Montanarchäologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Montanarchäologie ist ein Zweig der Archäologie, der sich mit Bergbau und Hüttenwesen beschäftigt. Ziel der Forschung ist es, Erkenntnisse über die Gewinnung von mineralischen Rohstoffen, deren Verarbeitung sowie deren Weitergabe, z. B. in Form von Handel, zu gewinnen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist für diese Forschungsrichtung besonders wichtig. Unter anderem werden Erkenntnisse aus Mineralogie, Geologie und Bergbaukunde verwendet. Die Archäometallurgie baut auf den Erkenntnissen der Montanarchäologie auf. Beispiele aus der Ethnologie helfen Modelle für die Versorgungsstrategien zu entwickeln, z. B. ob diejenigen, die den Stein abbauten, ihn auch verbrauchten oder ob dies Spezialisten waren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bergauf Bergab. 10.000 Jahre Bergbau in den Ostalpen. In: Thomas Stöllner, Klaus Oeggl (Hrsg.): Veröffentlichung aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Nr. 207. Leidorf, Bochum 2015, ISBN 978-3-86757-006-0 (Wissenschaftlicher Beiband zur Ausstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum vom 31. Oktober 2015 – 24. April 2016; Im Vorarlberg-Museum Bregenz vom 11. Juni-26. Oktober 2016).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]