Monte Kali (Heringen)

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Blick von Nordosten zum Monte Kali (rechts); links hinten die Halde bei Philippsthal

Als Monte Kali oder Kalimandscharo wird eine Abraumhalde des Kalibergbaus bei Heringen (Werra) im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nahe der hessisch-thüringischen Grenze bezeichnet. Die weithin sichtbare weiße Halde, deren Gipfelplateau sich auf einer Höhe von 530 m ü. NHN befindet, stellt auch eine Touristenattraktion dar.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufschüttung der Halde begann 1973. Im Mai 2016 bedeckte der Berg eine Fläche von etwa 98 Hektar und bestand aus rund 200 Millionen Tonnen aufgeschütteten Abraumsalzes. Pro Förderstunde wächst er um weitere 900 Tonnen.[1] Die abgebauten Kalivorkommen werden stets von Natriumchlorid (NaCl, Kochsalz) begleitet, wobei der Kaligehalt zwischen 20 und 35 % liegt. Pro Tonne gewonnenem Kali entstehen daher mehrere Tonnen Abraum, der zu 96 % aus Kochsalz besteht. Ein 1,5 km langes Förderband transportiert das Abraumsalz auf den Berg.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend hat den unübersehbaren Berg und seine Nachbarhalden als Attraktion entdeckt und bezeichnet sich als „Land der weißen Berge“. Es werden geführte Wanderungen auf den Berg angeboten, die jährlich etwa 5.000 Besucher anziehen Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfelplateau beträgt knapp 200 m, der Blick vom Gipfelplateau reicht bis zu 100 km weit.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monte Kali – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Information und Zahlen zum Monte Kali", Werra-Kalibergbau-Museum, Stand Mai 2016
  2. bergbau-hessen.de: Zeitschrift Gezähekiste, Kapitel Im Land der weißen Berge, Ausgabe Februar 2014, Seiten 11–18

Koordinaten: 50° 54′ 17″ N, 9° 59′ 20″ O