Monsters of Liedermaching

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Monsters of Liedermaching
Rockspektakel 2005 in Hamburg (v.l.n.r.: Fred Timm, Jan Labinski, Peer Jensen, Jens Burger, Torsten Kühn und Rüdiger Bierhorst)
Rockspektakel 2005 in Hamburg (v.l.n.r.: Fred Timm, Jan Labinski, Peer Jensen, Jens Burger, Torsten Kühn und Rüdiger Bierhorst)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Liedermacher
Gründung 2003
Website monstersofliedermaching.de
Gründungsmitglieder
Rüdiger Bierhorst
Jens Burger alias Burger (deutsch ausgesprochen)
Peer Jensen alias Pensen Paletti
Jan Labinski alias Labörnski oder Lambada
Frederik Timm alias Fred Timm
Torsten Kühn alias Der flotte Totte oder Tottovic Kalkül
Aktuelle Besetzung
Rüdiger Bierhorst
Jens Burger
Peer Jensen
Jan Labinski
Frederik Timm
Torsten Kühn
ZMF 2016 in Freiburg
Logo

Die Monsters of Liedermaching sind eine im Jahre 2003 gegründete Formation aus sechs gemeinsam auf die Bühne tretenden Solo-, beziehungsweise Kleingruppen-Liedermacher-Künstlern.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rüdiger Bierhorst aus Berlin, sonst Solo-Künstler und Teil des Duos PanneBierhorst.
  • Jens Burger alias Burger aus Bad Gandersheim, Sänger, Frontmann und Liederschreiber der deutschen Punk-Rock-Gruppe Die Schröders, seit 2002 auch Solo-Künstler. Burger ist außerdem als Fotograf tätig.
  • Peer Jensen alias Pensen Paletti, aus Hamburg, sonst Solo-Künstler und auch als Sänger und Gitarrist in den Gruppen Das Pack, Den KatzePensen und Frische Mische.
  • Jan Labinski alias Labörnski oder Lambada, ebenfalls aus Hamburg, sonst Sänger in dem Duo Frische Mische. Er ist das einzige Mitglied der Monsters, das keine Gitarre spielt.
  • Frederik Timm alias Fred Timm, ursprünglich aus Hamburg, jetzt aus der Nähe von Buxtehude. Ehemaliges Mitglied der Gruppe Norbert und die Feiglinge, jetzt Solo-Künstler.
  • Torsten Kühn alias Der flotte Totte oder Tottovic Kalkül – ursprünglich aus Köln – jetzt in Hamburg, sonst Solo-Künstler und Mitglied der Bands „Muschikoffer“,„UKB Unsere kleine Band“ und „Die Intelligenzia“.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Monsters of Liedermaching (auch abgekürzt Die Monsters genannt) fanden sich anlässlich des Hamburger „Rockspektakels“ im Jahre 2003 zusammen, auf dem sie eigentlich als Solo-Künstler nacheinander auftreten sollten. Stattdessen stellten sie Bierbänke auf die Bühne und absolvierten den Auftritt gemeinsam. In fliegendem Wechsel sang jeder von ihnen einzelne Lieder, während die übrigen den Vortragenden durch Gesang oder spontane Show-Einlagen unterstützten.

Nachdem dieser Auftritt vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde, beschlossen die einzelnen Künstler, künftig häufiger gemeinsam aufzutreten. Diese Entscheidung wurde in ihrer Stammkneipe in Clausthal-Zellerfeld getroffen, in der sie heute noch häufig auftreten.

Eine enge Verbindung der Band besteht zum Open Flair, bei dem die Band seit 2004 jedes Jahr auftrat.

2014 gab die Band bekannt, dass sie eine Pause machen möchte, um verstärkt ihren Aktivitäten in den Soloprojekten / eigenen Bands nachzugehen. Somit waren die Monsters nach 10 Jahren 2014 beim Open Flair nicht vertreten. Diese Pause war jedoch von nur kurzer Dauer - schon im Sommer 2015 startet ihre nächste Tour mit einem erneuten Auftritt auf dem Open Flair Festival.

Musik und Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Repertoire der Monsters of Liedermaching besteht in erster Linie aus dem Solo-Material der einzelnen Mitglieder. Jens Burger und Frederick Timm greifen teilweise auch auf Stücke zurück, die ursprünglich von Die Schröders, beziehungsweise Norbert und die Feiglinge gespielt wurden. Es gibt mittlerweile auch speziell für die Monsters of Liedermaching geschriebene Lieder. Eine vorgegebene, durchgehende musikalische Linie findet sich bei ihnen jedoch nicht. Jedes Mitglied hat seinen persönlichen Stil und ist bei der Darbietung seiner Lieder nicht auf die Mitwirkung der anderen angewiesen. Bei der Darbietung treten diese meist dennoch durch Harmoniegesang und bei einzelnen Stücken durch spezielle Gimmicks in Erscheinung. Die meisten Liedtexte sind je nach Interpret frech, ironisch oder verspielt skurril.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cover der 2009 erschienenen DVD Das Auge hört mit

Alle Alben entstanden durch Mitschnitte bei Live-Auftritten und sind abgesehen von den in limitierter Auflage erschienenen Titeln Nur die anderen können es besser I und II beim Label Nothing to Lose (Soulfood) erschienen.

  • 2004 – 6 Richtige (Doppel-CD-Album)
  • 2006 – Männer wie uns (Doppel-CD-Album plus Video-DVD)
  • 2008 – Sitzpogo
  • 2009 – Das Auge hört mit (DVD)
  • 2010 – Nur die anderen können es besser (Vol.1) (Vinyl)
  • 2011 – Haie im Flipperpelz
  • 2012 – Schnaps & Kekse
  • 2013 - 10 Jahre Monsters of Liedermaching - Das Jubiläumsalbum
  • 2014 – Nur die anderen können es besser #2
  • 2016 – Wiedersehen macht Freude

Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge und deren jeweils höchste Chartplatzierung[1].

Jahr Album DE
2012 Schnaps und Kekse 18
2016 Wiedersehen macht Freude 100

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartplatzierungen Deutschland

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monsters of Liedermaching – Sammlung von Bildern