Montell Jordan

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Montell Jordan (2008)

Montell Du'Sean Jordan (* 3. Dezember 1968 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer R&B-Sänger, Produzent und Songschreiber. Er ist seit Ende 2010 ausschließlich als Pastor in Atlanta tätig.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montell Jordan war der zweite Künstler, der bei dem Plattenlabel Def Jam unter Vertrag genommen wurde. 2003 trennte er sich von Def Jam und arbeitet nun mit dem Label TBN zusammen. Nach einem Abschluss an der Pepperdine University in Kalifornien im Fach Kommunikationswissenschaft hatte er 1995 seinen ersten Hit mit This Is How We Do It, der auf Anhieb ein Nummer-eins-Hit wurde. Es folgten Somethin' 4 Da Honeyz und Let's Ride (1998) sowie Get It On Tonite (1999). Im Jahr 2003 verließ er Def Jam und wechselte für sein sechstes Soloalbum, Life After Def zu Koch Records. 2008 wurde das Album Let It Rain bei Universal veröffentlicht. Ende 2010 kündigte Jordan an, seine Musikerkarriere beenden zu wollen.

Produzent und Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist auch Produzent für andere Künstler, unter anderem Christina Milian und Sisqó. Cameo-Auftritte hatte er in den Filmen Fighting Temptations und Der verrückte Professor. Außerdem wirkte er in der Dokumentation Standing in the Shadows of Motown mit.

Pastor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2010 wurde bekannt, dass Jordan seine Musikerkarriere beende und in Zukunft ausschließlich als Pastor in der World Victory Church in einem Vorort von Atlanta tätig sein wird.[1]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montell Jordan hält sein Privatleben von der Öffentlichkeit fern, jedoch ist bekannt, dass er mit Kristin Hudson verheiratet und Vater von vier Kindern ist.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1995 This Is How We Do It DE58
(9 Wo.)DE
UK53
(3 Wo.)UK
US12
Platin
Platin

(36 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. April 1995
1996 More... UK66
(1 Wo.)UK
US47
Gold
Gold

(24 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. August 1996
1998 Let's Ride DE75
(1 Wo.)DE
US20
Gold
Gold

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 31. März 1998
1999 Get It On...Tonite DE30
(19 Wo.)DE
CH49
(15 Wo.)CH
US32
Gold
Gold

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. November 1999
2002 Montell Jordan DE35
(3 Wo.)DE
CH69
(5 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2002
2003 Life After Def
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2001
2008 Let It Rain
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2008

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1995 This Is How We Do It
This Is How We Do It
DE38
(15 Wo.)DE
CH38
(5 Wo.)CH
UK11
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. Februar 1995
Somethin’ 4 Da Honeyz
This Is How We Do It
UK15
(4 Wo.)UK
US21
Gold
Gold

(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. August 1995
1996 I Like
More...
UK24
(3 Wo.)UK
US28
(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Juni 1996
feat. Slick Rick
Falling
More...
US18
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. September 1996
1997 What’s On Tonight
More...
US21
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 28. Januar 1997
1998 Let’s Ride
Let’s Ride
UK25
(2 Wo.)UK
US2
Platin
Platin

(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. Februar 1998
feat. Master P & Silkk The Shocker
I Can Do That
Let’s Ride
US14
Gold
Gold

(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Juni 1998
1999 Get It On…Tonite
Get It On Tonite
DE21
(19 Wo.)DE
CH14
(19 Wo.)CH
UK15
(4 Wo.)UK
US4
(32 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 1999
2000 Once Upon A Time
Get It On Tonite
DE44
(9 Wo.)DE
CH53
(9 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: April 2000

Als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2004 This Is How We Do It
2. OG
DE19
(9 Wo.)DE
AT53
(2 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 8. November 2004
Overground featuring Montell Jordan
2015 The Party (This Is How We Do It) UK17
Silber
Silber

(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2015
Joe Stone featuring Montell Jordan

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Montell Jordan wird Pastor
  2. Familienstand
  3. a b c Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]