Moby Aki

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Moby Aki
Die Moby Aki im Hafen von Livorno
Die Moby Aki im Hafen von Livorno
Schiffsdaten
Flagge ItalienItalien (Handelsflagge) Italien
Schiffstyp Fähre
Rufzeichen IBVV[1]
Heimathafen Neapel
Eigner Moby Lines
Reederei Moby Lines
Bauwerft Fincantieri, Ancona
Baunummer 6116
Bestellung 2. Juli 2003
Kiellegung 7. April 2004
Stapellauf 20. November 2004
Übernahme 15. Mai 2005
Indienststellung Mai 2005
Verbleib in Dienst
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
162,85[2] m (Lüa)
Breite 27,6 m
Tiefgang max. 7,0 m
Vermessung 36.284 BRZ[1]
 
Besatzung 120
Maschinenanlage
Maschine 4 × Dieselmotor (Wärtsilä 12V46D), je 12.600 kW[3]
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
50.400 kW (68.525 PS)
Höchst-
geschwindigkeit
27 kn (50 km/h)
Propeller 2 × Verstellpropeller[2]
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 5.628[1] tdw
Zugelassene Passagierzahl 2.080[2]
Fahrzeugkapazität 700 PKW
Sonstiges
Klassifizierungen Registro Italiano Navale
Registrier-
nummern
IMO-Nr. 9299393[1]

Die Moby Aki ist ein Fährschiff der italienischen Fährlinie Moby Lines.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moby Aki in Livorno, 25. Februar 2011

Die Moby Aki wurde am 7. April 2004 in Ancona bei Fincantieri auf Kiel gelegt. Am 12. Mai 2005 wurde sie an die Eignergesellschaft übergeben. Das Schiff wird seit Mai 2005 zwischen Livorno und Olbia eingesetzt.

Im September 2019 schlossen die Reedereien DFDS Seaways und Moby Lines eine Vereinbarung, nach der DFDS Seaways die Moby Aki sowie ihr Schwesterschiff Moby Wonder übernehmen und ab 2020 als Amsterdam Seaways und Newcastle Seaways auf der Route Amsterdam – Newcastle einsetzen würde.[4] Die King Seaways und die Princess Seaways sollten stattdessen zu Moby Lines wechseln. Dies scheiterte, da Moby Lines beide Schiffe nicht vertragsgemäß an DFDS übergeben konnte.[5] Die italienische Bank Unicredit wollte die beiden Schiffe nicht von ihren Sicherungs-Hypotheken befreien.[6]

Schwesterschiffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Moby Aki ist das dritte Schiff einer Serie von vier Schnellfähren, die auf der italienischen Werft Fincantieri in Ancona, sowie bei Daewoo in Okpo gebaut wurden. Zwei dieser Schiffe, die Moby Wonder und die Moby Aki fallen durch die reederei-typischen Lackierungen mit Motiven der Warner Bros.-Comics (Looney Tunes) auf. Das Thema der Außenbemalung findet auch in der Inneneinrichtung wieder. Das letzte Schwesterschiff, die ehemalige Moby Freedom, wurde mittlerweile an Eckerö Line verkauft.

Ausstattung und Kapazität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff kann 700 Fahrzeuge und 2.080 Passagiere befördern und wird auf der Strecke Livorno - Olbia (Sardinien) eingesetzt. Bei Tag benötigt die Fähre für diese Strecke eine Fahrzeit von etwa sechs Stunden. Selbst für die relativ kurze Distanz werden 320 Kabinen mit Service, sowie Junior-Suiten für bis zu vier Personen, À-la-carte-Restaurant, Solarium und Swimming-Pool angeboten. Am Frontaufbau unterhalb der Brücke befindet sich ein dreistöckiges Panoramadeck.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: IMO 9299393 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Equasis - France-Ministry for Transport: Administrative Daten der "Moby Aki". Abgerufen am 29. Dezember 2011.
  2. a b c RINA - Registro Italiano Navale: Technische und administrative Daten der „Moby Aki“. Abgerufen am 29. Dezember 2011.
  3. Wärtsilä: Technische Informationen zum Schiffsdieselmotor Wärtsilä 46. Abgerufen am 21. Mai 2011.
  4. New ferries for Amsterdam – Newcastle route. DFDS, 6. September 2019, abgerufen am 6. September 2019.
  5. Agreement with Moby cancelled. DFDS, 19. Oktober 2019, abgerufen am 13. Februar 2020.
  6. Claudio Zoccheddu: Guerra totale Moby-Unicredit sulla vendita delle navi. La Nuova Sardegna, 2. November 2019, abgerufen am 11. August 2021 (italienisch).