Monteceneri

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Monteceneri
Wappen von Monteceneri
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Taverne
BFS-Nr.: 5238i1f3f4
Postleitzahl: 6802 Rivera
6803 Camignolo
6804 Bironico
6806 Sigirino
6809 Medeglia
Koordinaten: 714498 / 109248Koordinaten: 46° 7′ 30″ N, 8° 55′ 12″ O; CH1903: 714498 / 109248
Höhe: 554 m ü. M.
Fläche: 36,9 km²
Einwohner: 4655 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 126 Einw. pro km²
Website: www.monteceneri.ch
Rivera, Gemeinde Monteceneri

Rivera, Gemeinde Monteceneri

Karte
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Bahnhof FFS Rivera-Bironico

Monteceneri ist eine auf den 21. November 2010 neu entstandene politische Gemeinde des Kantons Tessin in der Schweiz. Sie liegt südlich der Passhöhe des Monte Ceneri.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der Gemeinden Bironico, Camignolo, Mezzovico-Vira, Rivera und Sigirino entlang der Verkehrshauptachsen mit den im Nebenarm des Vedeggio (Tal)s gelegenen Medeglia und Isone von den Stimmberechtigten der Gemeinden nur teilweise gutgeheissen.

Da Isone und Mezzovico-Vira die Fusion verwarfen und es der Staatsrat ablehnte, dem Parlament eine Zwangsfusion vorzuschlagen, hat am 2. Dezember 2008 das Kantonsparlament entschieden, die neue Gemeinde nur aus den fünf zustimmenden Gemeinden zu bilden.

Einige Einwohner hatten jedoch eine Beschwerde gegen die Fusion vor dem Bundesgericht erhoben mit der Begründung, dass die Fusion von fünf Gemeinden nicht dem Projekt entspricht, über das abgestimmt wurde. Das Bundesgericht hat im November 2009 die Beschwerde gutgeheissen und den Tessiner Behörden eine Volksabstimmung über eine Fusion der fünf Gemeinden empfohlen.

Monteceneri sollte mit dem Tag der Gemeindewahlen gegründet werden. Diese wurden wegen der pendenten Fusion vom 20. April 2008 verschoben.

Nach erfolgter zweiter Volksabstimmung wurde schliesslich die neue Gemeinde auf den 21. November 2010 aus den fünf zustimmenden Gemeinden Bironico, Camignolo, Medeglia, Rivera und Sigirino gegründet.

Politische Zugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neue Gemeinde gehört zum Bezirk Lugano. Da alle Ortschaften südlich der Passhöhe im Vedeggiotal liegen und die bisher zum Bezirk Bellinzona gehörende Gemeinde Medeglia keine direkte Strassenverbindung in ihren Bezirkshauptort Bellinzona hatte, ergibt das Sinn.

Kommunanz mit Cadenazzo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Medeglia bringt in die neue Gemeinde Monteceneri eine Kommunanz ein, die Kommunanz Cadenazzo/Monteceneri (BFS-Nr. 5391). Sie wurde bis im März 2005 Kommunanz Medeglia/Robasacco genannt und führte bis 31. Dezember 2003 die BFS-Nr. 5020. Nachdem die Fusion im Vedeggiotal in Rechtskraft erwachsen ist, hat sie erneut den Namen gewechselt und wird nun als Kommunanz Cadenazzo/Monteceneri bezeichnet.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1970 2656
1980 2548
1990 2841
2000 3309
2005 3612
2006 3687
2007 3766
2008 3920
2009 3899
2010 4080
2011 4318
2012 4427

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der ehemalige Gemeinden Bironico, Camignolo, Mezzovico-Vira, Rivera TI und Sigirino stehen mehrere alte, teils romanische Kirchen.

  • Festungen Monte Ceneri[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gianluigi Susinno (* 3. März 1963 in Boudevilliers), Maler, Illustrator, Zeichner, Grafiker wohnt in Monteceneri[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raimondo Locatelli, Adriano Morandi: Alto Vedeggio ieri e oggi : i sette Comuni da Sigirino a Isone. Edizioni Rivista di Lugano, Lugano 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monteceneri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017; abgerufen am 20. September 2017.
  2. Festungen Monte Ceneri auf forti.ch
  3. Gianluigi Susinno. In: Sikart, abgerufen 7. Januar 2016.
  4. Gianluigi Susinno, Biographie (italienisch) in susinno.com, abgerufen 7. Januar 2016.