Momo Challenge

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Momo Challenge soll eine Form des Cyber-Mobbing sein, welche sich über soziale Medien und Mobiltelefone verbreitet. Telefonbenutzer werden dabei über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp aufgefordert, einen Benutzer namens „Momo“ zu kontaktieren und erhalten grafische Bedrohungen dieses Benutzers und werden angewiesen, eine Reihe gefährlicher Aufgaben auszuführen.

Es handelt sich möglicherweise um dasselbe Phänomen wie die Blue Whale Challenge (Hoax), welche sich verselbständigt hat.[1] Die ersten WhatsApp-Telefonnummern von denen Momo Nachrichten verbreitet haben soll, hatten Vorwahlen aus Japan, Mexiko und Spanien und sind inzwischen gesperrt bzw. nicht mehr erreichbar.[2]

Als Momo wird ein Bild einer puppenähnlichen Statue, welche ein Mädchen darstellen soll, mit strähnigen schwarzen Haaren und breitem, verzerrtem Mund und herausquellenden großen schwarzen Augen der Vanilla Gallery in Tokyo (Japan) gezeigt.[3][2]

In Argentinien[4][5] Frankreich[6][3] und Belgien[7] soll je ein Fall eines Selbstmordes von Jugendlichen bekannt geworden sein, der auf dieses Phänomen zurückgeführt wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. James Roger: Microsoft clamps down on sick 'Momo suicide game' in 'Minecraft', Webseite von Fox News Channel, zuletzt abgerufen am 7. November 2018.
  2. a b Achtung HOAX! Gruselige Nachrichten von Momo, Webseite: saferinternet.at vom 26. Juli 2018.
  3. a b Sui Xin Yao: Momo Challenge fordert weiteres Opfer (14) in Frankreich, Webseite: nau.ch vom 7. November 2018, zuletzt abgerufen am 7. November 2018.
  4. Freya Noble: What is Momo? Terrifying 'challenge' linked to 12-year-old's suicide, Webseite: 9news.com.au vom 2. August 2018.
  5. Police suspect 12-year-old girl's suicide linked to WhatsApp terror game Momo, Buenos Aires Times vom 25. Juli 2018.
  6. 14-jähriger stirbt wegen Momo Challenge, Heute.at vom 7. November 2018.
  7. "Momo Challenge": Kein Fall in Luxemburg. Luxemburger Wort, 6. November 2018.