Montbrehain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Montbrehain
Wappen von Montbrehain
Montbrehain (Frankreich)
Montbrehain
Region Hauts-de-France
Département Aisne
Arrondissement Saint-Quentin
Kanton Bohain-en-Vermandois
Gemeindeverband Pays du Vermandois
Koordinaten 49° 58′ N, 3° 21′ OKoordinaten: 49° 58′ N, 3° 21′ O
Höhe 116–156 m
Fläche 9,9 km2
Einwohner 823 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 83 Einw./km2
Postleitzahl 02110
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) von Montbrehain

Montbrehain ist eine französische Gemeinde mit 823 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Aisne in der Region Hauts-de-France (vor 2016 Picardie). Sie gehört zum Arrondissement Saint-Quentin, zum Kanton Bohain-en-Vermandois und zum Gemeindeverband Pays du Vermandois.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umgeben wird Montbrehain von den Nachbargemeinden Beaurevoir im Norden, Brancourt-le-Grand im Nordosten, Fresnoy-le-Grand im Osten, Croix-Fonsomme im Südosten, Fontaine-Uterte im Süden, Sequehart im Südwesten sowie Ramicourt im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Ersten Weltkriegs war der Ort vom 28. August 1914 bis zum Oktober 1918 von deutschen Truppen besetzt. In dieser Zeit lag Montbrehain von der unmittelbaren Frontlinie entfernt und diente als Stützpunkt für die deutsche Armee. Im September 1918 starteten die Alliierten an der Front von Péronne eine Offensive gegen die Deutschen. Nach dem Zusammenbruch der Hindenburglinie gelang der 6. Brigade der Australian Imperial Forces am 5. Oktober 1918 die Einnahme von Montbrehain. Während der Kämpfe wurden sechs Zivilisten, die sich nicht evakuieren ließen, in ihren Häusern getötet. Am 6. Oktober 1918 verlegte die 30. US-amerikanische Division ihr Hauptquartier nach Montbrehain.

Angesichts der Leiden der Bevölkerung in den vier Jahren der Besatzung und der schweren Beschädigungen der Gebäude wurde der Ort am 17. Oktober 1920 mit dem Croix de Guerre 1914–1918 ausgezeichnet.

Von 1900 bis 1950 lag Montbrehain an der 1951 stillgelegten Eisenbahnstrecke von Le Catelet nach Guise.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 1.121 1.064 986 926 898 909 809 836
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Martin
Kirche Saint-Martin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montbrehain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien