Monteparano

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Monteparano
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Monteparano (Italien)
Monteparano
Staat Italien
Region Apulien
Provinz Tarent (TA)
Koordinaten 40° 27′ N, 17° 25′ OKoordinaten: 40° 27′ 0″ N, 17° 25′ 0″ O
Höhe 135 m s.l.m.
Fläche 3,0 km²
Einwohner 2.379 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 793 Einw./km²
Postleitzahl 74020
Vorwahl 099
ISTAT-Nummer 073018
Volksbezeichnung Monteparanesi
Schutzpatron Kajetan von Thiene, Cosmas und Damian, Josef von Nazaret (7. August, 26. September, 19. März)
Website Monteparano

Monteparano (im lokalen Dialekt: Muntiparanu) ist eine südostitalienische Gemeinde (comune) mit 2379 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Tarent in Apulien. Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer ostsüdöstlich von Tarent im Salento. Monteparano ist Teil der Unione dei Comuni di Montedoro.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1460/61 zerstörten die Truppen des Fürsten von Albanien, Georg Kastriota, genannt Skanderbeg, die „Casali“ (Plural von „Casale“; italienische Bezeichnung für ein Haus oder eine Häusergruppe auf dem Land) in der Provinz Tarent, deren Feudalherren mit dem Rebellen Giovanni Antonio Orsini del Balzo, letzter Fürst von Tarent, gegen den spanischen König von Neapel, Ferdinand I., aus dem Hause Aragon, verbündet waren.[2]

Nach dem Sieg kehrte Skanderbeg mit einem Teil der Truppen in die Heimat zurück, während ein großer Teil der Truppen die Erlaubnis erhielt, sich in Apulien niederzulassen, wo sie „Albania Salentina“ (salentinisches Albanien) gründeten.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Strada Statale 7ter Appia.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monteparano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Vincenza Musardo Talò: Il Casale di Monteparano. abgerufen am 20. November 2016 (italienisch)
  3. Pasquale Pandolfini: Albania e Puglia: vicende storiche, politiche e religiose fra le due sponde dell'Adriatico. In: Biblos. Band 14, Nr. 28, 2007, S. 85 (italienisch).