Modautal

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Wappen Deutschlandkarte
Modautal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Modautal hervorgehoben

Koordinaten: 49° 44′ N, 8° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 313 m ü. NHN
Fläche: 31,79 km2
Einwohner: 5073 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 160 Einwohner je km2
Postleitzahl: 64397
Vorwahlen: 06167, 06254
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 013
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Odenwaldstraße 34
64397 Modautal
Website: www.modautal.de
Bürgermeister: Jörg Lautenschläger (CDU)
Lage der Gemeinde Modautal im Landkreis Darmstadt-Dieburg
ErzhausenWeiterstadtGriesheimPfungstadtBickenbach (Bergstraße)Alsbach-HähnleinSeeheim-JugenheimModautalMühltalOber-RamstadtMesselEppertshausenMünster (Hessen)DieburgRoßdorf (bei Darmstadt)FischbachtalGroß-BieberauReinheimGroß-ZimmernOtzbergGroß-UmstadtSchaafheimBabenhausen (Hessen)DarmstadtBayernOdenwaldkreisLandkreis BergstraßeLandkreis Groß-GerauLandkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild

Modautal ist eine Gemeinde im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modautal liegt im vorderen Odenwald etwa 15 km südöstlich von Darmstadt und wird teilweise von der Modau durchflossen. Die höchste Erhebung ist die im Süden von Neunkirchen gelegene Kreisspitze 592,5 m ü. NHN.[2] Der Gipfel der Neunkircher Höhe 605 m ü. NHN liegt etwa 0,8 km außerhalb des Gemeindegebiets. In dessen Nähe entspringt auch die Modau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modautal grenzt im Norden an die Stadt Ober-Ramstadt, im Nordosten an die Stadt Groß-Bieberau, im Osten an die Gemeinde Fischbachtal, im Südosten an die Stadt Lindenfels, im Süden an die Gemeinde Lautertal (beide Kreis Bergstraße), im Westen an die Gemeinde Seeheim-Jugenheim sowie im Nordwesten an die Gemeinde Mühltal.

Einwohnerzahl Modautals nach Ortsteilen gelistet

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Modautal besteht aus den Ortsteilen Allertshofen, Asbach, Brandau (Sitz der Gemeindeverwaltung), Ernsthofen, Herchenrode, Hoxhohl, Klein-Bieberau, Lützelbach, Neunkirchen, Neutsch und Webern.

Gemeindebildung 1971–1977[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 1. April 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Allertshofen und Hoxhohl freiwillig zur neuen Gemeinde Modautal.[3] Am 31. Dezember 1971 wurden Lützelbach und Neunkirchen nach Brandau sowie Herchenrode nach Ernsthofen auf freiwilliger Basis eingemeindet.[4] Am 1. Januar 1977 wurde dann durch Landesgesetz aus Asbach, Brandau, Ernsthofen, Klein-Bieberau, Modautal und Neutsch die heutige Großgemeinde Modautal gebildet. Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Brandau.[5] Für die ehemals eigenständigen Gemeinden wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[6]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Modautal 5008 Einwohner. Darunter waren 224 (4,5 %) Ausländer von denen 163 aus dem EU-Ausland, 25 aus anderen Europäischen Ländern und 36 aus anderen Staaten kamen.[7] (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 8,2 %.[8]) Nach dem Lebensalter waren 762 Einwohner unter 18 Jahren, 2018 zwischen 18 und 49, 1163 zwischen 50 und 64 und 1021 Einwohner waren älter.[9] Die Einwohner lebten in 1990 Haushalten. Davon waren 522 Singlehaushalte, 664 Paare ohne Kinder und 610 Paare mit Kindern, sowie 152 Alleinerziehende und 42 Wohngemeinschaften.[10] In 423 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1335 Haushaltungen lebten keine Senioren.[11]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modautal: Einwohnerzahlen von 1970 bis 2020
Jahr  Einwohner
1970
  
513
1973
  
4.154
1975
  
4.199
1980
  
4.480
1985
  
4.566
1990
  
4.560
1995
  
4.811
2000
  
5.002
2005
  
5.018
2010
  
4.945
2011
  
5.008
2015
  
5.100
2020
  
5.064
Quellen: siehe folgende Liste
  • Im Jahr 1970 zählten die 1971 zur Gemeinde Modautal zusammengeschlossenen Gemeinden 513 Einwohner.[4]
  • Beim Zensus 2011 wurden 5008 Einwohner gezählt.[7]
  • Restliche Werte: Hessisches Statistisches Informationssystem[8]

Konfessionsstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1987: 3256 evangelische (= 75,5 %), 624 katholische (= 14,5 %), 431 sonstige (= 10,0 %) Einwohner[12]
• 2011: 2898 evangelische (= 57,9 %), 655 katholische (= 13,1 %), 1455 sonstige (= 29,0 %) Einwohner[12]

Erwerbstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:[13]

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 876 74.525 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +45,0 % +21,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 63,2 % 68,3 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 36,8 % 31,7 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 186 15.305 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 −2,1 % +14,4 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 53,1 % 41,1 % 27,0 % 30,6 %
2017 *) 31,3 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 12,9 % 26,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 11,0 % 26,8 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 02,2 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 *) 17,1 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 30,0 % 18,8 % 20,1 % 22,5 %
2017 44,10 % 23,6 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 01,8 % 02,4 % 01,4 % 01,5 %
2017 45,0 % 01,1 % 00,3 % 00,4 %

*) anonymisiert

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[14] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[15][16][17][18]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
    
Insgesamt 23 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,7 7 34,3 8 38,9 9 42,5 10 44,8 10
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 45,8 10 47,6 11 36,8 8 32,1 7 35,2 8
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 22,1 5 18,0 4 24,3 6 14,3 3 8,2 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,4 1
FWG Freie Wählergemeinschaft Modautal 11,1 3 11,9 3
gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 63,5 57,3 55,8 55,3 63,6
Bürgermeister Jörg Lautenschläger

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1993 werden in Hessen die Bürgermeister für sechs Jahre direkt gewählt.[19]

Der von 2000 bis 2006 amtierende Bürgermeister Klaus Peter Schellhaas trat am 1. Januar 2007 die Nachfolge von Celine Fries als Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Darmstadt-Dieburg an. Die Wahl zu seinem Nachfolger gewann Jörg Lautenschläger (CDU).[19] Er wurde am 27. Januar 2019 mit 91,4 % der Stimmen wiedergewählt.[20]

Ortsbezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gibt es im Gemeindegebiet:[6]

  • Ortsbezirk Allertshofen/Hoxhohl (Gebiete den ehemaligen Gemeinden Allertshofen und Hoxhohl). Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Asbach (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Asbach). Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Brandau (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Brandau). Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Ernsthofen (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Ernsthofen). Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Herchenrode (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Herchenrode). Der Ortsbeirat besteht aus n Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Klein-Bieberau/Webern (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Klein-Bieberau und Webern). Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Lützelbach (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Lützelbach). Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Neunkirchen (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Neunkirchen). Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Neutsch (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Neutsch). Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banner Modautal.svg

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Modautal
Blasonierung: „In Rot ein durchgehendes silbernes (weißes) Schrägkreuz, begleitet oben von einem silbernen Beileisen, seitlich und unten von je einer silbernen Raute.“[21]

Das Gemeindewappen wurde durch den Heraldiker Heinz Ritt gestaltet und am 21. Dezember 1984 vom Hessischen Innenministerium genehmigt.

Es setzt sich aus Bestandteilen der Wappen einiger Ortsteile zusammen: Das Schräg- oder Andreaskreuz stammt aus dem Wappen von Neutsch, das Beileisen für die Frankensteiner sowie die Rauten für die Herren von Wallbrunn deuten auf frühere Herrschaftsverhältnisse im Gemeindegebiet hin und fanden ebenfalls schon vorher Verwendung.[22]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleichzeitig zum Wappen wurde auch eine Gemeindeflagge genehmigt, die wie folgt beschrieben wird: „Auf der weißen Mittelbahn, begrenzt durch je einem, durch einen weißen Faden gespalteeten roten Außenstreifen, in der oberen Hälfte aufgelegt das Gemeindewappen.“

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kaiserturm (ein allerdings schon auf Gadernheimer Gemarkung im Kreis Bergstraße gelegener Aussichtsturm) auf der Neunkircher Höhe, ist mit 605 m das höchstgelegene Bauwerk im hessischen Odenwald. Von hier besteht ein Ausblick über das ganze Hessische Ried und den nördlichsten Teil der Oberrheinischen Tiefebene und über den Rhein hinüber bis in das Pfälzer Hügelland.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Ernsthofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge des Schlosses Ernsthofen sollen bis in das 8./9. Jahrhundert zurückreichen. Der frühere Hof des Ernst, der zur Burg ausgebaut wurde, soll namensgebend für den Ort Ernsthofen gewesen sein. Urkundlich wird die Burg Ernsthofen erstmals 1440 erwähnt, als die Herren von Rabenhold zu Ernsthofen die Burg an Hans IV. von Wallbrunn zu Nieder-Ramstadt verkaufen. Im 15.–17. Jahrhundert wird sie durch die Herren von Wallbrunn ausgebaut, deren Sitz das Schloss bis 1722 war, wobei die Burganlage mehr und mehr ihren Zweck als Talsperre verlor und so zum Schloss Ernsthofen wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert diente das Schloss wiederholt landgräflichen Jagdgesellschaften als Quartier.[23] Das Schloss ist in Privatbesitz und daher nicht zu besichtigen.

Hottenbacher Hof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hottenbacher Hof ist ein historisches Hofgut bei Klein-Bieberau, dessen urkundliche Ersterwähnung bereits im 14. Jahrhundert erfolgte und der bis heute (mit Ausnahme einer Zeit im Dreißigjährigen Krieg) genutzt wird.[24]

Der Hottenbacher Hof gehört allerdings zur Gemeinde Fischbachtal und liegt auf deren Gemarkung, er ist verkehrsmäßig nur über die Gemeinde Modautal zu erreichen und deshalb auch dort postalisch zugeordnet.

Natur und Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Waldgebiete im Gemeindegebiet in den Gemarkungen Asbach, Brandau, Ernsthofen, Klein-Bieberau, Lützelbach und Neunkirchen sind seit 2008 ein Teil des ausgedehnten Natura2000-Schutzgebiets „Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes“ (FFH-Gebiet 6218-302).[25][26]

In der Gemarkung von Klein-Bieberau liegt innerhalb des FFH-Gebietes das geologische Naturdenkmal Wildfrauhausberg. Außerdem sind mehrere Einzelbäume als Naturdenkmale geschützt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 3179 Hektar, davon entfallen in ha auf:[27]

Nutzungsart 2011 2015
Gebäude- und Freifläche 174 176
davon Wohnen 118 119
Gewerbe 4 4
Betriebsfläche 2 2
davon Abbauland 0 0
Erholungsfläche 5 5
davon Grünanlage 1 1
Verkehrsfläche 213 213
Landwirtschaftsfläche 1581 1879
davon Moor 0 0
Heide 0 0
Waldfläche 1170 1170
Wasserfläche 26 26
Sonstige Nutzung 7 7

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modautalschule Ernsthofen, Grundschule

Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Modautal existiert mit dem GewerbeNetz Modautal ein Verein zur Wirtschaftsförderung, Kommunikation und Vernetzung von Gewerbe in der Gemeinde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Modautal besteht ein gut vertaktetes Busnetz, das die einzelnen Ortsteile untereinander sowie mit Darmstadt verbindet.

  • Linie NE: Neutsch – Nieder-Ramstadt – Traisa – Darmstadt
  • Linie O: Brandau – Hoxhohl – Ernsthofen – Ober-/Nieder-Modau – Ober-Ramstadt – Darmstadt
  • Linie MO1 (Früher K56): Lichtenberg/Asbach – Rohrbach – Ober-Ramstadt – Roßdorf – Darmstadt
  • Linie MO2 (Früher K57): Gadernheim – Brandau – Neunkirchen – Lützelbach – Niedernhausen – Groß-Bieberau – Reinheim
  • Linie MO3 (Früher K58): Groß-Bieberau – Lichtenberg – Klein-Bieberau – Asbach – Ernsthofen – Rohrbach
  • Linie 664 (Früher 665): Gadernheim – Brandau – Hoxhohl – Allertshofen – Beedenkirchen – Reichenbach – Elmshausen – Bensheim

Eine Besonderheit der Gemeinde ist die teilweise Zugehörigkeit zu zwei Verkehrsverbünden. Die Gemeinde liegt im Tarifgebiet 3933 des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) sowie in der Tarifwabe 16 des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Der RMV-Tarif kommt standardmäßig zur Anwendung, während der VRN-Tarif für Fahrten in Richtung VRN-Gebiet gilt. Modautal ist die einzige Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg, in der der VRN-Tarif uneingeschränkt ohne gesonderte Übergangsregelungen auf allen Linien innerhalb des Gemeindegebiets gilt.

Die Modau-Radroute führt von der Quelle der Modau bei Neunkirchen bis nach Stockstadt am Rhein.

Persönlichkeiten aus Modautal oder mit Bezug zu Modautal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Modautal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2021 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Foto des Gipfelsteins auf der Kreisspitze, auf commons.wikimedia.org
  3. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 31. März 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 16, S. 680, Punkt 673, Abs. 2 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,3 MB]).
  4. a b Modautal, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) vom 26. Juli 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 318, § 9 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,5 MB]).
  6. a b Hauptsatzung. (PDF; 36 kB) §; 6. In: Webauftritt. Gemeinde Modautal, abgerufen im Februar 2019.
  7. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit (Gruppen):  Modautal. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  8. a b [statistik.hessen.de/hesis Hessisches Statistisches Informationssystem (vorübergehend offline)] In: Statistik.Hessen.
  9. Bevölkerung nach fünf Altersklassen:  Modautal. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  10. Haushalte nach Familien:  Modautal. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  11. Haushalte nach Seniorenstatus:  Modautal. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  12. a b Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 46, archiviert vom Original am 30. August 2021;.
  13. Gemeindedatenblatt: Modautal. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. 432013 Modautal. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  15. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. 432013 Modautal. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  16. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. 432013 Modautal. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  17. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. 432013 Modautal. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  18. Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997. 432013 Modautal. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2001.
  19. a b Bürgermeister-Direktwahlen in Modautal. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  20. Bürgermeisterwahl. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen am 24. März 2021.
  21. Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Modautal, Landkreis Darmstadt-Dieburg vom 21. Dezember 1984. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1985 Nr. 3, S. 196, Punkt 72 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 9,3 MB]).
  22. Wappenentwurf. In: Webauftritt. Gemeinde Modautal, abgerufen im November 2019.
  23. Gernot Scior: Die Herren von Wallbrunn zu Ernsthofen – Geschichte einer Herrschaft 1440–1722, Eigenverlag des Vereins für Heimatgeschichte Ober-Ramstadt 1977
  24. Hans Ulrich Colmar: Aus der Geschichte des ehemals Rodensteinischen Hofes Hottenbach bei Klein-Bieberau, in: Der Odenwald – Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 48. Jahrgang 2001, Heft 3, S. 87ff.
  25. Harri Pfaff: Bewirtschaftungsplan für das FFH-Gebiet Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes - Teilbereich Nord. PDF. Regierungspräsidium Darmstadt, 15. Februar 2016, abgerufen am 5. Mai 2021.
  26. Harri Pfaff: Bewirtschaftungsplan für das FFH-Gebiet Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes - Teilbereich Mitte. PDF. Regierungspräsidium Darmstadt, 15. Februar 2016, abgerufen am 5. Mai 2021.
  27. Hessisches Statistisches Informationssystem (Memento des Originals vom 11. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.hessen.de In: Statistik.Hessen.
  28. Riesenbeck: Georg von Stein ist Deutscher Vierspänner-Meister. In: www.st-georg.de. JAHR TOP SPECIAL VERLAG, abgerufen im November 2019.
  29. Silber für Gespannfahrer Georg von Stein. (Memento vom 4. Februar 2015 im Internet Archive) In: Echo online vom 9. September 2014.