Monique Breteler

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Monique Maria Bernadette Breteler (* 26. Januar 1961 in Nijmegen)[1] ist eine niederländische Neuroepidemiologin. Sie ist Direktorin für Populationsbezogene Gesundheitsforschung am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Professorin an der Universität Bonn und Professorin an der Harvard School of Public Health in Boston, Massachusetts, eine von zahlreichen akademischen Einheiten der Harvard University.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monique Breteler studierte Medizin sowie Epidemiologie an der Radboud-Universität Nijmegen. 1993 promovierte sie in diesen Fächern an der Universität Rotterdam. Dort übernahm sie 1995 die Leitung der Abteilung Neuroepidemiologie. Seit 2002 hat sie eine außerordentliche Professur an der School of Public Health der Harvard University in Boston, Massachusetts inne. Außerdem ist sie seit 2011 Direktorin für Populationsbezogene Gesundheitsforschung am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).[2] Im Jahr 2019 wurde Monique Breteler in der Sektion Neurowissenschaften als Mitglied in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monique Bretelers Forschungsinteresse liegt in der Ätiologie und der präklinischen Entwicklung von neurodegenerativen und zerebrovaskulären Erkrankungen. Seit mehr als 20 Jahre begleitet sie die große epidemiologische und populationsbasierte Rotterdam-Studie. Des Weiteren leitet sie die 2016 gestartete Rheinland-Studie am DZNE in Bonn.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012 Bengt Winblad Lifetime Achievement Award der US-amerikanische Alzheimer Gesellschaft[4]
  • 2012 Rede auf der Falling Walls Conference in Berlin[5]
  • 2015 Auswärtiges Mitglied der Königlich-Niederländischen Akademie der Künste und Wissenschaften[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Monique Maria Bernadette Breteler, Cognitive Decline in the Elderly; Epidemiologic studies on cognitive function and dementia, Dissertation, Erasmus University Rotterdam, Juni 1993
  2. Profil von Monique Breteler an der Universität Rotterdam. Archiviert vom Original am 2. April 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.erasmusmc.nl Abgerufen am 21. April 2016.
  3. Dem Lebenswandel der Rheinländer auf der Spur in General-Anzeiger (Bonn), abgerufen am 21. April 2016
  4. Alzheimer Gesellschaft: Liste aller Lifetime Achievement Award Gewinner, abgerufen am 20. April 2016
  5. Monique Breteler auf der Falling Walls Konferenz, abgerufen am 20. April 2016
  6. Monique Breteler: Königlich-Niederländischen Akademie der Künste und Wissenschaften, 24. Januar 2016, abgerufen am 20. April 2016