Monsieur Pierre geht online

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelMonsieur Pierre geht online
OriginaltitelUn profil pour deux
ProduktionslandFrankreich, Deutschland, Belgien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2017
Länge101[1] Minuten
AltersfreigabeFSK 0[2]
Stab
RegieStéphane Robelin
DrehbuchStéphane Robelin
ProduktionChristophe Bruncher,
Urte Amelie Fink
MusikVladimir Cosma
KameraPriscila Guedes
SchnittPatrick Wilfert
Besetzung

Monsieur Pierre geht online (Originaltitel: Un profil pour deux) ist eine französische Filmkomödie.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierre ist verwitwet und ein alter Griesgram. Er trauert seiner verstorbenen Frau nach und will Veränderungen vermeiden. Um Pierre zurück ins Leben zu holen, engagiert seine Tochter Sylvie den Freund ihrer Tochter, den erfolglosen Schriftsteller Alex. Er soll Pierre das Internet näherbringen. Dies geht schleppend voran, bis er ein Datingportal kennenlernt. Dort wird er mit romantischen Texten anonym zum Verführer. Er verabredet sich mit der Belgierin Flora. Da er zu alt für sie ist, schickt er ein Foto von Alex und ihn dann zu einer Verabredung. Da Alex Geld braucht, geht er darauf ein. Flora verliebt sich in Alex und verbringt die Nacht mit ihm. Sie will ihn in Paris besuchen, und Pierre bietet ihr seine Wohnung als Unterkunft an, in der auch Alex wohne. Als dort auch Sylvie mit ihrer Tochter erscheint, stellt Pierre diese als Alex’ Schwester vor. Wie von Pierre beabsichtigt, denken die beiden, Flora sei seine Freundin, und es hört sich an, als hätten sie Sex.

Am Bahnhof entdeckt Flora auf einem Werbeplakat das Foto der Frau, die angeblich Alex’ verstorbene Frau sein soll, und sie stellt den Kontakt zu den Männern ein. Diese treffen sich ungeplant in Brüssel vor Floras Wohnung. Sie erklärt, dass sie Pierre aufgrund seiner poetischen Ader liebt. Flora und Alex werden ein Paar, und auch Pierre findet eine neue Liebe.[3][4]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film feierte Premiere in Frankreich am 19. Januar 2017 auf dem Festival international du film de comédie de l’Alpe d’Hue und kam am 12. April 2017 in die Kinos.

In Belgien feierte er am 17. Februar 2017 auf dem Festival international du film de Mons Premiere und am 18. April 2017 in den Kinos.

In Deutschland kam er am 22. Juni 2017 in die Kinos. Die Erstausstrahlung im deutschen Free-TV erfolgte im Rahmen des ARD-Sommerkinos am 30. Juli 2019.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synchronisation fand nach dem Buch und unter der Regie von Beate Klöckner bei der TaunusFilm Synchron statt.[5]

Schauspieler Synchronsprecher Rolle
Pierre Richard Axel Lutter Pierre
Yaniss Lespert Konrad Bösherz Alex
Fanny Valette Maja Maneiro Flora
Stéphane Bissot Almut Zydra Sylvie
Stéphanie Crayencour Anna Grisebach Juliette
Gustave Kervern Michael Iwannek Bernard
Pierre Kiwitt Julien Haggège David
Philippe Chaine Sven Gerhardt Frédéric Selinger
Laurence Weitzig Mareile Moeller Dauphine
Arthur Defays Daniel Gärtner Simon
Macha Méril Sabina Trooger Marie

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Welt meint, dass der Film sein subversives Potenzial so sehr vergeigt. Pierre Richard ist aber absolut sehenswert.[6]

Die Filmbewertungsstelle lobt die treffenden Dialoge und die charmante Charakterzeichnung.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Filmbewertungsstelle erhielt er das Prädikat besonders wertvoll.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Monsieur Pierre geht online. Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), abgerufen am 8. Juni 2019.
  2. Freigabebescheinigung für Monsieur Pierre geht online. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  3. Monsieur Pierre geht online. Abgerufen am 7. Juni 2019.
  4. Kritik zu Monsieur Pierre geht online. epd Film, abgerufen am 8. Juni 2019.
  5. Monsieur Pierre geht online. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 8. Juni 2019.
  6. Peter Praschl: „Monsieur Pierre geht online“: Pierre Richard ist zurück. 22. Juni 2017 (welt.de [abgerufen am 8. Juni 2019]).