Monagas

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Dieser Artikel behandelt den venezolanischen Bundesstaat Monagas, weitere Bedeutungen unter Monagas (Begriffsklärung)
Monagas
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Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat Venezuela
Hauptstadt Maturín
Fläche 28.900 km²
Einwohner 712.626 (2001)
Dichte 25 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 VE-N
Webauftritt www.monagas.gov.ve (spanisch)
Politik
Gouverneur Yelitze SantaellaVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Partei Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas

Koordinaten: 9° 19′ N, 63° 1′ W

Monagas ist einer der 23 Bundesstaaten Venezuelas und liegt im Nordosten des Landes. Die Hauptstadt ist Maturín auf 67 m Seehöhe, die siebtgrößte Stadt Venezuelas.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monagas liegt in der nordöstlichen Region Venezuelas. Die Nachbarstaaten sind Sucre im Norden, Delta Amacuro im Osten, Bolívar und Anzoátegui im Süden und Anzoátegui im Westen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monagas wird zu dem "Orinoco Belt" gerechnet. Im Orinoco Becken lagern riesige Erdölvorkommen bzw. Ölsande und Schwer- sowie Schwerstöl. Zu dem Gürtel gehören auch die Guárico, Anzoátegui sowie der Delta Amacuro-Bundestaat.

Im Orinoco Becken wurden während des 1. Weltkrieges die ersten erfolgreichen Ölbohrungen durchgeführt und machten Venezuela zeitweise zu einem sehr wichtigem Produzenten weltweit. Der Preisverfall der letzten Jahre und die Weigerung viel Geld aus den Einnahmen während der hohen Ölpreise von 2000 bis 2008 in die Exploration zu investieren bzw. zur Erneuerung der Anlagen,

führen jetzt zu einem Rückgang der Produktion und Venezuela steht großteils deshalb kurz vor dem Staatsbankrott, trotz einer Steigerung des inländischen Benzinpreises um das 60-fache etwa Anfang April 2016.[1]

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monagas ist in dreizehn Bezirken (Municipios) unterteilt, wobei der Bezirk Maturín 46,13 % der Staatsfläche und 56,7 % der Bevölkerung stellt[2].

Letzte Gouverneure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Yelitze Santaella (2012-2016)
  • José Gregorio Briceño (2004-2012)
  • Guillermo Call (2000-2004)
  • Miguel Gómez (2000)
  • Luis Eduardo Martínez (1995-2000)
  • Guillermo Call (1989-1995)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archäologisches Museum von Uyapari (Museo Arqueológico Uyapari)
  2. Speleologiemuseum Alexander von Humboldt (Museo Espeleológico Alejandro Humboldt):
  3. Monterrey-Theater (Teatro Monterrey): in Maturín.
  4. Kapelle von Sankt Agustin (Capilla de San Agustín): in Caripe.
  5. Saladero: Dorf mit Kolonialarchitektur und archäologischen Funde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reuters Artikel zeigt eine Öl-Förderstelle in Monagas vom 16. April
  2. Institudo Nacional de Estadística (INE): Estado Monagas: Primeros Resultados XIII Censo General de Población y Vivienda (2001). November 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]