Monica Macovei

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Monica Luisa Macovei (* 4. Februar 1959 in Bukarest) ist eine rumänische Politikerin. Sie war bis zum Sommer 2014 Mitglied der Demokratisch-Liberalen Partei (DLP) und verließ die DLP, nachdem diese ein Bündnis mit der nationalliberalen PLN einging.

Monica Macovei

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macovei studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bukarest. Von Dezember 2004 bis April 2007 war Macovei als Nachfolgerin von Cristian Diaconescu (PSD) Justizministerin in Rumänien im ersten Regierungskabinett von Călin Popescu-Tăriceanu. Seit 2009 ist Macovei Abgeordnete im Europäischen Parlament.

Im Jahr 2009 vertrat sie als Rechtsanwältin erfolgreich die rumänisch-unierte Pfarrei Bukarest in der Klage für die Eigentumsrückgabe vor dem EGMR in Straßburg.[1]

Macovei kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen in Rumänien 2014 als unabhängige Kandidatin. Im ersten Wahlgang am 2. November 2014 erhielt sie 4,44 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihr zentrales Wahlkampfthema war die Korruption in Rumänien.[2][3]

Im Juni 2015 gründete sie die Partei M10 (M hoch 10). Bis Juni 2016 war sie auch Vorsitzende von M10.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerichtsurteil des EGMR vom 7. April 2009, abgerufen am 24. August 2014.
  2. Politikerin ohne Partei, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. November 2014 (kostenpflichtig abrufbar bei faz-archiv.de)
  3. Dies war ebenso das Hauptthema des Kandidaten Klaus Johannis. Dieser gewann überraschend die Stichwahl gegen den allgemein als Favoriten geltenden Victor Ponta.
  4. „M10 are un nou preşedinte. Monica Macovei s-a retras“, adevarul.ro, 28. Juni 2016.