Mondoñedo

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Gemeinde Mondoñedo
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Mondoñedo
Mondoñedo (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Galicien
Provinz: Lugo
Comarca: Mariña Central
Koordinaten 43° 26′ N, 7° 22′ WKoordinaten: 43° 26′ N, 7° 22′ W
Höhe: 140 msnm
Fläche: 144 km²
Einwohner: 3.820 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 26,53 Einw./km²
Postleitzahl: 27740
Gemeindenummer (INE): 27030 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeisterin: Elena Candia (PPdeG)
Website: www.concellomondonedo.es
Lage der Gemeinde
Situacion Mondoñedo.PNG
Kathedrale von Mondoñedo

Mondoñedo ist ein kleiner Ort moit knapp 4.000 Einwohnern in der Provinz Lugo der Autonomen Region Galicien im Nordwesten von Spanien. Die Ortschaft liegt am Rand des Kantabrischen Küstengebirges, an der Route Camino de la Costa des Jakobswegs, einer Variante des Camino del Norte. Von hier aus sind es noch 160 km nach Santiago de Compostela. Im Ort befindet sich eine kleine Pilgerherberge.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle:INE-Archiv - grafische Aufarbeitung für Wikipedia

Bistum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Mondoñedo-Ferrol und hat eine bedeutende Kathedrale sowie ein Priesterseminar. Der ursprüngliche Name der Diözese war Britonia und weist wohl auf eine Zuwanderung von keltischen Flüchtlingen aus Südengland, die von dort im 5. oder 6. Jahrhundert vor den angelsächsischen Eindringlingen flohen. Die Diözese wurde vermutlich durch den zum Katholizismus übergetretenen Sueben-König Theodemir begründet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt, der Ortskern ist als Conjunto histórico-artístico klassifiziert,

Die romanische Kathedrale stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist mit barocken Türmen versehen. Im Inneren steht am Hochaltar eine Marienstatue, die Nuestra Señora la Inglesa, die sich ursprünglich in der St Paul’s Cathedral in London befand und während der Reformationszeit hierher gerettet wurde. Der Vorgängerbau der Kathedrale aus dem 9. Jahrhundert, die Basilika San Martiño de Mondoñedo etwas abseits ist erhalten und dient heute als Diözesanmuseum.

Unweit der Stadt gibt es ein über 7000 m langes Höhlensystem, die Covas do Rei Cintolo.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mondoñedo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).