Mitternachtsspitzen (WDR)

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Seriendaten
OriginaltitelMitternachtsspitzen
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 1988
Produktions-
unternehmen
Westdeutscher Rundfunk in Zusammenarbeit bis 2017 mit Mitternachtsspitzen GbR / 2018 mit Pro TV Produktion GmbH
Länge60 Minuten
Genrepolitisches Kabarett
TitelmusikQuincy Jones Soul Bossa Nova
Erstausstrahlung17. September 1988 auf West 3
Besetzung

Hauptdarsteller: Mitwirkende in jeder Sendung

Nebendarsteller: Gäste

  • siehe chronologische Auflistung

Die Mitternachtsspitzen sind die am längsten existierende Kabarettsendung im deutschsprachigen Fernsehen. Aufgezeichnet werden die einzelnen Ausgaben live on tape vor Publikum jeweils am Donnerstagabend, online abrufbar sind sie zwei Tage später ab 18 Uhr, linear ausgestrahlt werden sie samstagabends im WDR Fernsehen.

Sendungsaufbau und Stammbesetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sendung besitzt eine relativ konstante Gliederung. In einer Einleitung geht Gastgeber Jürgen Becker auf aktuelle Ereignisse ein.

Danach folgt eine fingierte Live-Schalte nach Berlin, ins „Deppendorf“, benannt nach Ulrich Deppendorf, dem ehemaligen WDR-Chefredakteur und Fernsehdirektor, der bis zu seiner Pensionierung 2015 als Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Erscheinung trat. In dieser Schalte persiflierte Wilfried Schmickler jahrelang mit zahlreichen satirischen Foto-Montagen die aktuelle Berichterstattung der ARD, zunächst als „Uli aus Deppendorf“, dann als „Thomas aus Deppendorf“. Aktuell verkörpert Wilfried Schmickler einen Hipster, weil sich der WDR Verjüngung verordnet hat. Aus der Persiflage auf eine Nachrichtensendung ist ein Vortrag wie beim Poetry Slam geworden.

Im Anschluss an die „Neuigkeiten aus Deppendorf“ erfolgt der erste von drei Gastauftritten bekannter Kabarettisten oder aufstrebender Nachwuchskünstler.

Ein weiterer fester Bestandteil der Sendung sind fingierte Dialoge von Jürgen Becker mit Prominenten: Dazu werden originale Bewegtbilder aus dem Archiv mit falschen Texten unterlegt, gesprochen von Stimmenimitator Elmar Brandt. Meist handelt es sich bei den Prominenten um in- und ausländische Politiker, Sportler, gekrönte Häupter oder den Papst. Seit Sommer 2015 gibt es auch Dialoge mit Käpt'n Blaubär (Imitation der Stimme des Originalsprechers Wolfgang Völz ebenfalls durch Elmar Brandt), dessen „Seemannsgarn“ bebildert wird mit eigens angefertigten neuen Legetrickanimationen.

In jeder Sendung treten Mitglieder der Stammbesetzung auch paarweise auf: Lange Zeit waren dies Jürgen Becker und Wilfried Schmickler als die kölschen Zwillinge „Spitz & Spitz“. Es folgten „Loki & Smoky“ mit Wilfried Schmickler als Loki Schmidt und Uwe Lyko als Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Nach dem Tod von Loki Schmidt wurde die Sketch-Rubrik „Überschätzte Paare der Weltgeschichte“ etabliert, in der Wilfried Schmickler meist als Bundeskanzlerin Angela Merkel auftritt und Uwe Lyko in unterschiedlichen Rollen, zum Beispiel als Ehemann Joachim Sauer, Benedikt XVI., Silvio Berlusconi, Recep Tayyip Erdoğan, Adolf Hitler, Karl Lagerfeld, Jogi Löw, Wladimir Putin oder Nicolas Sarkozy. Bis 2015 verkörperte Uwe Lyko in dieser Rubrik und vor allem bei den „Neuigkeiten aus Deppendorf“ manchmal noch den Witwer Helmut Schmidt. Mit dem Sketch „Loki & Smoky im Himmel“ fand allerdings nach der Beisetzung des Altbundeskanzlers ein endgültiger Abschied statt. Hin und wieder parodieren Wilfried Schmickler und Uwe Lyko auch schillernde Paare wie „die Wulffs“, „die Guttenbergs“ oder „die Geissens“.

Im letzten Viertel einer jeden Sendung tritt seit 1996 der Ruhrgebietsrentner Herbert Knebel auf, verkörpert gleichfalls von Uwe Lyko. Von 1992 bis zum Sommer 2015 schlüpfte Jürgen Becker anschließend unter ein ausladendes Geweih, setzte sich eine stark vergrößernde Hornbrille auf und schwadronierte in den Qualm einer Zigarre als derb-volkstümlicher „Heimathirsch“ über Gott und die Welt. Derzeit agiert Jürgen Becker im ersten Drittel der Sendung oder kurz vor dem Finale in unterschiedlichen Rollen, etwa als Horst Lichter, Richard David Precht oder fiktiver Kölner Hauptkommissar Peter Pütz. Ihm als Partnerin zur Seite steht dabei oft Susanne Pätzold, die seit Sommer 2014 zur Stammbesetzung gehört und entweder Ursula von der Leyen, Andrea Nahles, Frauke Petry, Sabine Rau oder Claudia Roth parodiert. Mit dem Ruf: „Aufhören, Herr Becker, aufhören!“, beginnt Wilfried Schmickler in jeder Sendung seit 1992 seine finale Moralpredigt, in der er mit großer Sprachgewalt aktuelle Missstände oder die jeweils aktuellen Übeltäter in Politik und Gesellschaft anprangert. Die Verabschiedung von Gastkünstlern (mit jeweiliger Überreichung eines Glas Kölsch) und Publikum beschließt Jürgen Becker mit dem Hinweis auf die nächste Ausgabe der Mitternachtsspitzen und dem Satz: „Machen Sie sich einen Knoten in die Fernbedienung!“ (mit einem entsprechend gestalteten Requisit in der Hand).

Zur Stammbesetzung hinter den Kameras gehören seit etlichen Jahren Autor Dietmar Jacobs, Stimmenimitator Elmar Brandt, Redakteur Klaus Michael Heinz und Regisseur Helmut Zanoskar. Zuvor und mehr als ein Jahrzehnt lang gehörten bis zum Tode 2004 Regisseur Alexander Arnz sowie bis zur Pensionierung 2005 der ehemalige Monitor-Redakteur Rolf Bringmann zum Team.

Aufzeichnungsort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitternachtsspitzen werden im Wartesaal am Dom unter dem Kölner Hauptbahnhof aufgezeichnet. Aufgrund von Renovierungsarbeiten wurde die Sendung von Februar bis Juni 2014 vorübergehend im Kulturgut Eltzhof in Köln-Wahn produziert.[1] Das Mitternachtsspitzen EXTRA im Januar 2015 fand statt im Comedia Theater in der Kölner Südstadt, die Sendungen im Dezember 2016 und 2017 wurden in der als Kulturkirche genutzten Lutherkirche im Kölner Stadtteil Nippes produziert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Premierensendung fand am 17. September 1988 statt. Gastgeber und Moderator war Richard Rogler. Nach 28 Sendungen allerdings warf er im Herbst 1991 das Handtuch, nachdem sich der WDR-Rundfunkrat äußerst kritisch geäußert und einige Mitglieder Roglers Rücktritt gefordert hatten.[2] Am 14. Mai 1992 übernahm Jürgen Becker die Rolle des Gastgebers und Moderators. Und er setzte gleich in seiner ersten Sendung einen kräftigen Akzent: in einer „Hasspredigt“ über den damals gerade designierten Kölner Kardinal Joachim Meisner.

Am 9. November 1989 platzte der verspätet angereiste Gastkünstler Horst Schroth mit einer ganz besonderen Pointe in die von Richard Rogler moderierten Mitternachtsspitzen: „Die Mauer ist auf!“ Er hatte unterwegs im Autoradio erfahren, was allen anderen im Kölner Wartesaal noch nicht bekannt war.

Am 24. September 1998, unmittelbar vor der Bundestagswahl, präsentierten die Mitternachtsspitzen ein Wahlstudio der besonderen Art: Junge Frauen und Männer, oben vollkommen nackt, sortierten hinter Wilfried Schmickler als „Uli aus Deppendorf“ erste Ergebnisse aus einzelnen Wahlkreisen.

Nachträglich zum zehnjährigen Bestehen der Sendereihe reisten Jürgen Becker und Wilfried Schmickler für die Sendung am 29. April 1999 in die neue alte deutsche Hauptstadt Berlin und besuchten dort Kabarettkollegen im Westen und Osten der Stadt. Drehorte waren unter anderem die Kabarett- und Kleinkunstbühnen Die Distel, Die Wühlmäuse sowie die Bar jeder Vernunft, aber auch die Baustelle des Holocaust-Mahnmals und das Berliner Olympiastadion.

Am 23. Mai 2002 präsentierte Wilfried Schmickler als „Uli aus Deppendorf“ den fingierten Nachrichtenblock gemeinsam mit seinem echten Vorbild Ulrich Deppendorf, dem neuen Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin.

Zum 20. Geburtstag der Sendereihe 2008 waren neben anderen die WDR Big Band und Anke Engelke zu Gast.

„Immer wieder Aufhören! – 25 Jahre Mitternachtsspitzen“ hieß 2013 die Sondersendung von Klaus Michael Heinz, in der Moderatorin Bettina Böttinger die Kabarettisten Jürgen Becker, Uwe Lyko, Richard Rogler und Wilfried Schmickler zu deren Tun befragte und dabei anhand zahlreicher Ausschnitte aus den über 200 Sendungen des letzten Vierteljahrhunderts auch Kritisches über das Kabarett zur Sprache brachte.

Anlässlich des Anschlags auf Charlie Hebdo wurde die Winterpause 2014/2015 unterbrochen und am 17. Januar 2015 ein Mitternachtsspitzen EXTRA gesendet. [3]

Im 30. Jahr der Mitternachtsspitzen präsentiert www.wdr.de von Februar 2018 bis zur Jubiläumssendung im September einen so genannten Countdown: 30 Wochen lang werden Künstlerauftritte aus den Mitternachtsspitzen publiziert, in chronologischer Reihenfolge von 1988 bis 2017.

8 Sendungen 2018 (30 Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9 Sendungen 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8 Sendungen 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9 Sendungen 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8 Sendungen 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10 Sendungen 2013 (25 Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8 Sendungen 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8 Sendungen 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9 Sendungen 2010 (200. Sendung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8 Sendungen 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 19. Dezember 2009: Ars Vitalis / Piet Klocke / Pelle Pershing / Richard Rogler / Thilo Seibel / Philipp Weber
  • 14. November 2009: Tobias Mann / Ohne Rolf / Heinrich Pachl
  • 10. Oktober 2009: Jess Jochimsen / Urban Priol / Georg Schramm
  • 5. September 2009: Matthias Egersdörfer / Hagen Rether / Claus von Wagner
  • 20. Juni 2009: Jochen Malmsheimer / Volker Pispers / Christian Springer alias Fonsi
  • 9. Mai 2009: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig / Frank Lüdecke / Florian Schroeder
  • 21. März 2009: Matthias Deutschmann / Axel Hacke / Helmut Schleich
  • 31. Januar 2009: Thomas Freitag / Mathias Tretter / Anka Zink

8 Sendungen 2008 (20 Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 20. Dezember 2008: Volker Pispers / Mathias Richling / Atze Schröder
  • 1. November 2008: Matthias Deutschmann / Marc-Uwe Kling / Moritz Netenjakob
  • 27. September 2008: Rolf Miller / Thomas Reis / Martina Schwarzmann / Dieter Tappert alias Paul Panzer
  • 21. Juni 2008 ("20 Jahre Mitternachtsspitzen"): Anke Engelke / Volker Pispers / Arnulf Rating / Richard Rogler / Mathias Tretter, Claus von Wagner und Philipp Weber alias Erstes Deutsches Zwangsensemble / WDR Big Band
  • 31. Mai 2008: Horst Evers / Tobias Mann / Horst Schroth
  • 19. April 2008: Heinrich Pachl / Hagen Rether / Florian Schroeder
  • 8. März 2008: Matthias Deutschmann / Vince Ebert / Kaya Yanar
  • 9. Februar 2008: Hennes Bender / Frank Lüdecke / Philipp Weber

9 Sendungen 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 29. Dezember 2007 ("Best of ...")
  • 15. Dezember 2007: Ilka Bessin alias Cindy aus Marzahn / Mathias Richling / Andreas Thiel
  • 17. November 2007: Rüdiger Hoffmann / Volker Pispers / Urban Priol
  • 13. Oktober 2007: Horst Evers / Arnulf Rating / Helmut Schleich
  • 25. August 2007: Hans-Günter Butzko / Christian Ehring / Das Kom(m)ödchen / Maike Kühl / Dieter Tappert alias Paul Panzer / Heiko Seidel
  • 2. Juni 2007: Gaby Köster / Heinrich Pachl / Mathias Tretter
  • 21. April 2007: Norbert Alich / Matthias Deutschmann / Rainer Pause / Claus von Wagner
  • 10. März 2007: Django Asül / Thomas Freitag / Hagen Rether
  • 27. Januar 2007: Manfred Lütz / Moritz Netenjakob / Andreas Rebers

10 Sendungen 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 30. Dezember 2006 ("Der Jahresrückblick 2006")
  • 23. Dezember 2006: Mathias Richling / Murat Topal
  • 4. November 2006: Alexander Bojcan alias Kurt Krömer / Volker Pispers / Mathias Tretter
  • 23. September 2006: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig / Frank Lüdecke / Thomas Reis
  • 19. August 2006: Rolf Miller / Heinrich Pachl / Serdar Somuncu
  • 10. Juni 2006: Konrad Beikircher / Barbara Kuster / Arnulf Rating
  • 29. April 2006: Fatih Cevikkollu / Volker Pispers / Hagen Rether / Andreas Thiel
  • 18. März 2006: Matthias Deutschmann / Horst Evers / Atze Schröder
  • 4. Februar 2006: Eckart von Hirschhausen / Mathias Richling / Nessi Tausendschön
  • 7. Januar 2006 ("Best of 2005")

9 Sendungen 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. Dezember 2005: Sebastian Krämer / Volker Pispers / Mathias Richling
  • 12. November 2005: Matthias Deutschmann / Michael Ehnert / Anka Zink
  • 1. Oktober 2005: Thomas Freitag / Helmut Schleich / Georg Schramm
  • 27. August 2005: Arnulf Rating / Richard Rogler / Dagmar Schönleber
  • 2. Juli 2005: Urban Priol / Mathias Richling / Simone Solga
  • 21. Mai 2005: Frank Goosen / Volker Pispers / Bruno Schmitz
  • 9. April 2005: Ingo Börchers / Didi Jünemann / Heinrich Pachl
  • 26. Februar 2005: Django Asül / Robert Treutel alias Bodo Bach
  • 1. Januar 2005 ("Best of 2004")

9 Sendungen 2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 18. Dezember 2004: Ars Vitalis / Matthias Deutschmann / Mathias Richling
  • 6. November 2004 (mit Nachruf auf Alexander Arnz): Hans-Günter Butzko / Volker Pispers / Hagen Rether
  • 25. September 2004: Dieter Nuhr / Andreas Rebers / Helmut Schleich
  • 17. Juli 2004: Piet Klocke / Urban Priol / Rurtal Trio
  • 5. Juni 2004: Norbert Alich / Rolf Miller / Heinrich Pachl / Rainer Pause
  • 24. April 2004: Thomas Freitag / Volker Pispers / Mathias Richling
  • 13. März 2004: Michael Altinger / Richard Rogler / Serdar Somuncu
  • 31. Januar 2004: Lioba Albus alias Mia Mittelkötter / Willi und Peter Podewitz / Georg Schramm
  • 10. Januar 2004 ("Best of ...")

9 Sendungen 2003 (Wechsel des Sendeplatzes)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 20. Dezember 2003: Dieter Nuhr / Mathias Richling / Anne Rixmann / Biggi Wanninger
  • 8. November 2003: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig / Matthias Deutschmann / Luise Kinseher
  • 27. September 2003: Dirk Bielefeldt alias Herr Holm / Volker Pispers / Stefan Reusch / Dieter Tappert alias Paul Panzer
  • 19. Juli 2003 ("Best of ...")
  • 14. Juni 2003 (erste Ausstrahlung samstags): Arnulf Rating / Thilo Seibel und Lüder Wohlenberg / Dieter Tappert alias Paul Panzer
  • 1. Mai 2003 (letzte Ausstrahlung donnerstags): Mathias Richling / Kai Magnus Sting / Anka Zink
  • 20. März 2003: Stefan Bauer / Heinrich Pachl / Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn
  • 6. Februar 2003: Eckart von Hirschhausen / Klaus Huber und Wolfgang Müller / Georg Schramm
  • 9. Januar 2003 ("Best of ...")

10 Sendungen 2002 (10 Jahre mit Jürgen Becker)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 19. Dezember 2002: Vince Ebert / Volker Pispers / Mathias Richling
  • 14. November 2002: Die Nestbeschmutzer / Michael Quast
  • 10. Oktober 2002: Norbert Alich / Konrad Beikircher / Alfred Dorfer / Rainer Pause
  • 12. September 2002: Matthias Deutschmann / Tom Pauls / Uwe Steimle / Gernot Voltz alias Herr Heuser
  • 27. Juni 2002: Alexander Bojcan alias Kurt Krömer / Urban Priol / Helmut Schleich
  • 23. Mai 2002: Ulrich Deppendorf / Andreas Giebel / Mathias Richling / Cordula Stratmann
  • 11. April 2002: Rüdiger Hoffmann / Heinrich Pachl / Volker Pispers / Richard Rogler
  • 21. März 2002 ("Highlights - Das Beste aus zehn Jahren mit Jürgen Becker")
  • 28. Februar 2002: Lioba Albus alias Mia Mittelkötter / Michael Ehnert / Erwin Grosche / Arnulf Rating
  • 17. Januar 2002 ("Best of ...")

13 Sendungen 2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 20. Dezember 2001: Rolf Miller / Dieter Nuhr / Volker Pispers
  • 22. November 2001: Tom Pauls / Mathias Richling / Henning Venske
  • 25. Oktober 2001: Die Acapickels / Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig / Matthias Deutschmann
  • 27. September 2001: Matthias Beltz / Heinrich Pachl / Uwe Steimle
  • 30. August 2001 ("Best of ...")
  • 2. August 2001 ("Best of ...")
  • 5. Juli 2001 ("Best of ...")
  • 7. Juni 2001: Basta / Konrad Beikircher / Käthe Lachmann / Volker Pispers
  • 3. Mai 2001: Bruno Jonas / Lisa Politt / Mathias Richling
  • 5. April 2001: Günter Grünwald / Heinrich Pachl / Rurtal Trio / Ludger Stratmann
  • 8. März 2001: Ars Vitalis / Rüdiger Hoffmann / Willi und Peter Podewitz / Ludger Stratmann
  • 8. Februar 2001: Horst Evers / Horst Schroth / Ludger Stratmann / Robert Treutel alias Bodo Bach
  • 11. Januar 2001: 3 Gestirn Köln 1 / Thomas Freitag / Piet Klocke

11 Sendungen 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 21. Dezember 2000: Klaus der Geiger und das KunstSalon-Orchester / Mathias Richling / Thilo Seibel und Lüder Wohlenberg / Ludger Stratmann
  • 23. November 2000: Matthias Beltz / Anke Engelke / Volker Pispers / Ludger Stratmann
  • 26. Oktober 2000: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig / Arnulf Rating / Anka Zink
  • 28. September 2000: Django Asül / Helge Schneider / Cordula Stratmann / Ludger Stratmann
  • 31. August 2000: Hanns Dieter Hüsch / Ludger Stratmann / WDR Big Band / Kaya Yanar
  • 8. Juni 2000: Norbert Alich / Irmgard Knef / Rainer Pause / Urban Priol / WDR Big Band
  • 18. Mai 2000: Matthias Brodowy / Erwin Grosche / Volker Pispers / Georg Schramm
  • 13. April 2000: Axel Cruse / Matthias Deutschmann / Mike Herting Quartett / Ludger Stratmann / Gernot Voltz alias Herr Heuser
  • 16. März 2000: Mark Britton / Jess Jochimsen / Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn / Mathias Richling
  • 17. Februar 2000: Konrad Beikircher / Martin Buchholz / Rüdiger Hoffmann
  • 13. Januar 2000 ("Best of ...")

11 Sendungen 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 9. Dezember 1999: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig / Volker Pispers / Richard Rogler / Uwe Steimle
  • 11. November 1999: Josef Hader / Rolf Miller / Dieter Nuhr / Hans Süper / WDR Big Band
  • 21. Oktober 1999: Femmouze T. / Arnulf Rating / Massimo Rocchi
  • 23. September 1999: Rainer Bielfeldt / Andreas Giebel / Mathias Richling / Gayle Tufts
  • 26. August 1999 ("Best of ...")
  • 10. Juni 1999: Martina Bahjor / Matthias Beltz / Günter Grünwald / Martina Klinke / Volker Pispers / Soul of Africa
  • 29. April 1999 ("Lachen zwischen Siegessäule und Reichstag - Die Mitternachtsspitzen ziehen um nach Berlin"): Norbert Alich / Matthias Deutschmann / Die Distel / Dieter Hallervorden / Dagmar Jäger / Gisela Oechselhäuser / Arnulf Rating / Die Wühlmäuse
  • 8. April 1999: Tommy Engel / Hanns Dieter Hüsch / Heinrich Pachl / Alf Poier
  • 4. März 1999: Ars Vitalis / 3 Gestirn Köln 1 / Bill Mockridge / Wolfgang Nitschke
  • 4. Februar 1999: Susanne Betancor / Christoph Brüske / Matthias Deutschmann / Manes Meckenstock
  • 7. Januar 1999 ("Best of 1998")

10 Sendungen 1998 (10 Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. Dezember 1998: Norbert Alich / Reiner Kröhnert / Stephan Ohm / Volker Pispers / Martin Puntigam
  • 19. November 1998: Mathias Richling / Horst Schroth / Tina Teubner / Trio Pappenheim Peepshow
  • 22. Oktober 1998: Robert Gernhardt / Josef Hader / Gerd Köster / Missfits / Lars Reichow
  • 24. September 1998 ("10 Jahre Mitternachtsspitzen"): Helmut Hoffmann / Rüdiger Hoffmann / Achim Konejung / Hans Liberg / Richard Rogler
  • 18. Juni 1998: Götz Alsmann / Ingo Appelt / Maren Kroymann
  • 7. Mai 1998: Konrad Beikircher / Achim Konejung / Helge Schneider / Georg Schramm
  • 2. April 1998: Acapickels / Rüdiger Hoffmann / Jan Peter Petersen / Arnulf Rating
  • 5. März 1998: Didi Jünemann / Dieter Nuhr / Georg Ringsgwandl / Christian Rzepka / Bruno Schmitz / Nick Woodland / Anka Zink
  • 5. Februar 1998: Fritz Eckenga / Manes Meckenstock / Heinrich Pachl / Queen B.
  • 22. Januar 1998 ("Best of ...")

11 Sendungen 1997[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 18. Dezember 1997: Barbara Beckmann / Gerd Dudenhöffer / Volker Pispers / Mathias Richling / Ruth Schiffer
  • 20. November 1997: Matthias Deutschmann / Ganz schön feist / Andreas Giebel / Osterritter & Schunck
  • 9. Oktober 1997: Thomas Freitag / Hanns Dieter Hüsch / Wollie Kaiser / Ulla Oster / Massimo Rocchi
  • 4. September 1997: Frank Goosen / Jochen Malmsheimer / Susanne Pätzold / Ludger Stratmann / Jokkel Tschiersch
  • 2. Juli 1997 ("Best of ...")
  • 12. Juni 1997: Michael Mittermeier / Wolfgang Nitschke / Rainer Pause / Richard Rogler / Stoppok
  • 15. Mai 1997: Ingo Appelt / Wiglaf Droste / Frank Köllges & Band / Maria Peschek
  • 17. April 1997: Django Asül / Herbert Knebels Affentheater / Piet Klocke und Simone Sonnenschein / Willi Podewitz
  • 13. März 1997: Norbert Alich / New Haranni Poison Mixers / Stefan Ohm / Volker Pispers / Tresenlesen
  • 13. Februar 1997: Ars Vitalis / 3 Gestirn Köln 1 / Harald Effenberg / Dieter Hallervorden / Frank Hocker / Klaus Huber / Heiner Kämmer / Gerd Köster / Wolfgang Nitschke / Peter Willman
  • 11. Januar 1997 ("Best of ...")

12 Sendungen 1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 21. Dezember 1996: Pia Hoffmann / Klaus Huber / Frank Köllges / Judith Richelshagen / Mathias Richling / Jörg Ritzenhoff / Horst Schroth / Ellen Strabel
  • 23. November 1996: Konrad Beikircher / Klaus Huber / Frank Köllges / Georg Schramm
  • 26. Oktober 1996: BAP / Charla Drops / Dieter Nuhr / Heinrich Pachl
  • 21. September 1996: Holger Paetz / Sissi Perlinger / Cordula Stratmann / Valtorta
  • 24. August 1996 ("Best of ...")
  • 20. Juli 1996 ("Best of ...")
  • 8. Juni 1996: Ingo Appelt / Gerburg Jahnke und Stephanie Überall alias Missfits / Richard Rogler / Cordula Stratmann
  • 11. Mai 1996: Die Distel / Günter Grünwald / Klaus Huber
  • 13. April 1996: Susanne Betancor / Klaus Huber / Ludger Stratmann / Fritz Tietz
  • 2. März 1996: Lioba Albus alias Mia Mittelkötter / Matthias Deutschmann / Klaus Huber / Bärbel Schmid
  • 3. Februar 1996: Piet Klocke / Gaby Köster / Anka Zink
  • 13. Januar 1996 ("Best of ...")

8 Sendungen 1995 (50. Sendung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 23. Dezember 1995: Erwin Grosche / Reiner Kröhnert / Hans Schneider / Hella von Sinnen
  • 28. Oktober 1995: Ars Vitalis / Gerburg Jahnke und Stephanie Überall alias Missfits / Nickelodeon / Heinrich Pachl
  • 16. September 1995: Gabi Decker / 3 Gestirn Köln 1 / Fabian und die Detektive / Markus Jeroch / Heiner Kämmer / Wolfgang Nitschke
  • 5. August 1995 ("Best of ...")
  • 24. Juni 1995 (50. Sendung): Gaby Köster / Pelle Pershing / Mathias Richling / Richard Rogler / Die Triviatas
  • 6. Mai 1995: Hanns Dieter Hüsch / Gaby Köster / Michael Meierjohann / Wolfgang Müller
  • 25. März 1995: Norbert Alich / Rainer Pause / Volker Pispers / Peter Spielbauer / Zwoelie Troelies
  • 28. Januar 1995 ("Best of 1994")

8 Sendungen 1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 10. Dezember 1994: Matthias Deutschmann / Klaus Huber / Gerburg Jahnke und Stephanie Überall alias Missfits / Gerd Köster / Georg Ringsgwandl / Treibstoff / Nick Woodland
  • 29. Oktober 1994: Karl Dall / Wiltrud Fischer / Heinz Hertrampf / Hanns Dieter Hüsch / Bruno Schmitz / Gernot Voltz alias Herr Heuser
  • 24. September 1994: Reiner Kröhnert / Leipziger Funzel / Theatre du Pain / Henning Venske
  • 23. Juli 1994 ("Best of ...")
  • 11. Juni 1994: Frank Köllges / Adam Noidlt Intermission / Arnulf Rating / Mathias Richling / Alfons Sawatzki / Tana Schanzara
  • 23. April 1994: Affentheater / Konrad Beikircher / Matthias Beltz / Frankfurter Kurorchester / Rüdiger Hoffmann
  • 26. Februar 1994: Dirk Bielefeldt alias Herr Holm / Duo Fischbach / Peter Freiburghaus / Kölner Saxophonmafia / Gerd Köster / Antonia Limacher / Georg Schramm
  • 22. Januar 1994 ("Best of ...")

6 Sendungen 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 18. Dezember 1993: 3 Gestirn Köln 1 / Heiner Kämmer / Martina Klinke / Köbes Underground / Gaby Köster / Wolfgang Nitschke / Volker Pispers / Bruno Schmitz / Hendrike von Sydow / Dieter Thomas / Vorläufiges Frankfurter Fronttheater
  • 30. Oktober 1993: Matthias Deutschmann / Wiglaf Droste / Frank Köllges / Barbara Kuster / Pieter-Dirk Uys
  • 18. September 1993: Bördebrothers / Lisa Fitz / Rüdiger Hoffmann / Yarinistan
  • 19. Juni 1993: Jean Faure / Het Groot niet te vermijden Dans Show Orkest / Anja Moritz / Rainer Pause / Michael Quast / Mathias Richling
  • 24. April 1993: Tom Pauls / Arnulf Rating / Reiner Rübhausen / Uwe Steimle / Tuten und Blasen / Anka Zink
  • 11. Februar 1993: Nina Hoger / Achim Konejung / Helge Schneider & Hardcore / Horst Schroth / Die Triviatas

6 Sendungen 1992[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. Dezember 1992: Matthias Deutschmann / Fred und die Goldfische / The Piano has been drinking / Philipp Seiser
  • 12. November 1992: Norbert Alich / Ars Vitalis / Hanns Dieter Hüsch / Missfits
  • 10. September 1992: Bläck Fööss / Rüdiger Hoffmann / V.E.V.-Kabarett Nuhr & Küster / Rosa K. Wirtz
  • 12. Juni 1992: Monty Arnold / Wigald Boning / Thomas Freitag / Heiner Kämmer / Gaby Köster / New fantastic art orchestra of the north / Wolfgang Nitschke / Mathias Richling
  • 14. Mai 1992: 3 Gestirn Köln 1 / Das Klappbett / L.S.E.
  • 13. Februar 1992 (ohne Gastgeber): Heinrich Pachl und Arnulf Rating (Tourprogramm)

6 Sendungen 1991[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 19. Dezember 1991 (ohne Gastgeber): Norbert Alich und Rainer Pause (Tourprogramm)
  • 11. November 1991 (Ausstrahlung einer im Januar wegen des Golfkriegs nicht ausgestrahlten Sendung): Köbes Underground / Das Stunksitzungsensemble
  • 5. September 1991: Die Distel / Frankfurter Kurorchester / Dirk Müller
  • 13. Juni 1991: Norbert Alich / Rainer Pause / Jos Rinck / Hans Scheibner
  • 11. April 1991: Matthias Beltz / Haui Hauenstein / Nessi Tausendschön
  • 7. März 1991: 3 Gestirn Köln 1 / Kalle Pohl / Till & Obel / Biggi Wanninger

6 Sendungen 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 29. November 1990: Biermösl Blosn / Das Bügelbrett / Hannelore Kaub / Franz-Josef Krümmer / Gerhard Polt
  • 27. September 1990: Josef Hader / Hans Liberg / Maria Peschek
  • 7. Juni 1990: Duo PS / Ottfried Fischer / V.E.V.-Kabarett
  • 19. April 1990: Konrad Beikircher / Sissy Perlinger / Sissy Perlinger's Electric Cabaret / Stephan Wald
  • 22. März 1990: Gerburg Jahnke und Stephanie Überall alias Theater Missfits / Didi Jünemann / Achim Konejung / Laut und lästig / Bruno Schmitz / Horst Schroth / Das Stunksitzungsensemble
  • 11. Januar 1990: Ortrud Beginnen / Matthias Beltz / Frankfurter Kurorchester

10 Sendungen 1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 7. Dezember 1989: Jürgen Becker / Jochen Busse / Georgette Dee / Die 3 Tornados / Dieter Hildebrandt / Matsche, Wörks & Pullrich / Werner Schneyder / Terry Truck / Helen Vita
  • 9. November 1989: Werner Koczwara / Barbara Moritz / Cornelia Niemann / Arnulf Rating / Annemarie Roelofs / Horst Schroth / Günter Thews
  • 5. Oktober 1989: Dirk Bach / Wolfgang Krause Zwieback / Münchener Crüppel Cabaret
  • 14. September 1989: Thomas Freitag / Günter Grünwald / Micki Malör
  • 15. Juni 1989: Otto Grünmandl / Helmut Ruge / Dick Städtler / Anka Zink
  • 11. Mai 1989: Andreas Giebel / Beate Rademacher / Werner Schneyder
  • 13. April 1989: Ingolf Lück / Hendrike von Sydow / Dieter Thomas / Zwei Drittel
  • 18. März 1989: Jochen Busse / Norbert Gottschalk and friends / Lore Lorentz
  • 18. Februar 1989: Hilde Heim / Dieter Hildebrandt / Rudolf Klaffenböck / Renate Küster / Jörg Maurer
  • 18. Januar 1989: Aschentonnen-Quartett / College of Hearts / Tom Gerhardt / Wolfgang Nitschke

4 Sendungen 1988[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. Dezember 1988: Georgette Dee / Achim Konejung / Harald Schmidt / Springmaus
  • 19. November 1988: Jürgen Becker / Matthias Beltz / Shy Guys / Paul Klein / Helen Vita
  • 15. Oktober 1988: Matsche, Wörks & Pullrich / Die Mehlprimeln / Heinrich Pachl / Herman von Ulzen
  • 17. September 1988: Ortrud Beginnen / Die 3 Tornados / Guglhupfa / Ilja Richter

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989 erhielten Redakteur Gerhard Honal und Kabarettist Richard Rogler für die Sendereihe einen Adolf-Grimme-Preis in Bronze.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitternachtsspitzen ziehen ins Ausweichquartier Eltzhof. Abgerufen am 30. März 2014.
  2. Heimathirsche und Ausputzer. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 18. Juni 2008, abgerufen am 23. September 2013.
  3. Mitternachtsspitzen EXTRA: Nous sommes Charlie. WDR, abgerufen am 1. Februar 2015.