Mobilmachung in Russland 2022

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Wladimir Putin kündigt in seiner Ansprache am Morgen des 21. September 2022 eine Teilmobilisierung an.

Die Mobilmachung in Russland erfolgte nach einer Wende im Verlauf des russischen Überfalls auf die Ukraine und der weitgehenden Befreiung der Oblast Charkiw im September 2022 durch vorstoßende ukrainische Truppen. Diese Entwicklung im Russisch-Ukrainischen Krieg führte zu einer russischen Mobilmachung, die am 21. September 2022 mit sofortiger Wirkung ausgerufen wurde. In den mündlichen Verlautbarungen von Präsident Wladimir Putin und Verteidigungsminister Sergei Schoigu wurde stets betont, dass es sich um eine Teilmobilmachung handle; auch im entsprechenden Dekret wird sie „Teilmobilmachung“ genannt.

Hintergrund und Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Februar 2022 begann eine vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlene Invasion, die auf das gesamte Staatsgebiet der Ukraine zielte und den seit 2014 schwelenden Russisch-Ukrainischen Krieg eskalieren ließ. Anfang September 2022 erfolgte eine ukrainische Gegenoffensive in der Region Charkiw. Bei diesem Vorstoß konnte die ukrainische Armee die russische Frontlinie durchbrechen und Teile der Oblast Charkiw zurückerobern. Die russischen Einheiten räumten den Norden des Gebiets bis zur Grenze nach Russland und zogen sich im Osten auf eine Linie hinter die Flüsse Oskil und Siwerskyj Donez zurück. Russland stand damit vor dem Problem der Bestandswahrung, um die besetzten Gebiete zu behalten. In dieser Situation entschied sich die Staatsführung zu einer Eskalation des Krieges.[1]

Als Teil dieser Eskalation wurde am 20. September in den selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk sowie in den umkämpften, teilweise von russischen Truppen besetzten Oblasten Cherson und Saporischschja für die Zeit vom 23. bis 27. September ein „Referendum“ über den Beitritt zur Russischen Föderation angekündigt.[2] Drei Wochen zuvor hatten die ukrainischen Streitkräfte erfolgreiche Offensiven gestartet, die die russischen Truppen fast vollständig aus der Oblast Charkiw vertrieben hatten und sie zunehmend auch in der Oblast Cherson in Bedrängnis brachten.

Verkündigung der Teilmobilmachung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. September verkündete Präsident Putin mit sofortiger Wirkung eine Teilmobilmachung in Russland. Das russische Verteidigungsministerium erklärte daraufhin, dass 300.000 Reservisten eingezogen werden.[3] Wehrpflichtige und Vollzeitstudenten seien laut Verteidigungsminister Sergei Schoigu von der Mobilmachung nicht betroffen, sondern ausschließlich Reservisten mit Kampf- und Diensterfahrung. Insgesamt gebe es, so der Minister, 25 Millionen Reservisten in Russland.[4] Durch die Teilmobilisierung ist den im Militärregister erfassen Reservisten per Gesetz das Verlassen des Wohnorts ohne Genehmigung der Militärkommissariate und der für Reserven zuständigen Exekutivorgane verboten.[5]

Präsidentenerlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wortlaut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Dekret zur Teilmobilisierung

Dekret des Präsidenten der Russischen Föderation „Über die Ankündigung der Teilmobilisierung in der Russischen Föderation“

Gemäß den Bundesgesetzen vom 31. Mai 1996 № 61-FZ „Über die Verteidigung“, vom 26. Februar 1997 № 31-FZ „Über Mobilmachungsausbildung und Mobilisierung in der Russischen Föderation“ und vom 28. März 1998 № 53-FZ „Im Wehrdienst und Wehrdienst“ beschließe ich:

  1. Die teilweise Mobilisierung in der Russischen Föderation ab dem 21. September 2022 zu erklären.
  2. Durchführung des Aufrufs von Bürgern der Russischen Föderation zum Militärdienst für die Mobilisierung in den Streitkräften der Russischen Föderation. Bürger der Russischen Föderation, die durch Mobilisierung zum Militärdienst einberufen werden, haben den Status von Soldaten, die im Rahmen eines Vertrags in den Streitkräften der Russischen Föderation dienen.
  3. Stellen Sie fest, dass die Gehaltshöhe der Bürger der Russischen Föderation, die zur Mobilisierung des Militärdienstes in den Streitkräften der Russischen Föderation einberufen werden, der Höhe des Gehalts für Soldaten, die im Rahmen eines Vertrags in den Streitkräften der Russischen Föderation dienen, entspricht.
  4. Von Militärangehörigen abgeschlossene Verträge über den Übergang zum Militärdienst bleiben bis zum Ende der Zeit der Teilmobilmachung gültig, mit Ausnahme von Fällen der Entlassung von Militärangehörigen aus dem Militärdienst aus den in diesem Dekret festgelegten Gründen.
  5. Während der Zeit der Teilmobilmachung gelten die folgenden Gründe für die Entlassung von Soldaten, die im Rahmen eines Vertrags Militärdienst leisten, sowie von Bürgern der Russischen Föderation, die mit der Mobilmachung in die Streitkräfte der Russischen Föderation zum Militärdienst einberufen wurden:
    1. nach Alter – bei Erreichen des Höchstalters für die Ableistung des Militärdienstes;
    2. aus gesundheitlichen Gründen – nach Bestätigung der militärmedizinischen Kommission als ungeeignet für den Militärdienst, mit Ausnahme von Militärangehörigen, die den Wunsch geäußert haben, den Militärdienst in militärischen Positionen fortzusetzen, die durch diese Soldaten ersetzt werden können;
    3. nach Inkrafttreten eines Gerichtsurteils über die Verhängung einer freiheitsentziehenden Strafe.
  6. Die Regierung der Russischen Föderation hat:
    1. die Maßnahmen der Teilmobilmachung zu finanzieren;
    2. die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Bedürfnissen der Streitkräfte der Russischen Föderation, anderer Truppen, militärischer Formationen und Organe während der Zeit der Teilmobilmachung gerecht zu werden.
  7. Vertraulich
  8. Hohe Beamte der konstituierenden Einheiten der Russischen Föderation sorgen für die Einberufung von Bürgern zum Militärdienst bei der Mobilmachung in die Streitkräfte der Russischen Föderation in der Anzahl und innerhalb der Fristen, die vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation für jedes Subjekt der Russischen Föderation festgelegt werden.
  9. Gewähren Sie Bürgern der Russischen Föderation, die in Organisationen des militärisch-industriellen Komplexes arbeiten, das Recht, bei der Mobilmachung (für die Dauer der Arbeit in diesen Organisationen) von der Wehrpflicht zum Militärdienst aufzuschieben. Die Kategorien von Bürgern der Russischen Föderation, denen das Recht auf Aufschub gewährt wird, und das Verfahren zu seiner Gewährung werden von der Regierung der Russischen Föderation festgelegt.
  10. Dieses Dekret tritt am Tag seiner amtlichen Veröffentlichung in Kraft.

Der Präsident der Russischen Föderation W. Putin

Moskau, Kreml

21. September 2022

№ 647

[Signatur, Siegelabdruck][6]

Offizielle Veröffentlichung und Inkrafttreten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dekret des Präsidenten der Russischen Föderation vom 21. September 2022 Nr. 647 „Über die Ankündigung der Teilmobilisierung in der Russischen Föderation“ wurde am 21. September 2022 auf dem Offiziellen Internetportal der Rechtsinformationen pravo.gov.ru bekanntgegeben.[6] Es wurde am nächsten Tag auch auf der Titelseite der Ausgabe 223 (8861) der Rossijskaja gaseta veröffentlicht.[7]

Gemäß Punkt 10 trat das Dekret am Tag der offiziellen Veröffentlichung in Kraft (d. h. am 21. September 2022, als es auf dem Offiziellen Internetportal für Rechtsinformationen veröffentlicht wurde).

Punkt 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die unabhängige Online-Zeitung Nowaja Gaseta. Europa berichtete, dass der als geheim eingestufte Punkt 7 dem Verteidigungsministerium die Erlaubnis gibt, bis zu einer Million Mann zu mobilisieren. Diese Meldung wurde durch Berichte über öffentliche Abschiedsszenen am ersten Tag der Mobilisierung gestützt, die bereits auf mehr als 300.000 Mann hindeuteten.[8] Pressesprecher Dmitri Peskow bezeichnete diese Berichte als „Fake News“.[9][10]

Schon zuvor hatte die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor alle Medien aufgefordert, ausschließlich über „Teilmobilisierung“ zu schreiben und Informationen dazu „ausschließlich“ aus offiziellen russischen Regierungsverlautbarungen zu verwenden; sie drohte den Medien bei Nichtbefolgung mit Geldstrafen von bis zu 5 Millionen Rubel und mit ihrer Sperrung.[11]

Die Internetzeitung Meduza spricht von 1,2 Millionen Menschen, die in der Teilmobilmachung rekrutiert werden sollen, und beruft sich dabei auf eine Quelle nahe eines der Bundesministerien des Landes. Es sollen bis zu 16.000 Menschen aus Moskau und 3.200 aus St. Petersburg rekrutiert werden.[12] Peskow bestreitet die Aussagen von Meduza.[13]

Flankierende Gesetzesänderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am Tag vor der Erklärung der Mobilmachung, dem 20. September, hatten Gesetzesänderungen die Duma passiert, die die Höchststrafen für Vergehen wie Desertion, Dienstverweigerung und Befehlsverweigerung sowie Nichterscheinen nach einer Einberufung „in Zeiten der Mobilisierung und des Kriegsrechts“ auf 10–15 Jahre Lagerhaft erhöhen.[14][15]

Fehler bei und Kritik an der Art und Weise der Umsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorsitzende des Menschenrechtsrats beim russischen Präsidenten, Waleri Fadejew, kritisierte, dass Einberufungsbefehle auch an Personen ergingen, die keine Kampferfahrung hätten. Margarita Simonjan (Chefredakteurin des russischen Staatssenders RT) kritisierte, dass Personen eingezogen worden seien, die über der zulässigen Altersgrenze liegen. In sozialen Netzwerken in Russland wurden Fälle geschildert, in denen Väter kinderreicher Familien, Männer ohne Kampferfahrung und ältere und chronisch kranke Reserveoffiziere eingezogen worden seien. Die Führung der Republik Jakutien bestätigte Irrtümer bei der Einberufung und dass diese revidiert würden.[14]

An der Mobilmachung wurde außerdem kritisiert, dass sie an Reservisten erginge, nicht jedoch an Angehörige der russischen Nationalgarde, an die eine Million aktiven Soldaten der russischen Streitkräfte und an die Truppen des Innenministeriums.[14]

Am 26. September räumte der Regierungssprecher Dmitri Peskow Fehler bei der Umsetzung der Mobilmachung ein, ohne diese konkret zu benennen.[16]

Zwangsrekrutierungen von Ukrainern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Angaben einer ukrainischen Menschenrechtsorganisation haben die russischen Verwaltungen in den besetzten ukrainischen Gebieten nach der Mobilmachung Russlands mit der Zwangsrekrutierung von Ukrainern begonnen.[17] Berichte von Zwangsrekrutierungen in russisch besetzten ukrainischen Gebieten hatte es bereits im März, April und Mai 2022 aus den selbstproklamierten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk gegeben.[18][19][20]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tschetschenien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tschetschenien werde sich nicht an der weiteren Mobilmachung der Föderation beteiligen, ließ dessen Oberhaupt Ramsan Kadyrow verlauten, die Republik habe ihr Soll bereits übererfüllt.[21]

Gesellschaftliche Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstrationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In mehr als 24 russischen Städten demonstrierten Menschen gegen die Teilmobilisierung[22] – nach Informationen der Bürgerrechtsbewegung OVD-Info kam es bereits am 21. September und in der folgenden Nacht zu mehr als 1400 Festnahmen.[23][24][25] Nach Berichten wurden Festgenommene teilweise noch im Gewahrsam einberufen.[26] Der russische Auslandssender RT bestätigte die Einberufung von mehr als 200 Männern, die in Moskau gegen die Mobilisierung demonstriert hatten.[27]

Ausreise/Flucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugtickets aus Russland waren innerhalb kurzer Zeit ausverkauft.[28][4] Nach Ankündigung der Mobilmachung bildeten sich über mehrere Tage an den Grenzübergängen von Russland nach Kasachstan, Georgien, Weißrussland, Finnland und der Mongolei kilometerlange Staus. Dies galt insbesondere für Nachbarstaaten mit Visafreiheit für russische Staatsbürger.[29][14]

Nach Angaben von Meduza, die sich auf Zahlen des FSB beruft, waren von der Erklärung der Teilmobilmachung am 21. September bis zum 25. September 261.000 Männer aus Russland ausgereist. Nowaja Gaseta. Europa bezweifelt die Richtigkeit der FSB-Angaben.[30] Nach Angaben von Frontex sind vom 21. September bis 26. September fast 66.000 russische Staatsbürger in die Europäische Union eingereist.[31] Die kasachische Migrationsbehörde vermeldete am 27. September die Einreise von etwa 98.000 russischen Staatsbürgern nach dem 20. September.[32] Nach Angaben des britischen Militärgeheimdienstes führt die massive Abwanderung bzw. Flucht infolge der Ausrufung der Mobilmachung in Russland zu einem Brain-Drain, der Abwanderung von Akademikern, Facharbeiteitern und anderen hochqualifizierten Fachkräften aus dem Land.[33]

Wortmeldungen aus der russischen Zivilgesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zu 10 Jahren Gefangenschaft verurteilte russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny beschuldigte Wladimir Putin, eine „massive Tragödie“ mit einer „massiven Anzahl an Todesfällen“ zu kreieren, nur um seine persönliche Macht zu erhalten.[34] Nawalny sprach von einem „kriminellen Krieg“, bezeichnete die Mobilisierung als „Verbrechen gegen sein Land“[35] und rief zu Massenprotesten auf.[36]

Brandstiftungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Ankündigung der Mobilmachung kam es zu Brandstiftungen an diversen Rekrutierungsbüros.

  • Am 21. September wurde in Nischni Nowgorod ein Rekrutierungsbüro in Brand gesteckt.[37]
  • In der Nacht vom 21. auf den 22. September wurde in Lomonossow, Sankt Petersburg, das Gebäude des Militärkommissariats in Brand gesteckt.[38]
  • In der Stadt Gai, Oblast Orenburg, versuchten Unbekannte, ein Gebäude des Militärkommissariats in Brand zu setzen.[39]
  • Am Tag nach der Ankündigung der Mobilmachung warf in Toljatti eine unbekannte Person einen Molotowcocktail auf das Rathausgebäude.[40]
  • Auch in Tarussa[41] und in Urjupinsk[42] gab es Brandanschläge auf Rekrutierungsbüros.

Aktienmärkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der russische Markt reagierte auf die Teilmobilisierung im Land mit einem starken Einbruch.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertreter von Regierungen und Diplomaten europäischer Länder sowie der Vereinigten Staaten bezeichneten in ihren Erklärungen Putins Entscheidung, zu mobilisieren, als Zeichen des Scheiterns Russlands im Krieg mit der Ukraine und als Schritt zur Eskalation des Konflikts und wiesen auch darauf hin, dass die Entscheidung auf eine Panik der russischen Führung hindeutet.[43] Russlands Nachbarländer Estland, Lettland, Litauen und Polen verschärften zum 19. September 2022 die Einreisebestimmungen für Russen: Einfache Schengen-Visa sollen nicht mehr für die Einreise ausreichen.[44] Auch Finnland kündigte Verschärfungen an.[45] In der Europäischen Union werden Asylanträge wegen drohender Einberufung restriktiv behandelt.

Beobachtern zufolge werden vor allem Angehörige ethnischer Minderheiten – so auch die Krimtataren – eingezogen, ethnische Russen hingegen weitgehend ausgespart. Einige sprechen daher von „ethnischen Säuberungen“.[46][47]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Bartz, Felix Klauser, Nathan Niedermeier: Putins Mobilmachung – Wie weit eskaliert der Krieg? (Video 7 min, in der ZDF-Mediathek verfügbar bis 27. September 2024). In: ZDF-Sendung „Frontal“. 2. September 2022, abgerufen am 1. Oktober 2022: „Schon zu Beginn der Invasion in die Ukraine macht der russischen Armee ihre mangelhafte Logistik zu schaffen. Das zeigen Aufnahmen von liegen gebliebenen Panzern und defektem Gerät. Nun hat die Ukraine wichtige Verkehrsknotenpunkte im Osten zurückerobern können, erschwert somit den russischen Nachschub an die Front. Und auch im eigenen Land hat Putin ein Logistikproblem: Immer mehr Menschen verlassen Russland, um der Einziehung in die Armee zu entgehen. Droht die Teilmobilmachung an der Logistik zu scheitern?“

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pseudo-Referenden: Signal einer Eskalation. Echo der Zeit, 20. September 2022.
  2. Russland greift mit Schein-Referenden nach ukrainischen Gebieten. BR24, 20. September 2022.
  3. „Dies ist kein Bluff“: Putins Rede an die russische Bevölkerung im Wortlaut. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 21. September 2022]).
  4. a b Teilmobilmachung in Russland: Nachfrage nach One-Way-Tickets gestiegen. In: tagesschau.de. 21. September 2022, abgerufen am 21. September 2022.
  5. Russland schränkt Reisefreiheit für Wehrpflichtige ein – One-Way-Flüge stark gefragt. In: Welt. 21. September 2022, abgerufen am 21. September 2022.
  6. a b Указ Президента Российской Федерации от 21.09.2022 года №647 "Об объявлении частичной мобилизации в Российской Федерации". In: pravo.gov.ru. Abgerufen am 21. September 2022 (russisch). (Übersetzung aus dem Russischen)
  7. Обращение президента РФ Владимира Путина. Самим определять свою судьбу. In: Rossijskaja gaseta. 22. September 2022, abgerufen am 23. September 2022 (russisch).
  8. Teilmobilisierung in Russland: Erste Soldaten verabschieden sich offenbar von Familien. Der Spiegel, 22. September 2022.
  9. Regierung dementiert geheime Massenmobilisierung. Die Zeit, 22 September 2022.
  10. Источник: засекреченный пункт указа о мобилизации позволяет Минобороны призвать один миллион человек. In: novayagazeta.eu. 22. September 2022, abgerufen am 22. September 2022 (russisch).
  11. РКН под угрозой блокировок потребовал писать о «частичной мобилизации» исключительно по официальным источникам (Der RKN forderte unter Androhung der Sperrung, ausschließlich aus offiziellen Quellen über „Teilmobilmachung“ zu schreiben). Mediazona (zona.media), 21. September 2022.
  12. Russia to conscript 1.2 million people. In: meduza.io. 23. September 2022, abgerufen am 23. September 2022 (englisch).
  13. Песков назвал ложным сообщение о планах мобилизовать 1,2 млн россиян (Russisch) In: www.kommersant.ru . 23. September 2022. Abgerufen am 23. September 2022.
  14. a b c d Russlands Teilmobilmachung: Kritik kommt auch von offizieller Seite. In: tagesschau.de. 24. September 2022, abgerufen am 25. September 2022.
  15. Markus Ackeret: Putin sieht Russland im Krieg mit dem Westen – er beruft 300 000 Reservisten ein und droht mit Nuklearwaffen. In: nzz.ch, 21. September 2022, abgerufen am 25. September 2022.
  16. Teilmobilmachung in Russland: Kreml räumt Verstöße ein. In: tagesschau.de. 26. September 2022, abgerufen am 30. September 2022.
  17. Andrea Beer: Russisch besetzte Gebiete: Berichte über Zwangsrekrutierungen. In: tagesschau.de. 28. September 2022, abgerufen am 28. September 2022.
  18. Ekaterina Glikman: «Нас взяли в рабство в XXI веке и делают с нами, что хотят» („Wir wurden im 21. Jahrhundert versklavt und sie machen mit uns, was sie wollen“). Nowaja Gaseta, 12. März 2022.
  19. «Всех мужчин пускают на пушечное мясо». Многие жители ДНР уже 50 дней прячутся от принудительной мобилизации на войну. Вот рассказ одного из них. („Alle Männer dürfen Kanonenfutter sein“. Viele Bewohner der DVR verstecken sich schon seit 50 Tagen vor der Zwangsmobilmachung für den Krieg. Hier ist die Geschichte von einem von ihnen). Meduza, 12. April 2022.
  20. Lina Verschwele: Zwangsmobilisierung im Donbass: Von Russland unterstützte Separatisten zwingen Männer zum Kämpfen. In: Der Spiegel. 5. Mai 2022 (spiegel.de [abgerufen am 5. Mai 2022]).
  21. Chechnya Exempts Itself From Russia’s Draft. The Moscow Times, 23. September 2022.
  22. Liveblog: ++ Stoltenberg wertet Putins Ankündigung als Eskalation ++. In: tagesschau.de. Abgerufen am 21. September 2022.
  23. Russland: Mehr als 1.400 Festnahmen bei Protesten gegen Teilmobilmachung. In: zeit.online. 22. September 2022, abgerufen am 22. September 2022.
  24. Maria Windisch: Proteste in Russland: „Nein zur Mobilisierung!“ – Festnahmen. In: Berliner Zeitung. 21. September 2022, abgerufen am 21. September 2022.
  25. No to mobilization Russians take to the streets countrywide after Putin announces call-up. In: meduza.io. Abgerufen am 21. September 2022 (englisch).
  26. Nach Demos gegen Teilmobilmachung in Russland noch 1.300 Menschen in Gewahrsam. In: derstandard.at. 22. September 2022, abgerufen am 22. September 2022.
  27. Ukraine-News am Samstag: 200 bei Protest gegen die Mobilisierung Festgenommene müssen direkt in den Krieg. In: Der Spiegel. 24. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 24. September 2022]).
  28. Flights Abroad Sell Out, Stocks Plunge on Putin’s ‘Partial’ Mobilization. In: The Moscow Times. 21. September 2022, abgerufen am 21. September 2022 (englisch).
  29. На сухопутных пограничных пунктах в России – очереди из автомобилей (Russisch) In: Радио Свобода . 22. September 2022. Abgerufen am 22. September 2022.
  30. Russian security services count more than 260,000 men fleeing Russia. In: meduza. Abgerufen am 26. September 2022 (englisch).
  31. Russland-Ukraine-News: Moskau gibt erste Ergebnisse von Scheinreferenden bekannt. In: Der Spiegel. 27. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. September 2022]).
  32. Fast 100.000 Russen nach Kasachstan ausgereist. In: tagesschau.de. 27. September 2022, abgerufen am 27. September 2022.
  33. London: Flucht führt zu „Brain-Drain“ in Russland. Liveblog, 29. September 2022, 11:41 Uhr. In: tagesschau.de. 29. September 2022, abgerufen am 29. September 2022.
  34. Emily Atkinson: Navalny says Putin’s mobilisation order will result in ‘massive amount of deaths’. In: independent.co.uk. The Independent, abgerufen am 23. September 2022.
  35. Navalny on mobilization: “This is a crime against my country. I’d rather sit in a punishment cell, but you won’t shut my mouth.” In: russianfreepress.com. Abgerufen am 23. September 2022.
  36. Zelenskiy calls for punishment of Russia including loss of U.N. veto. In: swissinfo.ch. Abgerufen am 23. September 2022.
  37. newsnn.ru: Призывной пункт подожгли в Нижнем Новгороде. Abgerufen am 22. September 2022 (russisch).
  38. Медиазона: In Sankt Petersburg und der Region Orenburg wurden militärische Einberufungsbüros in Brand gesteckt. Abgerufen am 22. September 2022 (russisch).
  39. gts.tv: В Гае ночью горел военкомат. Abgerufen am 20. September 2022 (russisch).
  40. inforesist.org: Nach der Ankündigung der Mobilmachung im russischen Togliatti wurde die Stadtverwaltung in Brand gesteckt. Abgerufen am 22. September 2022 (russisch).
  41. Russland: Kriegsdienstverweigerer soll sich selbst angezündet haben. In: Der Spiegel. 26. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. September 2022]).
  42. Russen wehren sich mit Molotows gegen Einberufung. In: Heute. 26. September 2022, abgerufen am 27. September 2022.
  43. "Мобілізація – ознака паніки і провалу Росії у війні". Як Захід реагує на дії Путіна. In: BBC News Україна. 21. September 2022, abgerufen am 21. September 2022.
  44. Flucht aus Russland: Was wir aktuell sagen können. Pro Asyl, 23. September 2022, abgerufen am 24. September 2022.
  45. Doppelt so viele Grenzübertritte: Finnland verschärft Einreiseregeln für Russen. In: n-tv.de. 24. September 2022, abgerufen am 24. September 2022.
  46. Sven Christian Schulz: Krimtataren einberufen. „Ethnische Säuberung“: Putins Zwangsmobilmachung der Krimbevölkerung. In: rnd.de. 27. September 2022, abgerufen am 28. September 2022.
  47. Klaus Wedekind: Krim besonders betroffen. So sieht die russische „Mobilmachungs-Hölle“ aus. In: n-tv.de. 23. September 2022, abgerufen am 28. September 2022.