Montigny (Meurthe-et-Moselle)

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Montigny
Wappen von Montigny
Montigny (Frankreich)
Montigny
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Vezouze en Piémont
Koordinaten 48° 31′ N, 6° 48′ OKoordinaten: 48° 31′ N, 6° 48′ O
Höhe 263–317 m
Fläche 6,11 km2
Einwohner 149 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 24 Einw./km2
Postleitzahl 54540
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) der Gemeinde

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Montigny ist eine französische Gemeinde mit 149 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Kanton Baccarat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Nancy im Südosten des Départements Meurthe-et-Moselle an der Blette. Nachbargemeinden sind Ancerviller im Nordosten, Sainte-Pôle im Osten, Vacqueville im Südosten, Merviller im Süden und Südwesten, Reherrey im Westen sowie Mignéville im Nordwesten. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Montigny und wenigen Einzelgehöften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde wird 1152 unter dem lateinischen Namen Montiniaco erstmals in einem Dokument der Abtei Senones erwähnt. Die französische Form Monteini taucht in einem Dokument der Abtei Beaupré im Jahr 1175 auf.[1] Montigny unterstand der Vogtei Vic und gehörte historisch zur Provinz Trois-Évêchés (Drei Bistümer), die faktisch 1552 an Frankreich fiel. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Gemeinde schwer verwüstet. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde dann im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. In den beiden Weltkriegen kam es zu schweren Zerstörungen. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Blâmont zugeteilt. Sainte-Pôle wechselte mehrfach die Kantonszugehörigkeit. Von 1793 bis 1801 war sie Teil des Kantons Ogeviller (Ogéviller). Seit 1801 ist Montigny in den Kanton Baccarat eingegliedert. Seit 1801 ist sie dem Arrondissement Lunéville zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurt(h)e. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1876 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 167 305 246 191 163 159 131 137 136 131 133 143
Quelle: Cassini und INSEE

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montigny liegt an keinen überregionalen Verkehrsverbindungen. Die nächstgelegene Haltestelle der Bahn ist mehrere Kilometer entfernt in Baccarat an der Bahnstrecke von Lunéville nach Saint-Dié-des-Vosges. Mehrere Kilometer nördlich der Gemeinde führt die N4 vorbei. Die nächstgelegenen Anschlüsse sind in Bénaménil und Blâmont. Mehrere Kilometer südlich der Gemeinde führt zudem die N59 vorbei. Der nächstgelegene Anschluss ist in Gélacourt. Für den regionalen Verkehr sind die D935 und die D992 wichtig, die durch das Dorf führen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Martin
  • zwei Dorfbrunnen
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle zum Namen der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montigny (Meurthe-et-Moselle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien