Monique Garbrecht-Enfeldt

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Monique Garbrecht-Enfeldt Eisschnelllauf
Monique Garbrecht
Nation Deutschland
Geburtstag 11. Dezember 1968
Geburtsort PotsdamDDR
Karriere
Status nicht aktiv
Karriereende 2005
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM Medaillen 9 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 15 × Gold 9 × Silber 7 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 Albertville 1992 1000 m
0Silber0 Salt Lake City 2002 500 m
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
0Silber0 Heerenveen 1999 1000 m
0Gold0 Nagano 2000 500 m
0Gold0 Nagano 2000 1000 m
0Gold0 Salt Lake City 2001 1000 m
0Silber0 Salt Lake City 2001 500 m
0Gold0 Berlin 2003 500 m
ISU Sprintweltmeisterschaften
0Gold0 Inzell 1991 Sprint
0Gold0 Calgary 1999 Sprint
0Gold0 Seoul 2000 Sprint
0Gold0 Inzell 2001 Sprint
0Gold0 Calgary 2003 Sprint
 

Monique Garbrecht-Enfeldt, geb. Garbrecht, (* 11. Dezember 1968 in Potsdam) ist eine ehemalige deutsche Eisschnellläuferin, gelernte Physiotherapeutin und Werbekauffrau, die für den Berliner TSC gestartet ist.

Monique Garbrecht verbrachte ihre Kindheit in Kleinmachnow bei Berlin. Nach dem Umzug mit ihren Eltern Erika und Peter Garbrecht nach Halle entdeckte sie 1979 den Eisschnelllauf und machte bereits in der ersten Saison so große Fortschritte, dass sie an die Kinder- und Jugendsportschule in Berlin wechselte. Am 1. Juli 2000 heiratete sie ihren Manager Magnus Enfeldt.

In ihrer Karriere wurde sie fünfmal Sprintweltmeisterin (1991, 1999, 2000, 2001 und 2003), zweimal Weltmeisterin über 500 m (2000 und 2003) und zweimal Weltmeisterin über 1000 m (2000 und 2001). Bei den Olympischen Spielen gewann sie in Albertville eine Bronzemedaille über 1000 m und in Salt Lake City eine Silbermedaille über 500 m. Sie stellte während ihrer Laufbahn vier Weltrekorde auf. Dafür wurde sie am 6. Mai 2002 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[1]

Am 1. Dezember 2005 erklärte Monique Garbrecht-Enfeldt ihren Rücktritt vom aktiven Leistungssport.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 6. Mai 2002 aus Anlass der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Olympischen Winterspiele 2002