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 466.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 577.
  5. Bürgermeister. Gemeinde Mittelstetten, abgerufen am 26. September 2020.
  6. Eintrag zum Wappen von Mittelstetten (Oberbayern) in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte