Montel Vontavious Porter

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Montel Vontavious Porter
MVP 2019-2.jpg
Montel Vontavious Porter (2019)
Daten
Geburtsname Alvin Antonio Burke Jr.
Geburt 28. Oktober 1973
Miami, Florida, Vereinigte Staaten
Nationalität Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Ringname(n) Antonio Banks
Montel Vontavious Porter
MVP
Körpergröße 191 cm (6 ft 3 in)
Kampfgewicht 117 kg (259 lb)
Angekündigt aus Miami, Florida
Trainiert von Norman Smiley
Soulman Alex G
Debüt 10. August 2002

Hassan Hamin Assad (geb. Alvin Antonio Burke Jr.; * 28. Oktober 1973 in Miami, Florida, USA), besser bekannt unter seinem Ringnamen Montel Vontavious Porter bzw. MVP, ist ein US-amerikanischer Wrestler. Sein bisher größter Erfolg war der zweifache Erhalt des WWE United States Championships. MVP war der erste IWGP Intercontinental Champion.[1]

Frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burke wurde 1990 wegen bewaffneten Überfalls und Entführung zu 18 Jahren Haft verurteilt, wurde aber bereits 1999 wegen guter Führung entlassen. Im Gefängnis konvertierte er zum Islam.

Wrestling-Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch einen Gefängniswärter, der Wrestling in der Independent-Szene praktizierte, begann er mit dem Wrestling. Zu Beginn seiner Karriere trat er unter dem Namen Antonio Banks in verschiedenen Independent-Ligen auf, unter anderem Coastal Championship Wrestling, Future Of Wrestling und Xtreme Wrestling Alliance, in der er den Heavyweight Championship Titel gewinnen durfte. Im Jahr 2003 und 2004 trat Burke mehrfach bei Total Nonstop Action Wrestling auf.

World Wrestling Entertainment (2005–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 unterschrieb er einen Entwicklungsvertrag mit World Wrestling Entertainment (WWE) und wurde zuerst bei Deep South Wrestling (DSW) eingesetzt. Hier baute er seinen Charakter Montel Vontavious Porter auf, einen arroganten und selbstüberzeugten Wrestler. Das Akronym MVP spielt auf die Abkürzung von Most Valuable Player an.

Burke hatte seinen ersten Auftritt bei SmackDown! am 4. August 2006. Sein PPV-Debüt bei No Mercy 2006. In der Folge fehdete er mit Kane. Danach begann Burke eine Fehde mit dem US-Champion Chris Benoit. Nach mehreren verlorenen Titelkämpfen durfte er bei dem PPV Judgment Day mit 2:0 ein Two out three falls-Match für sich entscheiden und die WWE United States Championship erhalten.[2]

Dann fehdete er gegen Matt Hardy. Währenddessen ließ man die beiden von Deuce'n Domino die WWE Tag Team Championship gewinnen. Bei den SmackDown Tapings am 13. November 2007 mussten sie diesen Titel an The Miz und John Morrison verlieren. Es folgten Fehden gegen Batista und erneut Matt Hardy. An Hardy musste er am 27. April 2008 beim PPV Backlash die WWE United States Championship verlieren. Er war damit der am längsten amtierende US-Champion seit der Reaktivierung des Titels im Juli 2003. Am 20. März 2009 durfte Burke in der 500. SmackDown-Episode Shelton Benjamin besiegen und den Titel zum zweiten Mal erhalten.[3]

Im Zuge der sogenannten WWE Draft wurde Burke inklusive des WWE-United-States-Champion-Gürtels am 13. April 2009 zu RAW geschickt. Dort musste er den Titel bei RAW am 1. Juni 2009 an Kofi Kingston abgeben.

Im Rahmen des WWE Draft 2010 wurde Burke am 26. April 2010 zu SmackDown gedraftet. Am 2. Dezember 2010 wurde Burke auf eigenen Wunsch entlassen.[4]

New Japan Pro Wrestling (2011–2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Februar wurde bekannt gegeben, dass Burke einen 1-Jahres-Vertrag bei New Japan Pro-Wrestling unterschrieben hat. Dort gab er am 20. Februar 2011 sein Debüt und gewann am 15. Mai 2011 die neu eingeführte IWGP Intercontinental Championship, als er Toru Yano im Finale eines Turniers besiegte. Den Titel verlor er am 10. Oktober 2011 an Masato Tanaka. Bei NJPW trat er bis Januar 2013 auf.

Total Nonstop Action Wrestling (2014–2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Januar 2014 kehrte Burke im Rahmen von Impact Wrestling nach fast 10 Jahren zu TNA zurück und wurde als neuer Investor des Unternehmens enthüllt.

Rückkehr zur WWE (seit 2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Januar 2020 kehrte Burke zum Jährlich stattfinden Royal Rumble zurück, um am gleichnamigen Match teilzunehmen. Danach machte Burke noch sporadische Auftritte bei RAW, kündigte allerdings an seine In-Ring Karriere zu beenden. Seither ist er Backstage als Producer und im Ring als Anführer des Stables The Hurt Business tätig. Die Mitglieder waren Bobby Lashley, Shelton Benjamin und Cedric Alexander. Am 29. März 2021 schmiss er Benjamin und Alexander aus der Gruppierung.[5]

Titel und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

United States Champion und WWE Tag Team Champion Montel Vontavious Porter (2007)
  • All Pro Wrestling
    • APW Universal Heavyweight Championship (1×)
  • Big League Wrestling
    • BLW World Heavyweight Championship (1×)
  • Coastal Championship Wrestling
    • CCW Heavyweight Championship (1×)
  • DDT Pro-Wrestling
    • Ironman Heavymetalweight Championship (1×)
  • Future of Wrestling
    • FOW Tag Team Championship (1×) – mit Punisher
  • Imperial Wrestling Revolution
    • IWR Heavyweight Championship (1×)
    • IWR Tag Team Championship (1×) – mit D Money, Marce Lewis, Montego Seeka und Nytronis A'Teo
  • Southern Championship Wrestling Florida
    • SCW Florida Heavyweight Championship (1×)
  • World Class Revolution
    • WCR Heavyweight Championship (3×)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NJPW Invasion Tour 2011 ~ Attack On East Coast ~ - Tag 3. cagematch.net, abgerufen am 19. November 2020.
  2. WWE Judgment Day 2007. thesmackdownhotel.com, abgerufen am 19. November 2020.
  3. March 20, 2009 Smackdown results. prowrestling.fandom.com, abgerufen am 19. November 2020.
  4. MVP released. wwe.com, abgerufen am 19. November 2020.
  5. Raw (29.03.2021). Wrestling-Point.de, 30. März 2021, abgerufen am 27. Mai 2021.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Montel Vontavious Porter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien