Mole Listening Pearls

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Mole Listening Pearls
Logo des Labels
Logo des Labels
Mutterunternehmen UCM.ONE
Aktive Jahre seit 1996
Gründer Haluk Soyoglu
Sitz Berlin, Deutschland
Website http://www.mole.de/
Labelcode 06082
Genre(s) Elektronische Musik

Mole Listening Pearls ist ein deutsches Plattenlabel mit Sitz in Berlin. Von 1996 bis 2003 gehörte es zunächst zur UCMG aus Neckargemünd und von 2004 bis Oktober 2017 zu Daredo aus Mannheim[1]. im November 2017 wurde das Label von der Firma UCM.ONE (Berlin) übernommen[2]. Der Name Mole stammt aus dem Buch Neuromancer und bezeichnet dort eine Art von Computervirus. Das Label veröffentlicht seit 1996 Künstler aus dem Bereich der elektronischen Musik wie Alphawezen, Barbara Lahr, Bassface Sascha, De-Phazz, Lemongrass, moodorama, Märtini Brös und Yonderboi[3].

Labelgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Gründer von "Mole" war Haluk Soyoglu. Von ihm stammt die Namensgebung und das Labelkonzept. Von ihm stammen auch die ersten Compilation-Serien wie "Living Some Dreams" und "Breaking the Ice" (in Anlehnung an Ideen aus der Cyberpunk-Trilogie von William Gibson (u. a. "Neuromancer"), woran auch der Name des Labels angelehnt ist). Haluk Soyoglu war es auch, der verschiedene Bandprojekte unter Vertrag nahm, wie z. B. De-Phazz.

Die ersten Platten waren Compilations. Auf Science Fiction Jazz Vol. 1, zusammengestellt von dem Zürcher DJ Minus 8, waren Künstler wie Nightmares on Wax, LTJ Bukem und Lamb vertreten, auf Breaking the Ice unter anderem Kruder & Dorfmeister und Red Snapper. Ab 1997 wurden auch einzelne Bands unter Vertrag genommen. Erfolgreiche Debütalben waren beispielsweise Detunized Gravity (1997) von De-Phazz und Shallow and Profound (2000) von Yonderboi, von dem mehr als 30.000 Stück verkauft wurden. Nach wie vor werden auch Compilations veröffentlicht. Diese dienen zum einen dazu, einen Überblick über das Schaffen der Künstler des Labels zu geben, zum anderen gibt es Reihen mit programmatischem Anspruch für bestimmte Musikstile. So enthält Batacuda, von der zwischen 2000 und 2007 drei Folgen erschienen sind, afro-perkussiv beeinflusste Tracks, während Science Fiction Jazz, mit 12 Folgen von 1996 bis 2011 umfangreichste Reihe des Labels, „elementare Beiträge zur Evolution des NuJazz[4] leistet. Bis Mai 2019 erschienen insgesamt 121 Alben von 49 Bands.

Acts (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. daredo übernimmt ehemalige UCMG-Labels | :: Szene News. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 12. Mai 2019; abgerufen am 20. Mai 2019. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.technoguide.de
  2. UCM.ONE übernimmt von daredo alle Musik- und Filmrechte sowie Labels und Trademarks. In: UCM.ONE. Abgerufen am 20. Mai 2019 (deutsch).
  3. Mole Listening Pearls bei Discogs. Abgerufen am 20. Mai 2019.
  4. Zwischen retro und future, Jazzzeitung 2003/04

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]