Montebuono

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Montebuono
Montebuono (Italien)
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 22′ N, 12° 36′ OKoordinaten: 42° 21′ 56″ N, 12° 35′ 54″ O
Höhe 325 m s.l.m.
Fläche 20 km²
Einwohner 869 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 02040
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057040
Volksbezeichnung Montebuonesi
Schutzpatron San Vincenzo Ferreri
Website Montebuono

Montebuono ist eine italienische Gemeinde mit 869 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Rieti in der Region Latium.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montebuono liegt 71 km nördlich von Rom, 39 km westlich von Rieti und 34 km südlich von Terni in der Hügellandschaft der Bassa Sabina oberhalb des Tibertals. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Fianello und Sant'Andrea. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von 74 bis 673 m s.l.m. Montebuono ist Mitglied der Comunità Montana Sabina IV Zona.

Die Gemeinde befindet sich in der Erdbebenzone 3 (wenig gefährdet).[2] Die Nachbarorte sind Calvi dell’Umbria (TR), Collevecchio, Magliano Sabina, Tarano und Torri in Sabina.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Autobahnauffahrt ist Magliano Sabina an der A1 Autostrada del Sole in 16 km. Der nächste Bahnhof liegt in Stimigliano an der Bahnstrecke Florenz–Rom in 13 km Entfernung.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1144 1387 1551 1585 1655 1642 1041 899 913

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claudio Antonelli (Lista Civica: Insieme Nel Futuro) wurde am 5. Oktober 2020 als neuer Bürgermeister bestätigt.

Partnerstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die romanische Kirche San Pietro ad Centum Muros außerhalb des Ortes im Norden geht auf eine römische Villa zurück. Sie besitzt im Inneren einen bedeutenden Freskenzyklus mit Darstellungen von Ereignissen der Heilsgeschichte in einem zweischiffigen Raum. Der Glockenturm hat ein oberes Geschoß von Monoforienfenstern zwischen zwei Konsolenreihen. Er wurde gekürzt, damit er nicht umstürzte.
  • Die ebenfalls romanische Kapelle San Benedetto entstammt dem 14. Jahrhundert. Sie war am 13. April 1944 Schauplatz der Erschießung von acht geflohenen alliierten Kriegsgefangenen durch deutsche Soldaten.
  • Fianello Sabino, ein mittelalterliches Dorf mit Castello Orsini und romanischer Kirche Santa Maria Assunta, wurde 1817 eingemeindet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Italienischer Zivilschutz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]