Mobile Advertising

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Mobile Advertising ist eine Bereich des Online-Marketings (siehe auch: Internetwerbung) und beschreibt Werbung, bei der digitale Werbeinhalte

  • auf mobilen Endgeräten
  • auf für mobile Endgeräte angepasste Webseiten (Mobile Webseite) oder Programme (Apps) und
  • mit Hilfe spezieller Formate dargestellt werden.

Mobile Advertising ist Teil des Mobile Marketings.

Der Begriff "mobiles Endgerät" ist die Abgrenzung zu stationären Personal Computer, ist aber nicht eindeutig definiert. In der Praxis[1] wird aber meist von Smartphones gesprochen. Tabletcomputer nehmen hier eine Zwischenrolle ein, da diese mobile wie stationäre Inhalte unterstützen. Die Mobile Webseiten bzw. Mobile Apps enthalten sogenannte Container, in denen die Werbeinhalte durch einen Adserver angezeigt werden. In Apps ist zusätzlich ein Software Development Kit notwendig. Eingesetzt werden auf Bildschirmgröße, Leistungsvermögen des mobilen Browsers und Verbindungsqualität angepasste mobile Formate.

Arten von mobilen Ads[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie bei herkömmlicher Online-Werbung (siehe Werbebanner) gibt es beim Mobile Advertising eine Vielzahl verschiedener Werbeformate. Dazu zählen:

  • textbasierte Anzeigen
  • bildbasierte/Banner-Anzeigen
  • Anzeigen mit Audio- und Videoeinbettung (Rich-Media-Ads)
  • interaktive Anzeigen (Beispiel: Der Nutzer kann durch Schütteln des Geräts Einfluss auf die Anzeige nehmen)

Eine Unterform des Mobile Advertisings ist das auch auf Desktop-Webseiten eingesetzte Native Advertising. Hierbei werden die Werbeinhalte grafisch in die Webseiten-Inhalte eingebunden, was die Wahrnehmung der Anzeigen durch die Nutzer erhöht.[2]

Aussichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist davon auszugehen, dass Mobile Advertising in Zukunft einen der wichtigsten Bereiche der Online-Werbung darstellen wird, da die Nutzerzahlen im mobilen Internet konstant steigen. Laut AGOF nutzten zuletzt 27,31 Millionen Unique User mobiles Internet in Form von mobile-optimierten Websites oder Mobile-Apps.[3] Ein Grund dafür, dass dem Mobile Advertising ein solch großes Potenzial zugesprochen wird liegt in den Möglichkeiten, mit mobiler Werbung sehr gezielt bestimmte Nutzergruppen anzusprechen. Hervorzuheben ist hier vor allem das Geotargeting, bei dem mithilfe der Ortungsfunktion gezielt Nutzern Werbung angezeigt werden kann, die sich in einem bestimmten räumlichen Umkreis um einen Zielpunkt aufhalten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Was ist ein mobiles Endgerät? In: mobile zeitgeist. 9. März 2010 (mobile-zeitgeist.com [abgerufen am 3. Mai 2017]).
  2. [1]Gründerszene Webseite
  3. [2] AGOF Mobile Facts III 2013 PDF