Monheim am Rhein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Monheim am Rhein
Monheim am Rhein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Monheim am Rhein hervorgehoben

Koordinaten: 51° 6′ N, 6° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Mettmann
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 23,05 km2
Einwohner: 41.279 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 1791 Einwohner je km2
Postleitzahl: 40789
Vorwahl: 02173
Kfz-Kennzeichen: ME
Gemeindeschlüssel: 05 1 58 026
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2
40789 Monheim am Rhein
Website: www.monheim.de
Bürgermeister: Daniel Zimmermann (PETO)
Lage der Stadt Monheim am Rhein im Kreis Mettmann
DüsseldorfDuisburgEnnepe-Ruhr-KreisEssenKölnLeverkusenMülheim an der RuhrRemscheidRhein-Erft-KreisRhein-Kreis NeussRheinisch-Bergischer KreisSolingenWuppertalErkrathHaanHeiligenhausHildenLangenfeld (Rheinland)MettmannMonheim am RheinRatingenVelbertWülfrathKarte
Über dieses Bild

Monheim am Rhein [ˈmoːnhaɪ̯m] ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann und liegt rechtsrheinisch zwischen den beiden Metropolen Köln und Düsseldorf.

Die Stadt blickt auf eine über 850-jährige Geschichte zurück und gehört als Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr zu einem Verdichtungsraum mit über zehn Millionen Einwohnern.[2]

Das auf ein römisches Kastell zurückgehende Haus Bürgel im Norden der Stadt gehört seit Juli 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe Niedergermanischer Limes.[3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monheim liegt unmittelbar am Rhein und ist mit rund 40.000 Einwohnern als kleine Mittelstadt die sechstgrößte Stadt im Kreis Mettmann. Im Norden grenzt sie an Düsseldorf, im Osten an Langenfeld, im Westen – durch den Rhein getrennt – an Dormagen und Köln sowie im Süden an Leverkusen.[4]

Das Stadtgebiet zählt naturräumlich größtenteils zur Benrather Rheinebene, einer Niederterrasse der Kölner Bucht.[5] Monheim ist die tiefstgelegene Stadt im ansonsten überwiegend von der niederbergischen Hügellandschaft geprägten Kreis Mettmann.

Monheim gliedert sich in nur zwei Stadtteile, den gleichnamigen Stadtkern und Baumberg, den historisch älteren Stadtteil im Norden des Stadtgebietes. In Monheim befinden sich darüber hinaus mehrere Siedlungen wie Blee – eine alte Ortslage im äußersten Süden des Stadtgebietes – sowie Zaunswinkel,[6] die Henkelsiedlung, das Musikantenviertel, der Sandberg,[7] das Berliner Viertel der Landesentwicklungsgesellschaft[8] oder das Österreichviertel in Baumberg.[9]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima von Monheim ist durch die reliefbedingte Öffnung seines Stadtgebietes in Richtung Nordsee mehrheitlich atlantischer Prägung. Insbesondere westliche Windströmungen tragen feuchte Luftmassen heran, die zu wechselhaft milder Witterung über das ganze Jahr führen. Im Winter fällt die Temperatur aus diesem Grund selten unter den Gefrierpunkt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im 10. Jahrhundert wurde die Ortslage Blee im Zusammenhang mit einem Oberhof für Höfe in Monheim, Richrath und Rheindorf erwähnt.[10] Die erste urkundliche Erwähnung von Monheim erfolgte 1157.[11] Während der Herrschaft des Herzogtums Berg befand sich in Monheim der Sitz der Verwaltung des bergischen Amtes Monheim.

Monheim wurde 1390 zur Freiheit erhoben. Dies dürfte im Spannungsfeld der Kölner Erzbischöfe und der Bergischen Grafen wegen der strategisch wichtigen Lage am Rhein erfolgt sein. Bereits 1275 erhielt Monheim von Graf Adolf eine Stadtbefestigung, im Gegenzug zur Befestigung von Worringen durch den Erzbischof. Schon vier Jahre später musste Graf Adolf die Befestigung wieder schleifen, erst 1415 erhielt Monheim eine erneute Befestigung, die nur zwei Jahre Bestand hatte. Die letzte Befestigung erfolgte 1423, davon ist der Schelmenturm heute noch erhalten.

1806 wurde das Amt Monheim aufgelöst, nachdem Napoleon I. den Rheinbund gegründet hatte. Neu gegründet wurde das Großherzogtum Berg, dort wurde eine Munizipalität Monheim mit Baumberg, Hitdorf und Rheindorf eingerichtet. Die Bürgermeisterei Monheim bestand weiterhin, als nach dem Wiener Kongress 1815 die Rheinprovinz an Preußen vergeben wurde.[12] 1904 bis 1908 verkehrte die Gleislose Bahn Monheim–Langenfeld zwischen der Stadt und der Nachbarstadt Langenfeld, danach von 1908 bis 1963 eine Kleinbahn auf Schienen in Normalspur. 1929 gehörte Monheim zum neugegründeten Rhein-Wupper-Kreis. 1951 kam es zum Zusammenschluss Monheims und Baumbergs zu einer Gemeinde; 1960 schloss sich Hitdorf an, das seit 1857 über eigene Stadtrechte verfügte.[12]

1975/76 gut vier Kilometer Grenze KölnDüsseldorf im Rhein (orangerot)

Seit 1960 besitzt auch Monheim den Status einer Stadt.

Am 1. Januar 1975 wurde die Stadt Monheim im Rahmen der landesweiten Gebietsreform nach Düsseldorf eingemeindet,[13] wobei der Stadtteil Hitdorf abgetrennt und in die Stadt Leverkusen eingegliedert wurde.[13][14] Dabei kam es kurzzeitig zu einer gemeinsamen Stadtgrenze zwischen den rivalisierenden Nachbarstädten Köln und Düsseldorf. Nach erfolgreicher Klage vor dem Landesverfassungsgerichtshof in Münster wurde die Stadt am 1. Juli 1976 wieder selbständig.[15] Der frühere Stadtteil Hitdorf verblieb jedoch bei Leverkusen.[16]

Seit dem 15. Oktober 1993 lautet der offizielle Stadtname Monheim am Rhein.[12]

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt führt ein Stadtwappen, eine Flagge und ein Dienstsiegel sowie ein Logo. Das Recht zur Führung eines Wappens ist der Stadt mit Urkunde vom 4. Januar 1939 vom Oberpräsidenten der Rheinprovinz in Koblenz verliehen worden.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau auf grünem Boden stehend eine silbern (weiß) gekleidete barfüßige Jungfrau, die in der rechten einen goldenen (gelben) Blätterzweig hält und den linken Zeigefinger auf den Mund legt; links vor ihr eine nach links laufende silberne (weiße) Gans; im linken Obereck ein silberner (weißer) Schild; darin ein blau gekrönter, gezungter und bewehrter roter Löwe.“

Monheim am Rhein trägt seit 1939 eine Gänseliesel im Wappen, welches von Heraldiker Wolfgang Pagenstecher nach dem Vorbild des Siegels von Amtsvogt Johann Wilhelm Aschenbroich mit der Devise "NOCET ESSE LOCUTUM" (Geschwätz schadet) 1791 entworfen wurde. Zu diesem Symbol tritt das alte Erkennungszeichen, der bergische Löwenschild der früheren Landesherren hinzu.[17][18]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Stadt zeigt die Farben grün und weiß mit dem Stadtwappen.[19]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monheim am Rhein belegte 2011 Platz 66 unter den 100 dichtestbesiedelten Gemeinden in Deutschland. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahlen auf dem Gebiet der Stadt.

Jahr Einwohner
1866 1.600
(ohne Baumberg und Hitdorf)[20]
22. Jul. 1950 6.500
(ohne Hitdorf)1
31. Dez. 1960 13.6922
31. Dez. 1965 21.6982
31. Dez. 1970 39.1282
31. Dez. 1975 37.3262
(ohne Hitdorf)
31. Dez. 1977 38.2132
31. Dez. 1980 40.5592
31. Dez. 1982 40.5923
Jahr Einwohner
31. Dez. 1987 40.3903
31. Dez. 1990 42.8241
31. Dez. 1992 43.8012
1997 43.0712
2002 43.7492
2007 43.3532
31. Dez. 2008 43.5691
(davon mit Nebenwohnsitz: 1.054)
31. Dez. 2009 43.2791
(davon mit Nebenwohnsitz: 1.084)
31. Dez. 2012 43.2161
(davon mit Nebenwohnsitz: 1.126)
31. Dez. 2018 40.6454
30. Jun. 2019 40.7034

1 Gemeinde Monheim mit Baumberg[21]
2 Stadt Monheim am Rhein[22]
3 Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik[23]
4 Bevölkerungszahlen in NRW für 2018 und 2019[24]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Kommunalwahl ist Monheim am Rhein in 20 Wahlbezirke eingeteilt.[25]

Ratswahl 2020[26]
Wahlbeteiligung: 59,25 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,84 %
22,66 %
9,44 %
8,29 %
2,76 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
−8,76 %p
+4,86 %p
+5,14 %p
−0,61 %p
+1,06 %p

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1852–1877 Wilhelm Friesenkoten
  • 1877–1896 Theodor Grein
  • 1897–1925 Philipp Krischer (nach ihm ist die Krischerstraße benannt)[27]
  • 1926–1934 Heinrich Schürholz
  • 1934–1945 Josef Grütering (NSDAP)
  • 1945–1946 Hugo Goebel (SPD) (für Amt Monheim und Gemeinde Monheim, 1946 bis 1970 Amts- und Stadtdirektor)[28]
  • 1946–1951 Peter Oebels
  • 1951–1954 Konrad Thelen (SPD)[29]
  • 1955–1961 Josef Jenniches (CDU)
  • 1961–1964 Peter Zinzius (CDU)
  • 1965–1974 Heinrich Häck (SPD)
  • 1975–1976 Oberbürgermeister Klaus Bungert (SPD), da Monheim damals Teil von Düsseldorf war
  • 1976–1997 Ingeborg Friebe (SPD)
  • 1997–1999 Hans-Dieter Kursawe (SPD)
  • 1999–2009 Thomas Dünchheim (CDU)[30]
  • seit 21. Oktober 2009[31] Daniel Zimmermann (PETO)

Bürgermeister Daniel Zimmermann wurde bei der Wahl am 25. Mai 2014 mit 94,6 % der Stimmen und am 13. September 2020 mit 68,5 %[32] wiedergewählt. Er hatte 2014 nur einen Gegenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen.[33] Die großen Parteien CDU und SPD hatten aufgrund der schlechten Chancen keine eigenen Kandidaten aufgestellt.[34]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus der Stadt Monheim am Rhein

Monheim am Rhein wurde zwischen 1964 und 1998 von der SPD regiert, langjährig mit absoluter Mehrheit.

Von 1999 bis 2009 regierte die CDU gemäß der Sitzverteilung im Stadtrat mit wechselnden Mehrheiten.

Zwischen 2009 und 2014 regierte PETO mit wechselnden Mehrheiten.[35] Seit der Wahl 2014 regiert PETO mit einer absoluten Mehrheit.

Sitzverteilung im
Monheimer Stadtrat seit 2020
     
Insgesamt 40 Sitze
Rat der Stadt Monheim am Rhein: Sitzverteilung und Stimmenanteile
CDU
SPD
PETO
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
Die Linke
Menschen
für Monheim
Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Gesamtanzahl der Sitze im Rat %
2020–2025 9 22,7 % 3 8,3 % 23 56,8 % 4 9,4 % 1 2,8 % - - 40[36] 59,3 %
2014–2020 7 17,8 % 3 8,9 % 26 65,6 % 2 4,3 % 1 1,7 % 1 1,6 % 40[37] 56,3 %
2009–2014 12 30,17 % 8 20,27 % 12 29,56 % 3 6,52 % 3 6,36 % 1 2,74 % 1 3,81 % 40[38] 52,3 %
2004–2009 18 43,9 % 11 28,7 % 7 16,6 % 2 6,3 % 2 4,5 % 40[39] 56,88 %
1999–2004 20 50,87 % 13 31,18 % 3 6,33 % 2 6,09 % 1 2,34 % 40[40][41] 56,87 %
1994–1999 17 37,02 % 24 49,54 % 4 9,95 % 45[40][42] 81,49 %

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 gehört Monheim zu den wenigen deutschen Städten, deren Kommunalhaushalte keine Schulden aufweisen. Die Stadt hat Gebühren für Kindertagesstätten und offene Ganztagsbetreuung gestrichen. Der Ort zahlt die NRW-Rekordsumme von jährlich 22 bzw. 23[43] Millionen Euro für den Kommunal-Solidaritätsbeitrag.[44][45]

Finanzskandal um die Pleite der Greensill-Bank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2021 wurde bekannt, dass die Stadt Monheim, um von günstigen Zinssätzen zu profitieren, entgegen einem Verbot, städtische Gelder ohne Einlagensicherung anzulegen, 38 Millionen Euro ihrer Steuergelder bei der privaten Bremer Greensill Bank risikoreich angelegt hatte. Durch die im Frühjahr 2021 entstandene Schieflage der Bank und die darauf folgende Schließung durch die Bankenaufsicht droht der Stadt mangels einer greifenden Einlagensicherung für Kommunen der Ausfall der gesamten Investitionssumme. Bürgermeister Daniel Zimmermann gestand öffentlich ein, den Blick für das Risiko der Anlage verloren zu haben: „Um ein paar Zehntausend Euro Negativzinsen zu vermeiden, haben wir Millionen aufs Spiel gesetzt.“ Forderungen nach persönlichen Konsequenzen wie einem Rücktritt aufgrund des Spekulationsskandals kam er nicht nach.[46][47][48][49] Ein in Baumberg lebender Rechtsanwalt stellte in der Folge Strafanzeige gegen die Spitze der Stadtverwaltung um Zimmermann.[50]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schelmenturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schelmenturm

Der 26 Meter hohe Schelmenturm ist das Monheimer Wahrzeichen. Er wurde um 1425 erbaut und war das östliche Stadttor der ehemaligen Befestigungsanlagen der Grafen von Berg. Im 16. und 17. Jahrhundert diente er als Stadtgefängnis. 1972 wurde der Turm saniert und wird seither als kulturelle Begegnungsstätte genutzt.[52] Im Schelmenturm werden Konzerte gespielt und Kunstwerke ausgestellt, das Standesamt führt hier auch Trauungen durch.

St. Gereon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Gereon befindet sich nahe dem Alten Markt. Sie wurde 1951–1953 erbaut, der romanische Turm jedoch wurde um 1300 errichtet.

Marienkapelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marienkapelle ist eine spätgotische Wallfahrtskapelle von 1514.

Deusser-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deusser-Haus

Das Deusser-Haus, benannt nach August Deusser, wurde um 1848 erbaut und liegt südlich der Marienkapelle. Das Herrenhaus beheimatet heute das Museum des Heimatbundes Monheim e. V.

Haus Bürgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus Bürgel wurde 1019 erstmals als castrum in Burgela erwähnt. Es ist ein Rest des spätrömischen Kastells Burungum aus dem 4. Jahrhundert. Einige Mauerreste aus römischer Zeit sind erhalten geblieben. Interessanterweise stand Haus Bürgel früher auf der anderen Rheinseite, bevor sich der Fluss ein neues Bett suchte. Es gehörte einstmals zur Stadt Zons. Im Hof des Hauses Bürgel stand die Maternuskirche, die für den Bereich Zons zuständig war.

Das Archäologische Museum zeigt Ausstellungen über die römische Geschichte Monheims.[53] Außerdem existieren verschiedene Veranstaltungsstätten für Kulturelles. Ferner befindet sich auf Haus Bürgel die biologische Station für das Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe.

Seit Juli 2021 gehört Haus Bürgel zur UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischer Limes.[54]

Marienburgpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marienburgpark, vermutlich vor 1880 angelegt, ist der Schlosspark, der die 1879–1880 erbaute, im Privatbesitz befindliche Marienburg Monheim umgibt. Er dagegen ist im städtischen Besitz und öffentlich zugänglich. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Euroga plus 2002 wurde er saniert und 2004/2005 schließlich in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.

Gänselieselbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gänselieselbrunnen

Der Gänselieselbrunnen mit zwei wasserspeienden Gänsen steht vor dem Rathaus. Er wurde 1937 aus Bronze vom Düsseldorfer Bildhauer Julius Haigis gestaltet. Seit 1955 bildet jährlich eine lebendige Gänseliesel zusammen mit der Sagengestalt des Spielmanns das Traditionspaar der Rheingemeinde.

Josefskapelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josefskapelle

Die Josefskapelle stammt aus dem Jahr 1707 und befindet sich am Vogtshof an der Bleer Straße. Sie steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Sie ist die kleinste Kirche in Monheim und die einzige nutzbare Hofkapelle im Rheinland. Dank des im Jahre 2000 gegründeten Fördervereins und einer umfassenden Restaurierung ist sie seit 2002 wieder für die Bürger geöffnet.

Friedenskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedenskirche Monheim-Baumberg

Im Stadtteil Baumberg wurde 1971 die evangelische Friedenskirche[55] eingeweiht. Der markante Betonbau ist ein hervorragendes Beispiel für den Baustil des Brutalismus und entstand nach Entwürfen des Schweizer Architekten Walter Maria Förderer. Altar und Taufbecken fertigte der Baumberger Künstler Hans Schweizer (1925–2005).

Monberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monberg (vor Ansiedlung der Gastronomiebetriebe)

Der Monberg ist ein rund 20 Meter hoher künstlicher Hügel an der Rheinpromenade und die höchste Erhebung der Stadt Monheim. 2007 wurde eine Aussichtsplattform auf dem Hügel eröffnet, die man über eine Treppe mit 106 Stufen erreicht.[56] Im selben Jahr eröffnete die gleichnamige Gastronomie MonBerg mit Biergarten, Strandbar und Eventfläche mit Pagodenzelten.[57]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Monheim befinden sich sechs Grundschulen und drei weiterführende Schulen.

Grundschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den sechs Grundschulen befinden sich im Stadtteil Monheim die Gemeinschaftsgrundschulen Astrid-Lindgren-Grundschule, Hermann-Gmeiner-Schule und die Schule am Lerchenweg sowie die katholische Lottenschule.

Im Ortsteil Baumberg bestehen die Gemeinschaftsgrundschule Armin-Maiwald-Grundschule mit je einem Standort an der Humboldtstraße, der ehemaligen Humboldt-Schule sowie der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule an der Geschwister-Scholl-Straße und der katholischen Winrich-von-Kniprode-Grundschule.[58]

Der zweite Standort der Armin-Maiwald-Grundschule an Geschwister-Scholl-Straße der wurde ab dem Schuljahr 2013/14 aufgegeben und alle Schüler wechselten an den Standort Humboldtstraße.[59] Die Armin-Maiwald-Schule an der Humboldtstraße wurde deshalb um einen Anbau ergänzt, der ab Januar 2013 erstellt wurde.[60][61]

Weiterführende Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anton-Schwarz-Hauptschule und die Lise-Meitner-Realschule, von der von 1975 bis 1987 eine Filiale in Baumberg existierte,[62] nahmen seit dem Schuljahr 2012/13 keine neuen Schüler mehr auf und bestehen seit dem Schuljahr 2016/17 nicht mehr.[63] Die 60 Schüler der letzten 10. Jahrgangsstufe der Lise-Meitner-Realschule wurden im Schuljahr 2016/17 an der Theodor-Litt-Realschule in Düsseldorf unterrichtet.[64]

Weiterführende Schulen sind die Peter-Ustinov-Gesamtschule, eine zum Schuljahr 2012/13 neugegründete Sekundarschule und das Otto-Hahn-Gymnasium. Die Sekundarschule nimmt ab dem Schuljahr 2019/20 keine neuen Eingangsklassen mehr auf; stattdessen wird 2019 eine zweite Gesamtschule gegründet.[65]

Förderschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monheim ist neben Langenfeld Sitz des Förderzentrums Süd, einer Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und Emotionale und soziale Entwicklung.[66]

Kontroverse um die Einrichtung einer Sekundarschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat fasste 2011 mit einer Mehrheit von PETO, SPD und FDP den Beschluss, eine Sekundarschule durch Zusammenschluss von Haupt- und Realschule zum Schuljahr 2012/13 zu gründen.[67]

Eine Elterninitiative zum Erhalt der Realschule sammelte daraufhin ungefähr 2500 Unterschriften, so dass ein Bürgerentscheid über den Erhalt der Realschule durchgeführt werden musste, bei dem alle in Monheim am Rhein wohnhaften EU-Bürger ab einem Alter von 16 Jahren stimmberechtigt waren.[68]

Da der von der CDU unterstützte Bürgerentscheid für den Erhalt der Realschule am 13. November 2011 mit 4750 Befürwortern und 2569 Nein-Stimmen am Quorum von 6560 Ja-Stimmen (20 % der Stimmberechtigten) scheiterte, laufen die Anton-Schwarz-Hauptschule und die Lise-Meitner-Realschule in den nächsten Jahren aus, da sie keine neuen Eingangsklassen mehr bilden. Mit dem Schuljahr 2012/13 nimmt die neu gegründete Sekundarschule die Schüler mit Haupt- und Realschulempfehlung sowie interessierte andere Schüler auf und kooperiert dabei mit dem Otto-Hahn-Gymnasium. Monheim verfügt dadurch seit dem Schuljahr 2017/18 nur noch über drei weiterführende Schulen.[63]

Erwachsenenbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rheinpark Monheim befindet sich die private 'Akademie für Unternehmensmanagement'.[69]

Die Stadt Monheim am Rhein ist Trägerin der Volkshochschule Monheim am Rhein. Diese bietet ca. 18.300 Unterrichtsstunden jährlich in neun Fachbereichen an, die sich hauptsächlich an Erwachsene richten. In Kooperation mit dem Jugendamt werden berufliche Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte angeboten. Sie ist die einzige Anbieterin für Integrationskurse im Stadtgebiet und betreibt einen Zweiten Bildungsweg (Hauptschule und Realschule).[70]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußgängerbrücke über die Baumberger Chaussee

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist aufgrund ihrer Lage am Rhein, umgeben von einem dichten Autobahnnetz und in der Nähe von zwei Großflughäfen (Düsseldorf und Köln/Bonn) leicht erreichbar. Insoweit ist Monheim gut an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen.

Monheim liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahn 59. Zudem ist die A 3 innerhalb von etwa fünf Minuten über die A 542 zu erreichen.

ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Monheim wird (Stand 2021) nicht im schienengebundenen Personenverkehr bedient. Im Öffentlichen Personennahverkehr auf der Straße verkehren in Monheim verschiedene Buslinien in die Nachbarstädte. Sie werden von den Bahnen der Stadt Monheim betrieben, diese befährt auch ein 9,2 km langes Gleisnetz für den Gütertransport und gelegentliche Sonderfahrten mit einem Gesellschaftswagen. Die Stationen Langenfeld (Rhld), Langenfeld-Berghausen, Düsseldorf-Hellerhof, Düsseldorf-Benrath, und Leverkusen Mitte an der Bahnstrecke Köln–Duisburg werden von der S-Bahn-Linie S 6 (Köln–Düsseldorf–Essen) bedient. Sie befinden sich in den Nachbarstädten und sind mit den Buslinien NE13, NE14, SB79, SB23, 777, SB33, SB59, 788, 789, 790, 791 und SB78 erreichbar. Die Stadt Monheim und ihr Verkehrsunternehmen gehören sowohl zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als auch zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Bei Fahrten in Richtung Leverkusen und Köln gilt der Tarif des VRS, bei Fahrten in Richtung Düsseldorf und den Nachbarorten im Kreis Mettmann der des VRR.

Autonome Busse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt begann 2017 der Testbetrieb von vollautonomen Bussen. Nach zahlreichen Testfahrten ging die erste Linie der Bahnen der Stadt Monheim am 26. Februar 2020 in den regulären Betrieb über.[71] Dabei bedienen diese autonomen Busse lediglich speziell für diese Linie eingerichtete Haltestellen in der historischen Altstadt Monheims. Diese Busse fahren sicherheitshalber mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 11 km/h. Die maximale Zahl an Fahrgästen beträgt zwölf Personen inklusive des Operators, der den Betrieb überwacht. Verwendet wird das Modell EZ10 des französischen Herstellers Easymile, welches bereits testweise in Paris und Bad Birnbach eingesetzt wird.[72]

Kostenloser ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. April 2020 ist die Nutzung des ÖPNV im Tarifgebiet Monheim/Langenfeld für die Einwohner Monheims für zunächst drei Jahre kostenlos. Monheimer Bürger, die eine Zeitkarte besitzen, um etwa nach Düsseldorf oder Köln zu pendeln, erhalten einen Zuschuss von 40 Euro im Monat.[73]

Radverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monheim ist an mehrere Fernradwege angeschlossen, u. a. an den Rheinradweg, welcher für Touristen von Bedeutung ist.[74] Die Stadt hat zur Förderung des Fahrradverkehrs ein Radverkehrskonzept erstellt sowie den Posten einer Fahrradbeauftragten eingerichtet.[75]

Krankenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das St.-Josef-Krankenhaus, das lange Zeit für die medizinische Versorgung der Monheimer zuständig war, wurde im August 2013 geschlossen. Die medizinische Versorgung ist durch die nah gelegenen Krankenhäuser im unmittelbar angrenzenden Düsseldorf weiter gesichert, in erster Linie durch das vier Kilometer hinter der Stadtgrenze in Düsseldorf-Benrath liegende Sana-Krankenhaus. Das ehemalige St.-Josef-Krankenhaus soll abgerissen und an dessen Stelle ein Ärztehaus neu gebaut werden.[76]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als größter Kulturveranstalter in Monheim zeichnet die Kulturwerke Monheim für Konzerte, Kabarett-Veranstaltungen, Theateraufführungen u.v.m. verantwortlich.

Unter der Schirmherrschaft von Ulla Hahn und Klaus von Dohnanyi veranstaltet der Marienkapellen-Verein jeden ersten Sonntag im Monat um 16 Uhr ein etwa einstündiges Konzert bei freiem Eintritt in der Marienkapelle. Die künstlerische Leitung hat Oliver Drechsel.

Sojus Logo

Im Sojus 7 finden Veranstaltungen der Jugendkultur statt.

Auf der Freilichtbühne werden Filme im Open-Air-Kino vorgeführt und es werden Freilichttheateraufführungen dargeboten.

Im Marienburgpark sieht man Freilichtopern und kann das Festival im Spiegelzelt besuchen.

Otto-Hahn-Gymnasium

Die Aula im Otto-Hahn-Gymnasium am Berliner Ring bietet Theateraufführungen von Tourneetheatern, die angrenzende „Kulisse“ dient der Bewirtschaftung der Gäste, kann aber auch gemietet werden. Seit dem Herbst 2009 findet einmal wöchentlich eine Kinoaufführung statt.[77][78]

Die von Emil Drösser konzipierte Operette „Napoleon en Monnem“ zum 30-jährigen Bestehen des Panikorchester Monnem am Rhing 2008 war ein humoriger Rückblick auf die Monheimer Stadtgeschichte und ein großer Erfolg vor 3500 Zuschauern.[79]

Seit 1955 bildet jährlich eine Gänseliesel zusammen mit der Sagengestalt des Spielmanns das „Traditionspaar“ der Rheingemeinde.[80]

Bürgerhaus Baumberg

Im Bürgerhaus Baumberg werden Tauschbörsen und Bürgerfeste veranstaltet. Außerdem treten dort Comedians auf.[81]

Monheim am Rhein ist Hauptdrehort für das fiktive Städtchen Büdringhausen im Münsterland der ARD-Fernsehserie Heiter bis tödlich: Henker & Richter, die seit dem 10. November 2011 mit zunächst 16 Folgen jeweils am Donnerstag um 18:50 Uhr ausgestrahlt wurde.[82][83] Nur ein kleiner Teil der Szenen wird in Haltern am See gefilmt.[84] Auch Szenen für den Film Satte Farben vor Schwarz wurden in Monheim gedreht.[85] Die ersten vier Staffeln der RTL-Serie Die Camper wurde auf dem Campingplatz Gut Oedstein abgedreht. Diverse Sendungen wurden in den Infostudios in Monheim-Baumberg gedreht.[86] Für den Tatort: Erkläre Chimäre wurde im geschlossenen St.-Josef-Krankenhaus an der Alten Schulstraße gedreht.[87] Von Juni bis Oktober 2015 wurde die Serie Club der roten Bänder im Bürokomplex an der Mittelstraße gedreht. Eine Folge von SOKO Köln wurde 2018 zum Teil in Monheim gefilmt.[88]

Seit dem Jahr 2012 wird zweijährlich der nach der Monheimer Autorin Ulla Hahn benannte und anfangs mit 6000 Euro dotierte Ulla-Hahn-Autorenpreis verliehen.[89][90] Die erste Preisträgerin war die Lyrikerin Nadja Küchenmeister, die für ihren Gedichtband Alle Lichter ausgezeichnet wurde.[91] 2014 ging der Preis an Lara Schützsack für ihren Roman Und auch so bitterkalt, der unter dem Titel Hvaler under isen auch ins Dänische übersetzt wurde, und 2016 erhielt den nunmehr mit 10.000 Euro dotierten Preis Shida Bazyar für ihr Romandebüt Nachts ist es leise in Teheran.[92] 2018 wurde Karoline Menge für ihren Debütroman Warten auf Schnee ausgezeichnet.[93]

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knipprather Wald
Myriameterstein 54 und Skulptur „Vierte Dimension“ von Karl-Heinz Pohlmann am Rheindeich

Schwimmbad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das stadteigene Schwimmbad mona mare ist ein Allwetterbad. Es besteht aus einem mit einem Außenbecken kombiniertem Hallenschwimmbad, das durch einen Sauna- und Wellnessbereich sowie eigene Gastronomie ergänzt wird.

Von 1971 bis 1998 gab es ein Hallenbad, das ab 1978 alternierend zum Freibad vom Herbst bis Frühjahr geöffnet war. Es wurde abgerissen, das Grundstück wurde verkauft und mit Wohngebäuden bebaut.[94]

Von 1978 bis 2000 gab es ein Freibad mit Sprungturm, das in den Sommermonaten geöffnet war und aus Kostengründen aufgegeben wurde, obwohl sich mehr als 40 % in einem Bürgerentscheid für den Ausbau des Außenbeckens und den Erhalt des Sprungturms aussprachen; für die Reparatur und den Erhalt des Freibades sprachen sich ebenfalls über 40 % aus und weniger als 20 % sprachen sich für die ersatzlose Schließung aus.[95] Ein Teil des Geländes wurde verkauft, um die Zukunft des Schwimmbads zu sichern und mit Wohnbebauung versehen. Der verbleibende Teil des Geländes wurde durch eine Erweiterung des Saunabereiches des Allwetterbades für Besucher unzugänglich. Anfang 2017 wurde es gerodet und der Sprungturm und das Nichtschwimmerbecken entfernt, um für 2,5 Mio. Euro die Erweiterung des Bereiches der Sauna sowie ein anders angeordnete Außenbecken des mona mara durchzuführen.[96] Außerdem sollen auf dem Rest des Grundstückes zwei Kindertagesstätten und eine Moschee errichtet werden.[95]

Grünflächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt in Monheim verschiedene Grünflächen, die der Erholung, der Freizeitgestaltung und Sport dienen.
Hundezonen sind in den folgenden Gebieten ausgewiesen: an der Kapellenstraße, an der Alfred-Nobel-Straße, auf einer eingezäunten Fläche am Wendehammer Grunewaldstraße, auf der Baumberger Bürgerwiese und in einem Gebiet nordöstlich der Bonhoefferstraße und der Ulrich-von-Hassell-Straße, die im Norden durch die Kleingartenanlage Baumberger Feld begrenzt ist sowie sich im Osten bis zur Gartenanlage Holzweg und im Süden bis zum Holzweg erstreckt. Im übrigen Stadtgebiet gilt Leinenzwang.[97]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Knipprather Wald, der an Langenfeld grenzt, eignet sich für Reiten (eigene Reitwege), Fahrradfahren, Joggen und Spaziergänge.

Der Knipprather Wald ist seit Anfang der 1980er Jahre von einer Bahnstrecke der Bahnen der Stadt Monheim durchzogen, die am früheren Standort der 1987 stillgelegten Raffinerie der Shell beginnt und dann durch ein Industriegebiet bis zum Wald führt.

Ursprünglich verlief die Bahnstrecke entlang der Krischerstraße und Opladener Straße nördlich der Siedlung in Monheim-Süd.[98][99]

Außerdem wird der Rheindeich gerne von Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern genutzt.

Karneval[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie überall im Rheinland feiern in Monheim und im Stadtteil Baumberg viele Menschen Karneval. Es gibt mehrere Vereine. Der älteste ist die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft 1902 e. V., auch als „Gromoka“ bekannt.

Baumberg erlebt am Karnevalssonntag einen Veedelszoch, in dem wie bei den Kölner Veedelszöch die Fußgruppen dominieren und den die Baumberger unter sich feiern. Durch Monheim fährt am Folgetag der Rosenmontagszug mit mehreren Karnevalswagen und vielen auswärtigen Besuchern.

Die Monheimer Schwalbenjecken organisieren jedes Jahr am Samstag vor Rosenmontag die „Schunkelnde Sandberghalle“. Für die Kostümsitzung, bei der bekannte Musiker, wie z. B. Brings oder Ne Knallkopp auftreten, wird die Turnhalle der Peter-Ustinov-Gesamtschule jeweils umgebaut.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monheim am Rhein besitzt ein breites Angebot an aktiven Sportvereinen. Der 1. FC Monheim (Oberliga Niederrhein)[100][101] und die Sportfreunde Baumberg (Oberliga Niederrhein)[100] vertreten die Stadt im Fußball. Weitere Breiten- und Mannschaftssportarten decken die SGM Monheim (vor allem in der Leichtathletik), der Baumberger TSC 1897, die BG Monheim (im Basketball) und die SG Monheim Skunks (im Skaterhockey) ab. Die STAG Monheim ist ein Schwimmverein. Daneben gibt es die drei Tennisvereine Blau-Weiß Monheim, Rot-Gelb Monheim und Baumberger TC. Aufgrund der Lage am Rhein ist die Stadt auch Heimat der beiden Wassersportvereine Ruderverein Monheim 1986 und Monheimer Kanu-Club 1972.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Stadtfest findet seit 2010 jedes Jahr unter einem anderen Motto Ende Mai in der Monheimer Innenstadt statt. Hauptattraktionen sind der Trödelmarkt Gänselieselmarkt, eine Kirmes und ein verkaufsoffener Sonntag, die zusammen einen Treffpunkt für mehrere tausend Besucher bilden.[102]
  • Im Juni wird in unregelmäßigen Abständen ein Badewannenrennen in der Monheimer Altstadt organisiert.[103]
  • Das Sonnenwendfest wird jedes Jahr im Juni auf der Baumberger Bürgerwiese gefeiert.
  • Jedes Jahr im Sommer wird das Rockmusik-Festival Rhein-Rock Open Air von einem ehrenamtlichen Organisationsteam auf der Baumberger Bürgerwiese veranstaltet.[104]
  • Das Mondscheinkino, ein Open-Air-Kino, findet seit 2005 im August auf der Freilichtbühne an der Kapellenstraße statt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protest-Mahnmal gegen die CO-Pipeline von Bayer

Bekannte Unternehmen in Monheim am Rhein sind die apt Sedant, die ehemalige Bayer CropScience, sowie die Bayer Animal Health GmbH und die Bayer Intellectual Property GmbH, die Spezialchemie-Unternehmen BASF Personal Care and Nutrition GmbH und OXEA, die EPLAN Software & Service, die Jenoptik Robot, das belgische Pharmaunternehmen UCB S.A. (ehemals Schwarz Pharma), die Thum+Mahr GmbH, die Uniferm, die deutsche Zentrale von Ecolab,[105] die TML Technik GmbH, die Schukat electronic Vertriebs GmbH, die Odermath Stahlwerkstechnik GmbH sowie die InovisCoat GmbH. Das städtische Strom- und Gasunternehmen MEGA (Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH), das zu 100 % der Monheimer Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, Monheim am Rhein gehört,[106] machte im Jahr 2013 einen Umsatz von 42,08 Mio. Euro.[107]

An der Alfred-Nobel-Straße erstreckt sich der Creative Campus Monheim, ein Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Schwarz-Pharma-Gelände, auf dem neben dem Unternehmen UCB und der Bayer Intellectual Property GmbH auch Start-up-Unternehmen ihren Sitz haben.

Jahrzehntelang befand sich in dem zwischen Monheim und Baumberg gelegenen Gewerbegebiet eine das Stadtbild prägende Erdölraffinerie der Royal Dutch Shell. Der Eisenbahnverkehr zu ihr lief über die Bahnen der Stadt Monheim, deren Gleise bis 1983 mitten durch das Stadtgebiet verliefen. Die Raffinerie wurde 1987 stillgelegt. Die Gleise der ehemaligen „Shellbahn“ sind teilweise noch erkennbar, zum Beispiel am westlichen Seitenstreifen der Krischerstraße.

Durch das Gebiet der Stadt führt auch die CO-Pipeline der Bayer AG zum Transport von Kohlenstoffmonoxid zwischen Uerdingen und Dormagen, gegen deren Inbetriebnahme sich starker Widerstand formiert hat.[108] Der Stadtrat stimmte mit Ausnahme der SPD-Fraktion für eine Resolution gegen die CO-Pipeline.[109] Im Mai 2011 wurde ein Kunstwerk gegen die CO-Pipeline aufgestellt, das ein Rohr mit Knoten darstellt. Auf der dazugehörigen Infotafel bestätigen alle im Stadtrat vertretenen Parteien (incl. SPD), dass sie gegen die CO-Pipeline sind.[110]

Das zuletzt zur Kplus Gruppe gehörende St.-Josef-Krankenhaus Monheim wurde im August 2013 geschlossen und diente im Oktober 2014 als Drehort für einen Münsteraner Tatort.[111]

Einkaufen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschäfte in Monheim am Rhein konzentrieren sich hauptsächlich im Rathaus-Center I und II (8500 m²)[112] sowie dem Monheimer Tor (7000 m²)[113][114] und dessen näherer Umgebung: dem Ernst-Reuter-Platz, der Krischerstraße und der Alten Schulstraße. Im Stadtteil Baumberg gibt es das Einkaufszentrum am Holzweg sowie die Hauptstraße als Haupteinkaufstraße. Hauptaugenmerk sind Waren des täglichen Bedarfs.

Steuerwettbewerb und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gewerbesteuer-Hebesatz wurde im April 2012 auf 300 Punkte gesenkt und ist seit dem der niedrigste in Nordrhein-Westfalen. In der Folge siedelten sich vermehrt Unternehmen in Monheim an, so dass letztlich die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt stark anstiegen.[115][116][117] Seit Juni 2013 ist die Stadt schuldenfrei.[118] Bis 2017 soll aus den Haushaltsüberschüssen eine Rücklage von 100 Mio. Euro aufgebaut werden, damit konjunkturelle Schwankungen ausgeglichen werden können.[119] 2014 wurde der Gewerbesteuer-Hebesatz auf 285 Punkte,[120][121][122] zum 1. Januar 2016 auf 265 Punkte gesenkt.[123] Zum 1. Januar 2018 wurde die Gewerbesteuer von den 2017 gültigen 260 auf 250 Punkte herabgesetzt.[124] Das Handelsblatt berichtete 2016, dass Monheims Erfolg auf Kosten anderer NRW-Städte gehe.[125] Der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit (SPD) kritisierte 2016 die Steuerpolitik Monheims und warnte vor einem „Unterbietungswettbewerb der Kommunen“.[126] 2019 unterschrieben 21 nordrhein-westfälische Gemeinden die „Zonser Erklärung“, um einen weiteren Wettlauf hin zu niedrigeren Gewerbesteuer-Sätzen zu unterbinden.[127]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die höchste Auszeichnung von Monheim am Rhein ist der Ehrenring.

Träger des Ehrenringes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Barwitzius (1914–2005), ehemaliger Bürgermeister von Wiener Neustadt (1991)
  • Ingeborg Friebe, 1976–1997 Bürgermeisterin von Monheim am Rhein, 1990–1995 Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtages (1996)
  • Hans Kurt Peters (1914–2004), Ehrenvorsitzender des Heimatbunds Monheim (2000)
  • Rolf Schwarz-Schütte (1920–2019), Seniorchef der Schwarz Pharma AG (2000)
  • Karl König, 1979–2009 stellvertretender Bürgermeister (2003)
  • Emil Drösser, Maestro des „Panikorchesters Monnem am Rhing“, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande[128] (2003)
  • Martin Brüske, stellvertretender Bürgermeister 1969–1974 (2009)
  • Eli Fedida, stellvertretender Leiter der „Shifman High School“ in Tirat Carmel (2009)[129]

In Monheim am Rhein geborene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Monheim am Rhein verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Hinrichs: Monheim – Von der alten Freiheit zur jungen Industriestadt. Eigenverlag der Stadt Monheim am Rhein, 1962
  • Theodor Prömpeler: Geschichte der ehemaligen Freiheit Monheim. Verlag Jean König, Monheim am Rhein 1981, ISBN 978-3-9800279-0-8
  • Elfi Pracht-Jörns: Monheim (Rheinischer Städteatlas). Verlag Böhlau Köln, ISBN 978-3-412-22524-7
  • Karl Heinz Hennen: Geschichte der Juden in Monheim. Monheim am Rhein 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Monheim am Rhein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2020 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. Juni 2021. (Hilfe dazu)
  2. Bevölkerung nach Gemeinden. Abgerufen am 28. Juli 2021.
  3. Heike Schoog: Weltkulturerbe: Haus Bürgel ist jetzt Kulturerbe. 27. Juli 2021, abgerufen am 28. Juli 2021.
  4. Stadtporträt Monheim am Rhein (Memento vom 25. Januar 2009 im Internet Archive)
  5. Geographie Giersbeck: Naturraumkarten für den Raum Düsseldorf. Abgerufen am 30. April 2020.
  6. Monheim-Lexikon: Blee (Memento vom 11. Juli 2014 im Internet Archive)
  7. Monheim-Lexikon: Sandberg (Memento vom 22. September 2012 im Internet Archive)
  8. Soziale Stadt NRW: Monheim am Rhein – Berliner Viertel (Memento vom 15. Dezember 2009 im Internet Archive)
  9. Monheim-Lexikon: Österreichviertel@1@2Vorlage:Toter Link/www.monheim.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  10. Fritz Hinrichs: „Altenberger Höfe zwischen Wupper und Dhünn“, 1955 herausgegeben vom Rhein-Wupper-Kreis
  11. Theodor Joseph Lacomblet: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstiftes Cöln, Urkunde Nr. 391. 1840, Teil 1, 779–1200, S. [288]271.Digitalisierte Ausgabe ULB Bonn
  12. a b c Stadtporträt Monheim am Rhein – Geschichte (Memento vom 25. Januar 2009 im Internet Archive)
  13. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 291.
  14. Leverkusen.de »Geschichtliches« (Memento vom 3. Oktober 2006 im Internet Archive)
  15. Die acht Landkreise der Kölner Bucht@1@2Vorlage:Toter Link/www.koelnerbucht.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  16. Internet Initiative Leverkusen: Kurzdarstellung über Hitdorf
  17. St. Joseph-Kapelle – Seit 300 Jahren ein Gotteshaus – Rheinische Post, 14. August 2007 (Memento vom 31. Januar 2016 im Internet Archive)
  18. Monheim-Lexikon: Gänseliesel und Spielmann (Memento vom 1. November 2011 im Internet Archive)
  19. Hauptsatzung der Stadt Monheim. (PDF; 3,3 MB) Abgerufen am 16. September 2013.
  20. Monheim-Lexikon: Rathäuser (Memento vom 2. November 2011 im Internet Archive)
  21. Einwohnerzahl von Monheim und Baumberg (Memento vom 30. Oktober 2009 im Internet Archive)
  22. Einwohnerzahlen ab 1960 (Memento vom 2. März 2009 im Internet Archive), Abrufdatum 17. Juni 2009
  23. Kommunalprofil Monheim am Rhein (Memento vom 13. September 2011 im Internet Archive), PDF, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik. Abrufdatum: Juni 2009.
  24. Bevölkerungszahlen in NRW für 2018 und 2019 HTML, Abrufdatum: November 2019.
  25. Bekanntmachungüber die Einteilung des Wahlgebietes in Wahlbezirkefür die Kommunalwahl 2020. (PDF) In: Amtsblatt der Stadt Monheim am Rhein, Nr. 07, Jahrgang 2020, S. 84–118. 28. Februar 2020, abgerufen am 3. Juni 2021.
  26. http://www.monheim.de/stadtprofil/wahlen-und-buergerentscheide/?tx_engembedsystem_pi1%5Burl&[url& @1[url& @2Vorlage:Toter Link/www.monheim.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in [url& Webarchiven) #93;=index.html%3Felection_id%3D31
  27. Krischerstraße: Eine Hauptstraße im Wandel, wz.de, 13. Juli 2012
  28. Goebel (Memento vom 24. April 2017 im Internet Archive), Monheim-Lexikon, monheim.de
  29. Liste der Ortsvereinsvorsitzende (Memento vom 25. April 2017 im Internet Archive), spd-monheim.de
  30. https://www.hoganlovells.com/de/thomas-dunchheim
  31. Landeswahlleiterin NRW: www.nrw.de Kommunalwahlen 2009: Chefsessel sehr begehrt – 265 Kandidaten
  32. Bürgermeisterwahl - Kommunalwahlen / Integrationsratswahl 2020 in der Stadt Monheim am Rhein - Gesamtergebnis. Abgerufen am 24. September 2020.
  33. Wahlen und Bürgerentscheide: Bürgermeisterwahl 2014, monheim.de (nicht mehr abrufbar, Web Archive vom 19. Februar 2015 (Memento vom 19. Februar 2015 im Internet Archive)
  34. Wie NRWs jüngster Bürgermeister die Pleite-Stadt Monheim reich machte, derwesten.de, 13. Mai 2014
  35. 1live vom 15. September 2010: U-30-Bürgermeister: Talk mit Daniel Zimmermann
  36. Ratswahl - Kommunalwahlen / Integrationsratswahl 2020 in der Stadt Monheim am Rhein - Gesamtergebnis. Abgerufen am 18. September 2020.
  37. Wahlergebnisse Kommunalwahlen 2014 Stadtrat von Monheim am Rhein
  38. Wahlergebnisse Kommunalwahlen 2009 Stadtrat von Monheim am Rhein
  39. Wahlergebnisse Kommunalwahlen 2004 Stadtrat von Monheim am Rhein
  40. a b Wahlergebnisse Kommunalwahlen 1999 Stadtrat von Monheim am Rhein
  41. Was im September geschah – Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein (Memento vom 22. April 2014 im Internet Archive): (6. Oktober 2004)
  42. Wahlergebnis Stadtrat Monheim 1999 (Memento vom 15. Juni 2009 im Internet Archive)
  43. https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/wie-nrws-juengster-buergermeister-die-pleite-stadt-monheim-reich-machte-id9345157.html
  44. welt.de (Kristian Frigelj): Der gefährlich erfolgreiche Magier von Monheim, 2. Februar 2015, aufgerufen am 2. September 2018.
  45. Zeit online (Elisabeth Kagermeier): Monheim first, 23. Januar 2020, abgerufen am 29. Januar 2020
  46. Der Schatten von Greensill ist über Monheim gekommen, Deutsche Welle, abgerufen am 8. März 2021
  47. Greensill-Skandal: Das ist bitter, das muss man selbstkritisch einräumen, Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 8. März 2021
  48. Monheims Bürgermeister über die Greensill-Anlage: „Wir hatten Angst vor den Negativzinsen“, Handelsblatt, abgerufen am 8. März 2021
  49. Monheimer Anlage-Fiasko bei Greensill – 38-Millionen-Verlust: FDP fordert externe Aufklärung, Rheinische Post, abgerufen am 9. März 2021
  50. Nach Greensill-Pleite: CDU stellt Strafanzeige gegen Monheimer Stadtspitze, Rheinische Post, abgerufen am 9. März 2021
  51. Stadt Monheim, Partnerstädte (Memento vom 10. Dezember 2014 im Internet Archive)
  52. Schelmenturm und Altstadt (Memento vom 21. November 2009 im Internet Archive)
  53. NRW-Stiftung: Haus Bürgel in Monheim am Rhein – RÖMERGESCHICHTE(N)
  54. Niedergermanischer Limes ist 6. Weltkulturerbe | Das Landesportal Wir in NRW. 27. Juli 2021, abgerufen am 28. Juli 2021.
  55. Monheim-Baumberg, Friedenskirche, auf strasse-der-moderne.de
  56. Im RheinPark geht es bald 18 Meter hoch hinaus. (monheim.de [abgerufen am 22. Februar 2018]).
  57. nicDark: Geschichte - MonBerg. In: MonBerg. (monberg.de [abgerufen am 22. Februar 2018]).
  58. Armin-Maiwald-Schule: Jubel über den neuen Namen. WZ (wz-online.de), 7. Oktober 2010, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  59. Schullandschaft: Stühlerücken in Baumberg. WZ (wz-online.de), 18. April 2012, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  60. Monheim Hauptausschuss stimmt Schulkonzept Baumberg zu. Rheinische Post (rp-online), 11. Mai 2012, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  61. Maiwald-Schule: Im Januar startet Neubau. Rheinische Post (rp-online), 19. Oktober 2012, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  62. http://www.lmr.monheim.de/unsereschule/chronik/chronik.htm (Memento vom 31. Dezember 2004 im Internet Archive)
  63. a b Bürgerentscheid zum Erhalt der Realschule ist gescheitert auf der Internetseite der Westdeutschen Zeitung vom 13. November 2011
  64. Monheimer lernen nun in Düsseldorf, WZ, 26. August 2016
  65. Monheim: Gesamtschule wird neu gegründet, rp-online.de, 20. September 2018
  66. https://www.förderzentrum-süd.de/schulprofil.html
  67. Sekundarschule: Pädagogisches Konzept ergänzt in: Rheinische Post vom 25. Oktober 2011
  68. Monheim: Bürgerentscheid im November in: Rheinische Post vom 1. Oktober 2011
  69. afum.de
  70. VHS Monheim - Stadt Monheim am Rhein. In: vhs.monheim.de. Abgerufen am 11. November 2016.
  71. Elektromobilität: Selbstfahrender E-Bus startet Linienbetrieb in Monheim. Abgerufen am 30. September 2020.
  72. Smart City: Wie smart ist Monheim am Rhein? In: Lupus Verbi. 14. September 2020, abgerufen am 30. September 2020 (deutsch).
  73. Monheim-Ticket. Abgerufen am 25. Juni 2021.
  74. Petra Czyperk: Monheim: Monheim ist bei Kurzurlaubern beliebt. Abgerufen am 8. Juli 2017.
  75. Fahrradfreundliche Stadt - Stadt Monheim am Rhein. Abgerufen am 8. Juli 2017.
  76. Monheim: Kirche ebnet Weg fürs Ärztehaus, Rheinische Post, 11. Oktober 2016
  77. Kulturserver NRW: Aula am Berliner Ring (Memento vom 28. Februar 2016 im Internet Archive)
  78. http://www.marke-monheim.de/veranstaltungsorte.html (Memento vom 10. November 2009 im Internet Archive)
  79. Martin Mönikes: Grandioses Heimat-Spektakel (Memento vom 21. Juni 2009 im Internet Archive); Rhein-Post Online, 10. November 2008
  80. Monheim-Lexikon: Gänseliesel und Spielmann (Memento vom 13. Juni 2008 im Internet Archive); Stadtarchiv Monheim am Rhein, 8. Februar 2008
  81. Veranstaltungsorte in Monheim am Rhein (Memento vom 8. August 2007 im Internet Archive)
  82. http://www.noz.de/deutschland-und-welt/kultur/fernsehen/58558602/schon-gesehen-heiter-bis-toedlich--henker-und-richter (Memento vom 18. November 2011 im Internet Archive)
  83. Jörg Janssen: Monheim: ARD dreht in der Altstadt. Abgerufen am 11. März 2018.
  84. unserem Redaktionsmitglied Petra Noppeney: In aller Ruhe urteilen. In: Westfälische Nachrichten. (westfaelische-nachrichten.de [abgerufen am 11. März 2018]).
  85. Von Niklas Frielingsdorf: Bruno Ganz dreht in Monheim. In: Westdeutsche Zeitung. 13. Mai 2009 (wz-newsline.de [abgerufen am 11. März 2018]).
  86. Highlights der letzten 33 Jahre, infostudios.de
  87. "Monheimer" Tatort kommt am 31. Mai im Ersten, rp-online.de, 8. Mai 2015
  88. Dreharbeiten für „Soko Köln“ in Monheims Altstadt
  89. D. Schmidt-Elmendorff: Monheim: Stadt lobt Ulla-Hahn-Preis aus. Abgerufen am 11. März 2018.
  90. Oliver Schaal: Das Märchen der Ulla Hahn. (derwesten.de [abgerufen am 11. März 2018]).
  91. RP ONLINE: Monheim: Nadja Küchenmeister bekommt den ersten Ulla-Hahn-Preis. Abgerufen am 11. März 2018.
  92. Ulla-Hahn-Preis an Shida Bazyar auf boersenblatt.net, 22. Juli 2016, abgerufen am 22. Juli 2016
  93. Karoline Menge gewinnt mit "Warten auf Schnee", boersenblatt.net, 21. September 2018, abgerufen am 26. Dezember 2019.
  94. Monheim - Stadtgeschichte das steene Kruex am Sandberg, wz.de, 13. April 2007
  95. a b Beten statt baden, die Moschee kommt, wz.de, 19. September 2017
  96. Monheim: Saunalandschaft im mona mare bekommt ein neues Gesicht, lokalkompass.de, 22. März 2017
  97. Vera Zischke: Monheim: Neue Freilauffläche für Hunde in: Westdeutsche Zeitung (wz-newsline.de) vom 21. September 2012
  98. Bärbel Voogt-Müller: Monheim: Max und Moritz rollen wieder. Westdeutsche Zeitung (wz-newsline.de), 19. Juli 2009, abgerufen am 14. Dezember 2012.
  99. Bahnen der Stadt Monheim: Geschichte
  100. a b Einwurf: Eine Stadt – Zwei Oberligisten, rp-online.de, 29. Mai 2017
  101. Gegentor in der fünften Minute der Nachspielzeit: VfL Rhede verpasst Aufstieg: Bitterer geht es nicht, Bocholter-Borkener Volksblatt, 4. Juni 2017
  102. http://www.rp-online.de/duesseldorf/langenfeld/nachrichten/monheim/Stadtfest-lockt-Tausende_aid_1003742.html (Memento vom 1. Juni 2011 im Internet Archive)
  103. Wilfried Eull Web Design: http://www.badewannen-rennen.de/. Abgerufen am 11. März 2018.
  104. Rhein-Rock e.V. Abgerufen am 11. März 2018.
  105. RP ONLINE: Holthausen: Ecolab: Großes Lob für Standort Monheim. Abgerufen am 11. März 2018.
  106. http://www.mega-monheim.de/cms/Hauptnavigation/MEGA/Portrait/Portrait/MEGA-Organigram.jpg (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)
  107. MEGA Geschäftsbericht 2013, S. 40 (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) (PDF)
  108. Rheinische Post: CO-Pipeline: Monheim erwägt Klage auf Rückbau der Rohre (Memento vom 22. Januar 2009 im Internet Archive); Ausgabe vom 21. Januar 2009, abgerufen am 28. Februar 2009
  109. Rheinische Post: Monheim: SPD sorgt im Rat für Eklat vor Resolution gegen die CO-Pipeline (Memento vom 21. Juni 2009 im Internet Archive); Meldung vom 7. November 2008, abgerufen am 28. Februar 2009
  110. Lokalkompass: Protest-Mahnmal gegen die CO-Pipeline von Bayer in Monheim aufgestellt
  111. Schließung: Bewachung fürs St. Josef-Krankenhaus, WZ, 1. August 2013; Prof. Boerne und Hauptkommissar Thiel – Tatort-Team ermittelt in Monheim, Rheinische Post, 28. Oktober 2014
  112. Bebauungsplan Nr. 114 M (Erweiterung Rathauscenter). Abgerufen am 11. März 2018.
  113. Monheim: Endspurt vor der Eröffnung in: Rheinische Post vom 12. November 2011
  114. Thomas Gutmann: Monheim: 'Monheimer Tor' eröffnet. Abgerufen am 11. März 2018.
  115. Gewerbesteuersätze in NRW: Kommunen locken Unternehmen (Memento vom 28. Januar 2012 im Internet Archive)
  116. NN: Bürgermeister Zimmermann mischt träges Mohnheim auf - Die Welt, 15. Januar 2012
  117. Bund der Steuerzahler: Monheim am Rhein - Das Steuerzahlerwunderland: Die Stadt hat ihre Gewerbesteuer gesenkt und saniert ihren Haushalt. 10. Januar 2013
  118. Monheim ist schuldenfrei, Rheinische Post, 9. Juni 2013
  119. Monheim Kämmerer: Monheim ist schuldenfrei Rheinische Post, 9. Mai 2013
  120. Stadt Monheim senkt die Gewerbesteuer weiter, RP, 3. Oktober 2013
  121. Steuern – Monheim erhöht Druck auf Kreisstädte
  122. Christoph Eisenring: Das kleine deutsche Wirtschaftswunder. In: NZZ. 14. Februar 2015.
  123. Die Gewerbesteuer - Stadt Monheim am Rhein. (Nicht mehr online verfügbar.) In: monheimplus.monheim.de. Archiviert vom Original am 22. Januar 2016; abgerufen am 22. Januar 2016.
  124. Nordrhein-Westfalen: Monheim senkt Gewerbesteuer erneut, welt.de, 21. Dezember 2017
  125. Konrad Fischer: Deutschlands dreisteste Steueroase. In: Handelsblatt Online-Ausgabe. 2. November 2016, abgerufen am 10. Februar 2020.
  126. Florierende Gewerbesteuer. In: Online-Zeitschrift Kommunal. 30. August 2016, abgerufen am 10. Februar 2020.
  127. Rebecca Piron: "Zonser Erklärung" - Zeichen gegen Gewerbesteuer-Wettbewerb. In: Online-Zeitschrift Kommunal. 26. Juli 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  128. Emil Drösser kriegt Bundesverdienstkreuz, rp-online.de, 30. August 2018.
  129. Stadt Monheim am Rhein. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 4. Januar 2012; abgerufen am 11. März 2018.