Montbrison (Loire)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Montbrison
Wappen von Montbrison
Montbrison (Frankreich)
Montbrison
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Loire
Arrondissement Montbrison
Kanton Montbrison (Hauptort)
Gemeindeverband Loire Forez
Koordinaten 45° 36′ N, 4° 4′ OKoordinaten: 45° 36′ N, 4° 4′ O
Höhe 370–552 m
Fläche 16,33 km2
Einwohner 15.569 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 953 Einw./km2
Postleitzahl 42600
INSEE-Code
Website http://www.ville-montbrison.fr/

Montbrison
Kirche Notre-Dame-d’Espérance

Montbrison ist eine französische Gemeinde mit 15.569 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Loire in der Region Auvergne-Rhône-Alpes; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Montbrison und Hauptort des Kantons Montbrison.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montbrison liegt an der Grenze zur Ebene von Forez, am Fuß der Monts du Forez, 30 Kilometer von Saint-Étienne entfernt. Die Stadt wird vom Fluss Vizezy durchquert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 870. Unter den Grafen von Forez wurde Montbrison Hauptort der Grafschaft. Im Verlauf des Hundertjährigen Kriegs wurde der Ort befestigt. Unter König Franz I. kam Montbrison an die Krone Frankreichs.

Von Montbrison nach Montrond-les-Bains verlief von 1839 bis 1848 die erste, damals noch von Pferden gezogene Straßenbahn Europas (→ Straßenbahn Montbrison–Montrond).

Zum 1. Januar 2013 wurde die Gemeinde Moingt, seit 1973 assoziiert, nach einer Volksabstimmung endgültig eingemeindet. Moingt geht auf einen gallo-römischen Badeort, Aquae Segetae, aus dem 1. und 2. Jahrhundert zurück. Reste des römischen Theaters sind noch zu sehen.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 10.697 11.213 12.451 13.280 14.064 14.589 15.127

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gotische Kollegienkirche Notre-Dame-d’Espérance wurde in den Jahren 1223–1466 erbaut und steht als Monument historique (seit 1840) unter Denkmalschutz.[2]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der slowenischen Stadt Sežana[3] sowie der deutschen Stadt Eichstätt[4] besteht jeweils eine Städtepartnerschaft.

Geboren in Montbrison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Bec: Montbrison et sa région, Horvath, 1985.
  • Claude Latta: Histoire de Montbrison, Horvath, 1994.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montbrison – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Montbrison (Memento des Originals vom 20. November 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ville-montbrison.fr
  2. Église Notre-Dame in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch).
  3. lessor.fr (Memento des Originals vom 26. Mai 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/lessor.fr
  4. "Ein Traum ist wahr geworden", Eichstätter Kurier vom 5. Juli 2019; Zugriff am 6. Juli 2019