Monticiano

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Monticiano
Wappen
Monticiano (Italien)
Monticiano
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Siena (SI)
Koordinaten 43° 8′ N, 11° 11′ OKoordinaten: 43° 8′ 0″ N, 11° 11′ 0″ O
Höhe 375 m s.l.m.
Fläche 109 km²
Einwohner 1.571 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 53015
Vorwahl 0577
ISTAT-Nummer 052018
Volksbezeichnung Monticianesi, Monticianini
Schutzpatron Beato Antonio (5. Juni)
Website Gemeinde Monticiano
Panorama von Monticiano
Panorama von Monticiano

Monticiano ist ein Ort mit 1571 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Siena, Region Toskana in Italien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Monticiano in der Provinz Siena

Der Ort erstreckt sich über 109 km². Er liegt ca. 20 km südöstlich von Siena und ca. 65 km südöstlich von Florenz in der Hügelkette der Colline Metallifere (Erzhügel). Die Gemeinde wird im Norden von dem Fluss Feccia und im Süden von der Farma begrenzt, die hier ebenfalls als Grenze zur Provinz Grosseto (Gemeinde Roccastrada) dient. Der Merse durchfließt das Gemeindegebiet, dient aber ebenfalls als Grenzfluss im Nordwesten (zu Chiusdino), in Norden und im Osten (Murlo).

Zu seinen Ortsteilen zählen Bagni di Petriolo, Iesa, San Lorenzo a Merse, Tocchi und Scalvaia.

Die Nachbargemeinden sind Chiusdino, Civitella Paganico (GR), Murlo, Roccastrada (GR) und Sovicille.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung findet das „Castello di Monticiano“ im Jahre 1189, als es im Einflussbereich des Bischofs von Volterra lag. Nach der Schlacht bei Benevent 1266 wurde es von Siena besetzt, da der Ort den flüchtigen Ghibellinen Zuflucht gab. Während des Krieges zwischen Siena und Florenz und noch vor der Niederlage Sienas wurde Monticiano 1554 Teil des Herzogtum Toskana.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chiesa dei Santi Giusto e Clemente
Die Chiesa del Beato Antonio Patrizi
  • Chiesa dei Santi Giusto e Clemente, romanische Kirche im Ortszentrum
  • Chiesa del Beato Antonio Patrizio, romanische Kirche am Ortseingang, die nach dem Schutzheiligen des Ortes benannt wurde. Enthält den Convento di Sant’Agostino (Konvent des Augustinus), eine Sakristei und einen Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert. Über dem linken Altar befindet sich das Gemälde Morte del Beato Antonio Patrizi von Rutilio Manetti[2].
  • Il Parco di Kurt Laurenz Metzler, Skulpturengarten in Iesa

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das östliche Gemeindegebiet führt die Strada Statale 223 di Paganico

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monticiano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Anna Maria Guiducci: I Luoghi della Fede: Le Crete senesi, la Val d’Arbia e la Val di Merse, S. 130 ff., Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1999, ISBN 88-04-46774-6