Montecastrilli

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Montecastrilli
Kein Wappen vorhanden.
Montecastrilli (Italien)
Montecastrilli
Staat Italien
Region Umbrien
Provinz Terni (TR)
Koordinaten 42° 39′ N, 12° 29′ OKoordinaten: 42° 39′ 0″ N, 12° 29′ 0″ O
Höhe 391 m s.l.m.
Fläche 62,43 km²
Einwohner 5.022 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 80 Einw./km²
Postleitzahl 05026
Vorwahl 0744
ISTAT-Nummer 055017
Volksbezeichnung Montecastrillesi
Schutzpatron San Nicola di Mira (6. Dezember)
Website Gemeinde Montecastrilli
Panorama von Montecastrilli
Panorama von Montecastrilli

Montecastrilli ist eine Gemeinde mit 5022 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Terni in der Region Umbrien in Italien.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde erstreckt sich über rund 62 km². Sie liegt etwa 50 km südlich von Perugia und rund 15 km nordwestlich von Terni.

Zu den Ortsteilen gehören Casteltodino, Farnetta, Collesecco, Castel dell’Aquila und Quadrelli.

Die Nachbargemeinden sind Acquasparta, Amelia, Avigliano Umbro, Guardea, Narni, San Gemini und Terni.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Legende nach entstammt der Ortsname dem lateinischen Wort Castra (Heerlager) und entstand zu der Zeit, als Hannibal im zweiten punischen Krieg nach Rom zog. Nach dem Fall des Römischen Reiches regierten im Ort zuerst die Langobarden, dann die Byzantiner, die den Ort zur Festung ausbauten, um ihre Wege nach Ravenna und Rom zu schützen. Im Mittelalter war der Ort Teil der Terre Arnolfe der Signoria degli Arnolfi (ca. heutige Provinz Terni) bis 1093, als der Kirchenstaat die Herrschaft über Montecastrilli übernahm.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chiesa di San Bartolomeo, Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert.
  • Chiesa di San Lorenzo in Niflis, ca. 1 km vom Ortskern gelegene Kirche aus dem 11. Jahrhundert.[3]
  • Chiesa di San Martino de Coccomellis, durch die Arnolfi um das Jahr 1000 entstandene Friedhofskirche.[4]
  • Chiesa di Santa Chiara, 1649 entstandene Kirche
  • Chiesa di Santa Maria Assunta, Kirche aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Quadrelli.
  • Chiesa parrocchiale di San Niccolò Pfarrkirche, enthält das Werk Sant’Antonio e Santa Lucia von Bartolomeo Poliziano (1629).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montecastrilli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Geschichte von Montecastrilli, abgerufen am 28. März 2011
  3. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Kirche San Lorenzo in Niflis, abgerufen am 28. März 2011
  4. Webseite von Medioevo in Umbria, abgerufen am 19. Oktober 2014