Mo (Musiker)

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Dancing with an Eskimo
  AT 26 26.05.1991 (3 Wo.) [1]
Confession
  AT 13 18.07.1993 (2 Wo.) [1]
Singles
Send Me Roses
  AT 9 15.05.1987 (10 Wo.) [1]
Smile
  AT 14 15.03.1988 (4 Wo.) [1]
Wild Wild Wild
  AT 26 26.05.1991 (1 Wo.) [1]
If You Want My Love
  AT 9 18.04.1993 (14 Wo.) [1]
[1]
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Mo (* 1959 in Hohenau an der March; eigentlich Günter Mokesch) ist ein österreichischer Sänger, Komponist, Musical-Darsteller, Musikproduzent und Autor.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der musikalische Werdegang von Mo begann Anfang der 1980er-Jahre in der Hallucination Company, der er bis 1982 angehörte. 1983 veröffentlichte er seine Debütsingle Liebe, Brot und tausend Küsse, 1985 folgte das erste Album Der Erzengel Novotny. Der Durchbruch gelang 1987 mit der Single Send Me Roses, die in der damaligen offiziellen österreichischen Hitparade (Verkaufscharts) Platz 9 und bei Ö3 Platz 1 erreichte.[2] Auf den Erfolg auch in weiteren Ländern folgten mehrere Tourneen, darunter auch eine in Deutschland, und die Single Smile mit einer neuen Version des Titels aus dem Jahr 1983, den er bis heute als seinen Lieblingssong bezeichnet.[3] Bis 1993 folgten zwei weitere Singles (Wild Wild Wild, 1991; If You Want My Love, 1993) und zwei Alben (Dancing with an Eskimo, 1991; Confession, 1993), die sich in den Charts platzieren konnten.

Am 8. Oktober 2010 erschien mit Hallelujah sein erstes Solo-Album nach sieben Jahren, von dem vor allem die als Bonustrack enthaltene Piano-Version von Send Me Roses Airplay im Radio erhielt. Im April 2013 feierte er sein 30-jähriges Bühnenjubiläum mit einem gemeinsamen Konzert mit Andy Baum.[4]

Musical- und Filmdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1992 stand Mo wiederholt als Musical-Darsteller auf der Bühne. Auf Askalon (1992), folgte Kuss der Spinnenfrau am Wiener Raimundtheater mit mehr als 200 Vorstellungen (1993/94). Weitere Engagements hatte er in den Musicals Moses (Sommertheater Sankt Margarethen, 1997), Pflanz der Vampire (Metropol, 1997/1998), Das Sonntagskind (Laxenburg, 1999), Die Drei von der Tankstelle (mit Adriana Zartl, Kai Peterson und Gregor Seberg, 1998/1999[3]), Der Barbier von Sievering (Laxenburg, 2000), Bebopalulatsch (Metropol, 2000), Der Traum vom lieben Augustin (Laxenburg, 2001), Crazy Love (Metropol, 2001/2002) und Joseph/Pharao (Wiener Stadthalle, 2008).[5] In Filmen war er unter anderem in Kitty Kinos Karambolage (1983) und der Fernsehserie Mozart und Meisel (1985) zu sehen und hatte Rollen in TV-Produktionen wie Kommissar Rex (1995), Schlosshotel Orth (1999) und Julia – Eine ungewöhnliche Frau (2001).

Kabarett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Markus Linder schrieb er 1995 ein erstes Kleinkunstprogramm mit dem Titel Adieu Marie. 1997 folgte das Programm So schaut's aus, 2000 Leicht Verstimmte Liebeslieder, 2002 Endlich Reich und Schön, 2005 Best of Musikcomedy (Das Beste aus 10 Jahren) und 2013 Danke. Im selben Metier ist er seit 2003 als Intendant des von ihm initiierten Kabarett & Comedy-Festivals in Krems an der Donau tätig.[6] Seit Juni 2012 organisiert und präsentiert er die Hyundai Kabarett-Tage mit einer Reihe österreichischer Kabarettisten im Local in Wien, die als Aufzeichnung auf ORF III gesendet werden und im März 2014 bereits in die sechste Staffel gehen.[7]

Produzent und Komponist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1986 komponiert Mokesch Musik für Film- und TV-Produktionen.[7] Für die Musik zu Beastie Girl wurde er beim Internationalen Filmfestival Shanghai 1999 mit dem Preis für die beste Filmmusik ausgezeichnet.[8] Im selben Jahr gründete er seine Musik-Produktionsfirma mo music, mit der er als Produzent und Komponist für Filme, TV-Produktionen und Werbesendungen tätig ist und unter anderem das Soundschema des ORF schuf.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1983: Liebe, Brot und tausend Küsse
  • 1983: Mir geht es gut
  • 1984: Smile
  • 1985: Du bist wie ich
  • 1985: Der Erzengel Novotny
  • 1986: Make Money
  • 1987: Send Me Roses
  • 1987: Smile (Re-release)
  • 1988: Rose of Spanish Harlem
  • 1988: Face of Love
  • 1989: Don't Want to Weep
  • 1991: Wild Wild Wild
  • 1991: Sunday Morning
  • 1993: If You Want My Love
  • 2010: Lass mich allein

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: U4 Live (Various, Mo mit Hallucination Company)
  • 1982: Vision (mit Hallucination Company)
  • 1985: Der Erzengel Novotny
  • 1988: Face of Love
  • 1991: Dancing with an Eskimo
  • 1993: Confession
  • 1994: Kuss der Spinnenfrau (Various)
  • 1998: Oil and Water
  • 2002: Leicht verstimmte Liebeslieder
  • 2003: Mo & The Sultans of Swing Live
  • 2010: Hallelujah

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g austriancharts.at: Mo in den österreichischen Charts
  2. Mo bei "links234.at"
  3. a b Ö3: „Mo“ seit 30 Jahren solo, 24. April 2013
  4. Vienna Online: 30 Jahre Günter Mokesch: Jubiläumskonzert mit Andy Baum und Gregor Seberg im Wiener Metropol, 9. April 2013
  5. mo music: Künstlerische Laufbahn
  6. Kabarett & Comedy: Über uns
  7. a b Wiener Zeitung: Was ein Musiker so treibt, 28. Mai 2012
  8. a b imdb: Günther Mokesch: Awards