Moonlight (2016)

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Filmdaten
Deutscher Titel Moonlight
Originaltitel Moonlight
Moonlight Film Logo.png
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 111 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Barry Jenkins
Drehbuch Barry Jenkins
Produktion Adele Romanski,
Dede Gardner,
Jeremy Kleiner
Musik Nicholas Britell
Kamera James Laxton
Schnitt Nat Sanders,
Joi McMillon
Besetzung

Moonlight ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Barry Jenkins aus dem Jahr 2016, das auf dem Theaterstück In Moonlight Black Boys Look Blue von Tarell Alvin McCraney basiert. Der Film erzählt in drei Kapiteln die Geschichte eines jungen, homosexuellen, afroamerikanischen Mannes und kam am 21. Oktober 2016 in ausgewählte US-amerikanische Kinos. Der deutsche Kinostart erfolgte am 9. März 2017.

Im Rahmen der Oscarverleihung 2017 erhielt der Film in acht Kategorien eine Nominierung. Er wurde als Bester Film ausgezeichnet, Jenkins und McCraney erhielten den Preis für das Beste adaptierte Drehbuch. Zudem wurde Mahershala Ali als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Im Rahmen der Golden Globe Awards 2017 wurde Moonlight als Bestes Filmdrama ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Strand von Miami, wo wichtige Teile des Films gedreht wurden, macht Little im Wasser eine besondere Erfahrung.

Kapitel 1: Little

Der neunjährige Chiron, ein Afroamerikaner mit schmächtiger Statur, lebt in den 1980er Jahren in Miami, Meilen entfernt von den berühmten, weißen Stränden und dem klaren, warmen Wasser von South Beach in einer Gegend, die von Gewalt geprägt ist und in der viele Menschen Crack-süchtig sind. An der Schule wird der zurückhaltende Junge gemobbt wegen der Art, wie er geht und spricht. Die Halbstarken nennen ihn auf dem Schulhof Little. An der Schule gibt es mit Kevin nur einen einzigen Jungen, der Chiron dazu ermutigt, sich von den Mitschülern, die ihn dort tyrannisieren, nicht unterkriegen zu lassen, und er zeigt ihm, wie man sich gegen andere Jungs zur Wehr setzt. Auch in seinem eigenen Zuhause ist das Leben für ihn niederschmetternd, denn auch seine Junkie-Mutter Paula kann ihm nicht helfen, sich im Leben zurecht zu finden.

Es ist ausgerechnet Juan, ein kubanischer Einwanderer und Drogenhändler der Gegend, der eine Art Ersatzvater für ihn wird, ihn unter seine Fittiche nimmt und ihm eine Art Führung und emotionale Unterstützung bietet, die Chiron zuvor nie erlebt hat, aber so dringend braucht. Juan findet den erschrockenen Jungen, als er sich auf der Flucht vor Mitschülern in einem leerstehenden Gebäude versteckt. Weil er Chiron nicht zum Sprechen bringen kann, lädt er ihn zum Essen ein und nimmt ihn dann mit zu sich nach Hause, wo er gemeinsam mit seiner Freundin Teresa lebt. Noch immer ist Chiron sehr hungrig, aber auch genauso wortkarg wie zuvor. Sie lassen Chiron eine Nacht bei ihnen schlafen. Am nächsten Tag bringt Juan den Jungen zurück nach Hause. Dort treffen sie auf Chirons Mutter, die zwar besorgt erscheint, doch Juan erklärt, ihr Sohn könne gut auf sich selbst aufpassen, weil er dies auch sonst immer tue.

Ein paar Tage später kommt Juan nach Hause und sieht Chiron in seinem Garten sitzen. Während eines Ausflugs zum Strand gibt Juan dem Jungen Schwimmunterricht und lässt Chiron dabei das Gefühl erleben, wie es ist, sich treiben zu lassen und einmal als Mittelpunkt der Welt zu fühlen. Juan versucht das Selbstbewusstsein des Jungen auch zu stärken und ihm die Schönheit seines Wesens bewusst zu machen, indem er ein metaphorisches Bild verwendet, das einer Erinnerung seiner eigenen Kindheit auf Kuba entstammt, nach dem schwarze Jungs im Mondlicht blau aussehen. Der Junge sucht im Folgenden öfter Zuflucht bei ihm und Teresa, und Juan merkt erst später, dass Chirons Mutter eine seiner Kundinnen ist.

Kapitel 2: Chiron

Sieben Jahre später ist Chiron zwar um einiges größer als Little, der er früher war, aber noch immer ist er dünn und wirkt ungelenk. Die Drogenprobleme seiner Mutter haben sich verstärkt, aber Teresa ist weiterhin für ihn da, wenn er Geld oder ihre Hilfe braucht, so zum Beispiel, wenn seine Mutter ihn nicht zu Hause sehen will, wenn sie Männerbesuch empfängt. Juan ist hingegen nicht mehr am Leben. Die Highschool, auf die Chiron nun geht, wird auch von Kevin besucht, der dort nunmehr in seiner Clique wegen seiner Stärke bekannt ist und mit seinen Erfahrungen mit Frauen prahlt. Auch wenn es so wirkt, als sei Kevin ein echter Draufgänger geworden, besitzt er auch eine sehr gefühlvolle Seite. Als sich die beiden zufälligerweise nachts am South Beach von Miami begegnen, sich setzen und gemeinsam einen Joint rauchen, erlebt Chiron mit Kevin seine erste körperliche Erfahrung. Terrel, das Alphatier von Chirons Highschool, hat bemerkt, dass dieser anders ist und bestraft ihn dafür ständig verbal. Bald reicht ihm dies nicht mehr, und er plant, ihn vor der ganzen Schule zu demütigen. Terrel fordert ausgerechnet Kevin zu einer Art Bewährungsprobe auf, die darin bestehen soll, Chiron zu verprügeln. Kevin glaubt, dass er Chiron leicht zu Boden schlagen und so den Kampf schnell beenden kann, doch sein Freund steht immer wieder auf. Am nächsten Tag rächt sich Chiron dafür an Terrel, kommt wütend in die Schule, betritt das Klassenzimmer und schlägt Terrel mit einem Stuhl nieder. Später wird Chiron von der Polizei abgeführt.

Kapitel 3: Black

Rund zehn Jahre später lebt Chiron in Atlanta, hier hat er seine Zeit in einer Jugendstrafanstalt abgesessen. Er sieht nun aus wie ein typischer „Pimp“, trägt goldene Grills, besitzt die gleichen Diamantohrringe und den gleichen muskulösen Körper wie Juan früher und hat sich den Namen Black gegeben. So hatte ihn auch Kevin früher immer genannt. Seine Mutter ist in einer Einrichtung für ehemalige Drogenabhängige in Atlanta untergebracht. Black plagen Alpträume, besonders solche von seiner Mutter früher, wie sie Drogen genommen hat und ihn anschreit. Eines Tages erhält er einen unerwarteten Anruf von dem ebenfalls mittlerweile erwachsenen Kevin. Die beiden haben sich seit jenem verhängnisvollen Tag an ihrer Highschool nicht gesehen. Kevin hat mittlerweile einen kleinen Sohn, ist aber frisch geschieden und arbeitet nun als Koch eines Diners. Bei einem Besuch Blacks bei seiner Mutter erklärt ihm diese, dass sie ihn liebt, auch wenn sie das umgekehrt nicht von ihm erwartet, da sie nie für ihn da war, als er sie am dringendsten brauchte. Sie versucht ihren Sohn zum Reden über seine Gefühle und seine Probleme zu bringen, doch mit ihr kann Black das nicht.

Eines Tage fährt Black spontan nach Miami und sucht den Diner auf, in dem Kevin arbeitet. Dieser erkennt ihn zunächst nicht, da er seinen früheren Freund als dünnen, zerbrechlichen Jungen in Erinnerung hat, und ist von dessen neuem Erscheinungsbild überrascht. Er kocht für ihn ein Gericht, das nicht auf der Karte steht, sie trinken Rotwein, und Kevin spielt für Black das Lied in der Jukebox, das Grund gewesen war, ihn anzurufen – Hello Stranger, ein alter Doo-Wop-Song von Barbara Lewis. Anschließend fahren sie gemeinsam durch die nächtliche Stadt in die Wohnung Kevins. Obwohl Chiron nun ein „ganzer Mann“ und ein wenig wie Juan geworden zu sein scheint, ringt er weiterhin um die richtigen Worte, denn er hat noch immer nicht ganz herausgefunden, wie er seine Gefühle zum Ausdruck bringen soll. Doch als ihn Kevin fragt, wie es ihm in seinem Leben ergangen ist und ob er einen Partner hat, gesteht Black, dass Kevin der einzige Mensch war, der ihn in seinem Leben bislang berührt hat.

Filmanalyse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufbau des Films[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist in drei Kapitel unterteilt, wobei jedes einzelne einen besonders prägenden Lebensabschnitt der Hauptfigur zum Inhalt hat. Die Kapitel sind nach den jeweiligen Namen benannt, die diese Hauptfigur innerhalb der Zeitabschnitte trägt. Das erste Kapitel heißt Little, nach dem Namen, mit dem der Protagonist in der Schule gerufen wird, das zweite heißt Chiron, was seinem eigentlichen Namen entspricht, und das dritte Kapitel heißt Black, ein Name den ihm sein bester Freund Kevin in seiner Kindheit gegeben hatte. Die drei Kapitel bauen aufeinander auf und bilden zusammen ein Triptychon.[2] Jedes einzelne Kapitel wird von Kritikern vielfach als denkbarer, eigenständiger Kurzfilm beschrieben,[3][4] der unabhängig von den anderen gezeigt werden könnte, doch zusammen seien die drei Teile um Vieles größer als die einzelnen Kapitel.[5][6]

Schlüsselszenen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Immer wieder heben Kritiker Schlüsselszenen des Films hervor, in denen die Figuren ihren wahren und tieferen Charakter enthüllen und hierbei deren besonderen Funktionen in Bezug auf Chirons Leben deutlich machen.[7] Diese besonderen zwischenmenschlichen Momente im Film sind:

  • Die Szene am Strand von Miami im ersten Teil des Films, in der Little von Juan einen rudimentären Schwimmunterricht erhält (häufig als baptism scene oder Taufszene beschrieben).[8] Hierbei zeigt Juan dem Jungen auch, dass er ihm vertrauen kann. Während der Dreharbeiten hatte der Kinderdarsteller Alex R. Hibbert nach eigenen Aussagen von Mahershala Ali wirklich Schwimmen gelernt.
  • Ein späteres Gespräch zwischen Juan und Little, in dem er dem Jungen erklärt, dass man an einem gewissen Punkt in seinem Leben für sich selbst entscheiden muss, wer man sein will.
  • Die Szene, in der Little Juan fragt, was eine Schwuchtel (im Original faggot) ist, und dieser ihm erklärt, dies sei ein Begriff, mit dem böse Menschen erreichen wollen, dass ein schwuler Mann sich schlecht fühlt.
  • Kurz später folgt die Szene, in der der Junge Juan deutlich macht, dass er als Drogenhändler auch Schuld an seiner katastrophalen Familiensituation mit seiner drogenabhängigen Mutter ist.[4][9]
  • Die Szene am Strand von Miami mit Kevin sieben Jahre später, in der Chiron seine erste eindeutig sexuelle Intimität mit einem anderen Menschen erlebt.
  • Die Szene, in der Black im dritten Kapitel seine Mutter in der Entzugsklinik besucht und diese ihm sagt, dass sie ihn liebt.
  • Die Dialogszene zwischen Black und Kevin im Diner[10][11], in der zwei Menschen wieder zusammengeführt werden, die nach all den Jahren noch etwas von dem jeweils anderen brauchen.[12]

Rollennamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namen der Figuren im Film verweisen auf ihre Funktion und ihren Charakter. So teilt Chiron seinen Namen mit dem unsterblichen Zentauren Cheiron aus der griechischen Mythologie. Der Sohn des Titanen Kronos und damit ein Halbbruder zu Zeus, Poseidon und Hades, galt dort als Außenseiter in beiden Welten. Cheiron wurde wegen seines Aussehens, und weil sie enttäuscht von der Missgeburt war, von seiner Mutter, der Nymphe Philyra, verlassen, und doch, weil er der Sohn eines Gottes war und sanft und weniger wild, war er anders als die anderen Zentauren. Die Parallelen zu Chiron im Film Moonlight sind deutlich erkennbar, denn auch er ist anders als die anderen um ihn herum, und seine Mutter Paula verschwindet auch, indem sie vor unseren Augen im Verlauf des Films den Drogen verfällt, aber auch selbst zu verfallen scheint, wie Verena Lueken von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in ihrer Kritik erzählt. Dennoch kämpfe sie in ihrem Verfall darum, ihren Sohn innerlich nicht zu verlieren und ihm Zuwendung zu geben, bevor sie sein Geld nimmt, das sie für Drogen braucht, so Lueken.[13] Cheiron wird in der griechischen Mythologie von den Göttern Apollo und Artemis gefördert, die ihn in der Heilkunst, Musik und in Weissagung unterrichten. In Moonlight findet Chiron ebenfalls Ersatzeltern, nämlich in Juan und Teresa. In der Astrologie ist Cheiron als der „verwundete Heiler“ bekannt, weil er, als Sohn von Kronos nicht sterben kann, obwohl er von einem eigentlich tödlichen Giftpfeil verwundet wurde und daher eine Verletzung hat, die nie heilt, was ihm ewige Qualen des Schmerzes bereitet. Obwohl der mythologische Cheiron andere heilen kann, gelingt ihm dies bei sich selbst nicht.[14] In jungen Jahren liebte der Zentaur den Kampf und das Kräftemessen, doch mit zunehmendem Alter wurde er gütig und weise. Nachdem Cheiron zu einem stolzen Zentaur herangewachsen war, wurde er für Achilles zum Mentor und gilt als der Gerechteste unter den Zentauren.[15]

Die Figur – im Film von drei verschiedenen Schauspielern dargestellt – wird im ersten Drittel des Films Little genannt, danach heißt sie Chiron, was dem eigentlichen Namen entspricht, und im letzten Kapitel, als Erwachsener, nennt er sich Black. So hatte ihn sein Freund Kevin in der Vergangenheit genannt. Die Figur durchläuft hierbei einen Transformationsprozess, wobei das Wesen von Chiron unter der zunehmend harten Schale erkennbar bleibt, während er sich äußerlich stark verändert,[16] was im Film als eine verständliche Reaktion auf das Erlebte und eine natürliche Entwicklung angesehen wird.[17] Jenkins bemerkt zu Chirons Verwandlung, wenn er Black heißt, sei aus ihm das geworden, was die Welt von ihm sehen will.[18] Trotz der Besetzung von Chiron mit drei Schauspielern in den verschiedenen Lebensabschnitten bemerkten Kritiker, Jenkins sei es gelungen, Darsteller zu finden, die in den Aufnahmen ähnlich ängstlich wirkende Augen besitzen,[19] in denen sich Chirons Schmerz spiegelt,[20] wodurch glaubhaft gemacht worden sei, dass es sich um dieselbe Person handele, deren Entwicklung man im Film erlebt.[21][22][23]

Eine Taufe in Südtansania

Juan ist die spanische Entsprechung des Namens Johannes. Es war Johannes der Täufer, der zahlreiche Anhänger im jüdischen Volk hatte, Jesus von Nazaret taufte und als sein Wegbereiter angesehen wird. Die Szene, in der Juan in Moonlight dem jungen Chiron (Little) das Schwimmen beibringt, wird von Kritikern, aber auch vom Stab selbst, häufig als eine Art Taufe beschrieben[24], die wie eine Reminiszenz an Jesus und Johannes den Täufer wirke.[25] Juan will Little im Film, für den er noch ein fast Fremder ist, zudem zeigen, dass er ihn im Wasser nicht untergehen lässt und er ihm vertrauen kann. Bei der Taufe der Baptisten, die die Tradition der Erwachsenentaufe bis heute praktizieren, lässt sich der Täufling rückwärts ins Wasser fallen, taucht komplett unter und wird vom Pastor wieder aufgerichtet.[26] Die Szene wie eine Taufe wirken zu lassen stand nach Aussage von Jenkins jedoch nicht im Drehbuch, sondern wurde spontan so gestaltet.[27] Mahershala Ali sagte über seine Rolle, manchmal gelinge es nicht den Eltern eines Kindes, das seinen Platz in der Gesellschaft nicht gefunden hat, Selbstwertgefühl zu vermitteln, sondern Schlüsselpersonen würden dies übernehmen, die zur richtigen Zeit in das Leben eines Menschen treten, wie er als Juan in das Leben von Chiron tritt.[28]

Juans Freundin Teresa wird insbesondere im zweiten Kapitel des Films mehr und mehr zu Chirons Ersatzmutter, als er nicht mehr zu sehen ist. Sie gibt ihm das, was ihm seine leibliche Mutter Paula nicht geben kann. Sie ist empathisch, kann zuhören, verurteilt ihn nicht für das, was er ist, und gibt ihm das Gefühl, dass er nicht alleine und kein Außenseiter ist. In einer Szene des Films sagt sie zu Chiron, der schweigsam seinen Kopf hängen lässt, er solle das Kinn hochnehmen, weil es in ihrem Haus nur Liebe und Stolz gebe.[29] Der Rollenname erinnert an Mutter Teresa, die sich ihr Leben lang um Kinder ohne Eltern und Obdachlose gekümmert hatte.

In einer weiteren Schlüsselrolle fungiert Kevin als wichtige Person in Chirons Leben. Sein Name bedeutet „hübsch, anmutig von Geburt“. Die Funktion von Kevin im Film ist die, dass er es schafft, Chiron aus der Reserve zu locken, für ihn Situationen schafft, in denen sich Chiron wohl fühlt und in denen er zum Sprechen ermutigt wird.[27] Kevins besondere Funktion kommt insbesondere in der romantischen Szene am Strand zum Ausdruck, denn für Chiron, der zuvor mit niemandem intim gewesen ist, stellt ein Kuss eine völlig neue Form zwischenmenschlicher Begegnung dar, und Kevins Schulter, auf die er seinen Kopf legt, wird für ihn zum denkbar intimsten Ort.[30] Kevin hat, anders als Chiron, bereits zuvor sexuelle Erfahrungen gesammelt.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literarische Vorlage und Stab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert auf dem Theaterstück In Moonlight Black Boys Look Blue von Tarell Alvin McCraney
Barry Jenkins führte beim Film Regie und adaptierte McCraneys Theaterstück

Der Film basiert auf dem Theaterstück In Moonlight Black Boys Look Blue von Tarell Alvin McCraney. In drei Kapiteln erzählt McCraney darin die Geschichte von Chiron, der als Afroamerikaner mit kaputter Kindheit inmitten des Gedränges und des Drogenkrieges der 80er Jahre in Miami aufwächst.[31] McCraney beschreibt den Lebensweg von Chiron als Kind, als Jugendlicher und schließlich als Erwachsener. Das Stück wurde allerdings nie aufgeführt.[27]

McCraney beschreibt die ihm nahestehenden Menschen in seiner Jugend selbst als ein Patchwork, und bei einer Pressekonferenz nach der Premiere des Films beim Toronto International Film Festival im September 2016 sagte er, ein Drogenhändler aus seiner Nachbarschaft habe ihm das Fahrradfahren beigebracht.[32] Blue, so der Name des Mannes, datete zum damaligen Zeitpunkt seine Mutter und verhielt sich ihm gegenüber freundlich und sehr zärtlich, fast als wäre er sein eigener Sohn gewesen. McCraney war fünf oder sechs Jahre alt und hatte zuvor nie erlebt, dass ein Mann ihm auf diese Art und Weise begegnet, seinen eigenen Vater eingeschlossen. McCraney war bewusst, dass Blue Drogendealer war und seine Mutter drogensüchtig, aber er akzeptierte was und wie sie waren, und sie akzeptierten ihn wie er war. So war es nach eigenen Aussagen als Kind McCraneys Wunsch, eine Ballettschule zu besuchen, er liebte es, sich im Kreis zu drehen, überschlug seine Beine, wenn er sich setzte, und er lief nicht, als wäre er gerade von einem Pferd gestiegen. Blue schuf für ihn einen sicheren Raum innerhalb der Neighborhood. Einige Jahre später fand man ihn erschossen auf.[33]

Nach seinem Bachelor of Fine Arts an der DePaul University und seinem Master-Abschluss an der Yale University hatte McCraney 2010 bereits das Drehbuch für den Kurzfilm Day N Night Out geschrieben, in dem er selbst die Rolle von The Boy Who Looks übernommen hatte und erhielt 2013 das MacArthur Fellowship.[34]

Die Regie übernahm Barry Jenkins, und Moonlight ist dessen zweiter Spielfilm nach Medicine for Melancholy. Jenkins, der eine frühe Version von McCraneys Werk als eine Mischung zwischen Theaterstück und Filmdrehbuch beschreibt[35] und auch die Arbeiten an der Drehbuchadaption für den Film übernahm, beginnt die Geschichte mit Little zu erzählen, der erst als Kind und später als Jugendlicher mit verschiedenen Problemen, die die Pubertät mit sich bringt, kämpfen muss und den er im dritten Kapitel des Films zu Black transformiert. Jenkins passte hierbei McCraneys Vorlage an, der darin durchgehend in der Zeit vor- und zurückgesprungen war. Dennoch verzichtet Jenkins im Verlauf des Films auf einen klaren, progressiven Zeitverlauf und zeigt dem Betrachter, durch eine vermittelte atmosphärische Subjektivität eine impressionistische Vision von Chirons Psyche, in der nicht nur Wollust, sondern auch ein großer Schmerz zuhause ist und stellt die nicht verheilten Wunden in den Mittelpunkt des Films.[36] Jenkins schrieb das Drehbuch während seiner Aufenthalte in Brüssel und in Berlin drei Jahre, bevor der Film in die Kinos kam.[37][38]

Die Zusammenarbeit von McCraney und Jenkins war bereits 2012 bekannt geworden.[35] Die beiden, die ungefähr im gleichen Alter sind, wuchsen unweit voneinander, in der gleichen Nachbarschaft in Miami auf. Beide Mütter waren drogenabhängig. Jenkins’ Mutter wurde HIV-positiv, hat die Krankheit jedoch überlebt. McCraneys Mutter hingegen starb später an den Folgen von AIDS. Jenkins ist heterosexuell, McCraney ist schwul.[39][40] Produziert wurde der Film gemeinsam von A24, der von Brad Pitt gegründeten und geleiteten Filmproduktionsgesellschaft Plan B Entertainment[41] und Adele Romanski.[42][43] Als Kameramann fungierte James Laxton, der mit Romanski verheiratet ist.[44] A24 übernahm das Marketing und den Vertrieb des Films.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trevante Rhodes, hier bei der Premiere in Toronto, spielt den Protagonisten im Er­wach­sen­en­alter.

Ashton Sanders ist im Film in der Rolle von Chiron zu sehen, Alex R. Hibbert übernahm die Rolle von Chiron im ersten Drittel des Films, als er Little genannt wird, und Trevante Rhodes spielt ihn als Erwachsenen, als er sich selbst Black nennt. Da Jenkins durch das Buch In the Blink of an Eye von Walter Murch, das er im Studium gelesen hatte, überzeugt war, dass Augen das Fenster zur Seele sind, suchte er die drei Darsteller weniger nach Ähnlichkeiten in ihren Gesichtszügen aus, sondern nach ihrer gleichen Ausstrahlung. Das gleiche Gefühl in ihren Augen sollte eine glaubwürdige, kontinuierliche Weiterentwicklung der Figur garantieren.[45] Naomie Harris ist in der Rolle von Chirons Mutter Paula zu sehen. Mahershala Ali, der sich parallel in den Dreharbeiten zu den Fernsehserien Luke Cage und House of Cards befand[46], übernahm die Rolle des Drogenhändlers Juan. Für Janelle Monáe in der Rolle seiner Freundin Teresa handelt es sich um den ersten großen Auftritt in einem Film für die eigentliche Soul- und Funk-Sängerin. Jaden Piner spielt den 9-jährigen Kevin, Jharrel Jerome ihn als 16-Jährigen und André Holland als Erwachsenen. Patrick Decile debütierte im Film in der Rolle von Terrel, dem Alphatier von Chirons Klasse, der bemerkt, dass mit diesem etwas anders ist und ihn hierfür verbal bestraft.

Die drei Schauspieler, die sich die Rolle von Chiron teilten, begegneten sich während der Dreharbeiten nicht, genauso wenig wie die drei Darsteller, die Kevin in seinen einzelnen Lebensabschnitten verkörperten. Jenkins hatte ihnen dies nicht erlaubt, denn er wollte nicht, dass sie sich gegenseitig beeinflussen oder unbewusst ihr Verhalten vor der Kamera aufeinander abstimmen. Allerdings hatte Jenkins bei ihrer Besetzung darauf geachtet, drei Schauspieler mit ähnlichen Augen auszuwählen, damit ihre Blicke gleich wirken, während Chiron selbst im Film älter wird.[47] Die insgesamt sechs Darsteller von Chiron und Kevin begegneten sich erstmals bei der Premiere des Films.[27]

Besondere Bedeutung kam im Film der Rolle von Paula zu, die in vielen Nuancen Jenkins' eigener Mutter ähneln sollte. Die Aufnahmen, in denen Naomie Harris als Chirons Mutter in unterschiedlichem Alter zu sehen ist, mussten innerhalb von drei Tagen gedreht werden, weil ihr, als einzige am Film beteiligte Schauspielerin, die keine US-Amerikanerin ist, nur für wenige Tage ein Arbeitsvisum ausgestellt worden war.[48][49] Harris, die nach eigenen Aussagen weder raucht noch Alkohol trinkt, im Film aber eine Crack-Süchtige spielt, hatte sich in Vorbereitung auf ihre Rolle Dokumentationen über Drogenabhängige angeschaut.[50] Jenkins sagte über die Besetzung der weiblichen Hauptrolle mit Harris, die als einzige Figur in allen drei Kapiteln des Films vorkommt, als Engländerin habe sie die drogenabhängige Mutter auf eine Weise gespielt, die ihn sehr an seine eigene Mutter erinnere, und sie wirke in der Rolle, als sei sie in den Hoods[51] groß geworden.[27]

In der deutschen Fassung wurde Hibbert in der Rolle von Little im Film von Oliver Szerkus synchronisiert. Monáe in der Rolle von Teresa wurde von Maja Maneiro gesprochen.

Dreharbeiten und Koloration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Gebäude im Liberty Square in Miami

Die Dreharbeiten haben Mitte Oktober 2015 in Miami begonnen, was auch der Handlungsort des Films ist.[52][53] Sie fanden dort an 25 Drehtagen[54] in der Liberty Square Neighborhood statt, die von den Menschen umgangssprachlich Pork & Beans (deutsch Schweinefleisch & Bohnen) genannt wird und in der McCraney und Jenkins auch aufwuchsen. Die Dreharbeiten mit den Kinderdarstellern fanden ausschließlich an Wochenenden statt.[46]

Der Regisseur meinte zur Wahl des Drehortes: „Miami Vice wurde nicht in Pork & Beans gedreht. In einer Umgebung, in der die Menschen illegale Dinge tun wollen, schießen sie die Straßenbeleuchtung aus. Wir hatten diese hellen Strahler für das Filmset. Die Menschen waren glücklich, dass dort Licht war, und sie konnten ihre Kinder zum Spielen hinauslassen.“[40] Der Liberty Square ist ein 753 Einheiten umfassender öffentlicher Apartment-Komplex in Miami. Das am Martin Luther King Jr. Boulevard in Liberty City im Jahr 1937 angelegte Wohnungsbauprojekt war für Schwarze im Süden der USA das erste seiner Art.[55][56] Das Stadtviertel weist die höchste Konzentration von Afroamerikanern im Süden Floridas auf.

Bei den Dreharbeiten kam eine ARRI Alexa XT zum Einsatz.[57] Die Kameraschwenks, so Jenkins, sind von dem Episodenfilm Three Times von Hou Hsiao-Hsien inspiriert, insbesondere in der Szene im Diner im dritten Kapitel.[58]

Laxton arbeitete mit dem Coloristen Alex Bickel zusammen, der den Aufnahmen durch eine Abstimmung von Helligkeit, Farbe und Gradation die gewünschte Stimmung verlieh. Bereits vor Drehbeginn hatte Bickel ermittelt, wie weit Laxton die Kontraste minimieren kann, ohne dass Details und die Farbtiefe verloren sind, besonders wenn die Gesichter der Darsteller, die alle einen dunklen Teint hatten, im Schatten lagen. Auf Grundlage der Arbeiten des Farbwissenschaftlers Bill Feightner entwickelte Bickel Lookup-Tabellen, mit denen er und Laxton arbeiten konnten. Jedes Kapitel des Films erhielt so seinen eigenen Charakter. Im ersten Kapitel wirken die Farben wärmer, wobei insbesondere die Hauttöne durch ein Hinzufügen von Cyan nachkoloriert wurden. Im zweiten Kapitel sorgten grünlich-blaue Farbtöne für einen anderen Effekt, im dritten Kapitel wurde den Aufnahmen mehr Glanz verliehen.[59]

Der anschließende Film- und Tonschnitt wurden mit Hilfe eines Atomos Samurai, einem Field Recorder, und mit der Unterstützung der Wildfire Studios in Los Angeles durchgeführt.[60]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Moonlight (Soundtrack)

Die Filmmusik wurde von Nicholas Britell komponiert[61] und besteht zum größten Teil aus Violinen- und Cellospielen, aber auch weitere klassische Instrumente, wie ein Klavier und eine Oboe[58], wurden für die Einspielung genutzt. Jenkins wünschte sich einerseits Orchestermusik für seinen Film, andererseits hatte er am Anfang der Zusammenarbeit mit Britell bemerkt, dass dieser sein Interesse an Chopped-and-Screwed-Musik teilt. Hierbei handelt es sich um eine Remix-Technik der Hip-Hop-Musik, die ihren Ursprung im Süden der USA hat. Hierbei werden Tracks bewusst langsamer abgespielt und Teile des Liedes werden mehrfach wiederholt. Die Worte werden hierbei tiefer gesprochen und bieten der Stimme mehr Platz, sich zu entfalten.[62] Britell konnte sich vorstellen, klassische Instrumente für die Filmmusik zu nutzen und diese Technik darauf anzuwenden beziehungsweise sie auf die Filmmusik zu übertragen. Auch wenn letztlich keiner der Titel Hip-Hop ist, bedienen sich vieler dieser dessen Elementen.[63] Die Violinen und Celli wurden von Mitgliedern der New Yorker Philharmoniker eingespielt.[64]

Ein Beispiel dafür, wie diese Technik Einzug in die Filmmusik gefunden hat, macht Britell mit Chiron’s Theme, dessen Grundmelodie an einigen Stellen des Films vorkommt. Im ersten Kapitel ist es in Gestalt von Little’s Theme zu hören und wird hier noch klassisch von Klavier und Violine gespielt. Diese Melodie wird im weiteren Verlauf des Films moduliert, in ihrer Tönhöhe nach unten verlagert und ein wenig verzerrt. Im zweiten Kapitel des Films wird sie unter anderem während der Prügelei auf dem Schulhof gespielt, wo sie drei Oktaven nach unten versetzt im Tieftonbereich zu hören ist. Im dritten Kapitel taucht das Thema abermals auf und wird hier von Celli gespielt.[63]

Durch die Verbindung der klassischen Orchesterpartitur und der Chopped-and-Screwed-Technik entstand nach Ansicht vieler Kritiker eine einzigartige Komposition.[65] Eric Kohn von IndieWire meint, der teils harte Soundtrack spiegele so die Weltanschauung von Chiron wider.[66] Alex Billington beschreibt die Filmmusik als zart und romantisch, sie füge jedem Moment im Film den letzten Schliff hinzu und lasse den Besucher des Films tief im Inneren verborgene Gefühle wahrnehmen, die sich nicht an der Oberfläche zeigten. Die Filmmusik folge damit auch den Bemühungen des Films, solche Gefühle erlebbar zu machen, statt zu versuchen, diese ständig zu zeigen und sie einzeln zu erklären.[67] David Edelstein von Vulture meint, die Filmmusik und andere im Film zu hörenden Lieder bringen das zum Ausdruck, was Chiron und Kevin nicht zu sagen vermögen.[19] Jeremy Kay beschreibt die Filmmusik als eine scheinbar kontraintuitive Mischung aus orchestralen Arrangements und zeitgenössischen Beats.[62] Im Dezember 2016 wurde der Soundtrack als Anwärter bei der Oscarverleihung 2017 in der Kategorie Beste Filmmusik in die Kandidatenliste (Longlist) aufgenommen, aus denen die Mitglieder der Akademie die offiziellen Nominierungen bestimmen werden.[68] Scott Feinberg von The Hollywood Reporter rechnet Britell gute Chancen aus, eine Nominierung für seine Arbeit zu erhalten.[69]

Allgemein wurde neben Britells melancholischer und symphonischer Komposition, die einerseits romantische Momente, andererseits aber auch Momente des Leidens und der Einsamkeit verstärke[70], auch die geschickte Auswahl der Lieder gelobt. David Rooney von The Hollywood Reporter beschreibt die Musikauswahl als hervorragend, weil die Stücke im Verlauf des Films stark variierten und oft in einem erhellenden Kontrast zu den gezeigten Szenen stünden.[71] So ist im Film beispielsweise in der Eröffnungssequenz eine Passage von Boris Gardiners Lied Every Nigger is a Star aus dem Jahr 1973 zu hören[72], das nach Aussage von Jenkins einst die Schönheit schwarzer Menschen zum Ausdruck bringen wollte[64], Kevin drückt im Diner an der Jukebox Hello Stranger von Barbara Lewis, und an einer anderen Stelle wird ein Stück von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt[73]

Der Soundtrack zum Film wurde von Lakeshore Records am 21. Oktober in digitaler Version veröffentlicht[74] und erschien am 25. November 2016 als CD.[75] Einige der im Film zu hörenden Lieder, wie etwa One Step Ahead von Aretha Franklin und Cucurrucucú paloma in einer Version von Caetano Veloso, sind nicht auf dem Soundtrack enthalten.[76][77]

Marketing und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem am 11. August 2016 veröffentlichten Trailer ließ Barry Jenkins die Hauptfigur Juan (im Film gespielt von Mahershala Ali) zum Ausdruck bringen, worum es ihm in seinem Film im Kern geht: „At some point, you gotta decide for yourself who you gonna be; and let nobody make that decision for you.“ (deutsch: „An einem gewissen Punkt muss man für sich selbst entscheiden, wer man sein will; und lass diese Entscheidung von niemand anderem treffen.“)[78] Anders als bei vielen anderen Filmen üblich, war auch der Trailer mit der Filmmusik von Britell unterlegt.[79]

Auf einem im August 2016 veröffentlichten Filmplakat sind die Schauspieler Ashton Sanders, Alex R. Hibbert und Trevante Rhodes in einer Montage zu sehen, die Chiron und Little bzw. Black, wie er später genannt wird bzw. sich selbst nennt, innerhalb eines Gesichts zeigt.[80][81]

Der Film wurde am 2. September beim Telluride Film Festival erstmals gezeigt und feierte am 10. September 2016 im Rahmen des Wettbewerbs in der Platform-Sektion des Toronto International Film Festivals seine internationale Premiere.[36][82] Ab 2. Oktober 2016 wurde der Film beim New York Film Festival vorgestellt.[83] Beim London Film Festival wurde der Film ab 6. Oktober 2016 im Rahmen des Offiziellen Wettbewerbs gezeigt.[84] Am 13. Oktober 2016 eröffnete der Film das 11. Festa del Cinema di Roma, wo er im Sala Sinopoli des Auditorium Parco della Musica erstmals gezeigt wurde.[85] Am 16. Oktober 2016 wurde der Film Colony Theatre in Miami Beach vorgestellt und damit unweit der Gegend, in der Jenkins aufwuchs und der Film auch gedreht wurde.[86]

Der Filmverleiher ist A24 und brachte den Film ab 21. Oktober 2016 in ausgewählte US-amerikanische Kinos in New York und Los Angeles.[31] Ab 28. Oktober 2016 wurde der Film in 36 und ab 4. November 2016 in landesweit 83 Kinos gezeigt[87], unter anderem in Miami, Jacksonville, Nashville und Chicago. Hierbei handelt es sich um Städte, die ebenfalls über größere afroamerikanische Neighborhoods, kurz Hoods[88], verfügen. Jenkins meinte, hierdurch solle ein Versuch unternommen werden, nicht die Hoods ins Arthouse-Kino zu bringen, sondern das Arthouse-Kino in die Hoods. Gleichzeitig, so Jenkins, werde auf diesem Weg aber auch die Orchestermusik in die Hoods gebracht.[64] Insbesondere in den ersten Wochen nach der Premiere boten viele Kinos in den USA im Anschluss an die Filmvorführung Diskussionsrunden mit Filmkritikern, Akademikern, Sprechern von Verbänden oder Teilen des Filmstabs an.[89][90]

Die Vertriebsrechte des Films in Frankreich liegen bei Mars Films[91], für das Vereinigte Königreich und Irland hat Altitude Film Distribution den Verleih übernommen[92], in den Niederlanden liegen die Vertriebsrechte bei Splendid Film.[93] In den Niederlanden kam der Film am 26. Januar in die Kinos, in Frankreich am 1. Februar 2017.

Am 24. November 2016 gab der Berliner Independent-Verleih DCM bekannt, den Film am 9. März 2017 in Deutschland und der Schweiz in die Kinos zu bringen.[94] Zuvor feierte der Film am 20. Januar 2017 im Filmtheater am Friedrichshain in Berlin seine Deutschlandpremiere.[95] Mitte Februar 2017 wurde ein deutscher Trailer veröffentlicht, der mit der Originalmusik der US-amerikanischen Trailer unterlegt war.[96]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zensoren in verschiedenen Ländern waren sich in ihrer Bewertung des Films nicht einig. Während Moonlight in den USA von der MPAA wegen Sexualität, Drogengebrauchs, ein wenig Gewalt und vielen Kraftausdrücken ab 17 Jahren freigegeben wurde, können ihn Briten bereits ab 15 und Schweden ab 11 Jahren sehen. In Frankreich wurde der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben.[97] In Deutschland ist der Film FSK 12. In der Freigabebegründung heißt es: „Eindringliche Darstellungen von Konflikten, Gewalt und Drogenmissbrauch sowie die teils vulgäre Sprache können Kinder unter 12 Jahren irritieren und überfordern. Doch 12-Jährige sind in der Lage, diese Aspekte den gezeigten Lebensumständen zuzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren. Ihnen erschließt sich die Geschichte eines schwierigen Erwachsenwerdens und der sexuellen Selbstfindung, sodass sie auch ambivalente und düstere Aspekte des Films eigenständig bewerten können.“[98]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte 99 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen, was dort der besten Bewertung eines Films des Jahres 2016 entspricht.[99] Im Konsens heißt es dort, Moonlight nutze die Geschichte eines Mannes, um einen bemerkenswerten und brillant herausgearbeiteten Blick auf das Leben zu werfen, wie nur viel zu selten im Kino zu sehen.[100] Auf Metacritic erreicht Moonlight sogar die höchstmögliche Punktzahl von 100 Punkten und belegt den ersten Platz in der Rangliste der besten Filme des Jahres 2016.[101] Zudem ist er neben Boyhood der einzige Spielfilm des 21. Jahrhunderts, der den maximalen Metascore erzielen konnte. Von der britischen Filmzeitschrift Sight & Sound wurde Moonlight in die Top 10 der Besten Filme des Jahres[102] und vom American Film Institute in die Top-10-Liste der AFI Movies of the Year aufgenommen.[103]

Die Kritiker überschlugen sich im Lob über die Regie, die Kameraführung, das Drehbuch und alle Schauspieler des Films, besonders aber über die drei Darsteller von Chiron, die eine kontinuierliche Entwicklung der Figur bewerkstelligten.[104] Moonlight wurde von Kritikern in vielerlei Hinsicht als Meisterwerk beschrieben[47][105][106] und als ein Meilenstein bezeichnet, an dem sich andere, nicht nur afroamerikanische,[107] Filmemacher orientieren sollten.[108] Nach seiner Premiere beim Telluride Film Festival[109] und seiner Vorstellung beim Toronto International Film Festival im September 2016 avancierte der Film schnell zum potenziellen Oscar-Kandidaten,[110][111][112] und Barry Jenkins wurde als möglicher Kandidat für eine Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie aber auch für seine Arbeit am Drehbuch ins Gespräch gebracht. Allgemein erkannten Kritiker auch in der Kameraarbeit großes Oscar-Potenzial. Scott Feinberg von The Hollywood Reporter sieht Laxtons Arbeit als vielversprechend an, in der Kategorie Beste Kamera für einen Oscar nominiert zu werden, Kritiker sahen aber auch gute Chancen für Joi McMillon und Nat Sanders in der Kategorie Bester Filmschnitt.[113][114][115] Andere Kritiker sind der Ansicht, dass Laxton rein handwerklich mit seiner Arbeit eine Ästhetik geschaffen habe, die kommende Kameraleute nachhaltig beeinflussen dürfte.[116] Auch die schauspielerischen Leistungen von Naomie Harris in der Rolle der drogenabhängigen Mutter Paula[117] und von Mahershala Ali in der Rolle des Drogenhändlers und Aushilfsvaters Juan wurden vielfach als Oscar-würdig erachtet.[114] Beide erhielten für ihre Darstellungen später eine Reihe von Nominierungen und Auszeichnungen.

Naomie Harris spielt im Film Chirons drogensüchtigeMutter, Mahershala Ali, hier bei der Premiere des Filmsin Toronto, spielt seinen Ersatzvater Juan Naomie Harris spielt im Film Chirons drogensüchtigeMutter, Mahershala Ali, hier bei der Premiere des Filmsin Toronto, spielt seinen Ersatzvater Juan
Naomie Harris spielt im Film Chirons drogensüchtige
Mutter, Mahershala Ali, hier bei der Premiere des Films
in Toronto, spielt seinen Ersatzvater Juan

Eric Kohn vom Independent-Filmmagazine IndieWire beschreibt, Moonlight untersuche die Misere eines jungen schwarzen Mannes, der sich auf der Suche nach seinem Platz in der Welt befinde und mit seiner schwulen Identität ringe, während er mit den Belastungen durch seine Klasse und seine zerbrochene Familie zu kämpfen habe. Eine besondere Kraft, so Kohn, verliehen der Geschichte allerdings die Lücken zwischen den Worten und der fortlaufende Kampf, die richtigen Worte zu finden. Trotz seines ersten sexuellen Kontakts mit Kevin, so Kohn, überbewerte Jenkins die scheinbare Homosexualität von Chiron im Film nicht. Sexualität werde vielmehr als ein fremder Impuls dargestellt, dem sich der Junge in einer ihm entgegenstehenden Welt zuwende. Der Film sei kein Schwulenfilm, sondern vielmehr eine Ausführung darüber, wie es ist, sich fehl am Platz zu fühlen. Kohn meint, der Film verbinde so die melancholische Kraft verdrängter Sexualität, der sich Brokeback Mountain und Carol bedienten, mit den feinen Texturen aufkeimender Männlichkeit im Film Boyhood.[66]

Kristopher Tapley von Variety begründet, die universelle Auseinandersetzung des Films mit dem Thema Identität und wie man in diese Welt hineinpasse, lasse den Film im Zuge der #OscarsSoWhite-Kontroverse für diese Auszeichnung ranken, besonders in der Kategorie Bester Film, und er nennt den Film ein wichtiges Element und eine Weiterführung der Black-Lives-Matter-Bewegung.[118]

Brian Tallerico, ein Filmkritiker, der für Roger Ebert tätig ist, nennt Moonlight einen notwendigen amerikanischen Film. Der Film sei gleichermaßen lyrisch und mit seinen Figuren verbunden, was einen Balanceakt darstelle, der atemberaubend anzusehen sei. Es handele sich um einen jener seltenen Filme, die sich dauerhaft auf die Figuren konzentrierten. Der Film, so Tallerico, behandle dabei aber auch universelle, komplexe Themen wie Identität, Sexualität, Familie und allen voran das Thema Männlichkeit, die von den Figuren reflektiert würden. Der Film, so Tallerico, sei niemals moralisierend, und jede Darstellung der Schauspieler, jede Wahl der Kameraeinstellung und jedes Musikstück zeugten von einem jener seltenen Filme, die nicht einen falschen Schritt tun.[119] Erin Whitney von Screencrush bemerkt, dass Jenkins seine Hauptfigur Chiron nie bemitleide oder ihn zu einem Opfer mache, wodurch ein Meisterwerk des poetischen Films entstanden sei, das zu den überzeugendsten des Jahres zähle.[120] Patrick Heidmann von Männer beschreibt Moonlight als eine hochkonzentrierte Charakterstudie, die fernab von Coming-of-Age-Klischees oder der Dramaturgie herkömmlicher Coming-out-Geschichten die Schmerzen des Erwachsenwerdens und das mühsame Finden einer männlichen, schwarzen und schwulen Identität zeige.[121]

Andreas Borcholte von Spiegel Online erklärt zur Besetzung mit ausschließlich schwarzen Schauspielern: „Es spielt kein Weißer mit in Moonlight, denn es ist eine Geschichte, die sich nicht vorrangig an den ethnischen Antagonisten richtet, sondern an die schwarze Gemeinde selbst, mit dem Ziel, von innen heraus einen Heilungsprozess zu erwirken, sich der Fessel verordneter Rollenmuster und Identitäten zu entledigen.“[9]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als der Film am 21. Oktober 2016 in vier US-amerikanischen Kinos in New York und Los Angeles angelaufen war, spielte er an seinem Startwochenende insgesamt 402.075 US-Dollar ein, also durchschnittlich 100.519 US-Dollar.[122] Dies waren die bis dahin höchsten Pro-Kino-Einnahmen eines Films des Jahres in den USA[123][124], und der Schnitt war ähnlich wie beispielsweise bei Filmen wie Birdman mit durchschnittlich 106.099 US-Dollar oder Brokeback Mountain mit durchschnittlich 109.485 US-Dollar pro Kino.[125] Dieses Ergebnis hebt Scott Mendelson vom Wirtschaftsmagazin Forbes im Hinblick auf das kleine Budget des Films, einen vergleichsweise unbekannten Regisseur und eine größtenteils völlig unbekannte oder zumindest nur wenig bekannte Besetzung als außergewöhnlich hervor, und der Film habe hierdurch Geschichte geschrieben.[126] In den Folgewochen wurde in den USA die Zahl der Kinos, in denen der Film gezeigt wurde, nach und nach auf landesweit 1.104 erhöht. Die gesamten weltweiten Einnahmen des Films aus Kinoaufführungen belaufen sich derzeit auf 65,1 Millionen US-Dollar.[127] In Deutschland verzeichnet der Film bislang 412.289 Besucher.[128]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film und die Beteiligten erhielten eine große Zahl von Nominierungen und Auszeichnungen, darunter mehrere Auszeichnungen und Nominierungen im Rahmen der NAACP Image Awards 2017[129], eine Auszeichnung bei den Atlanta Film Critics Society Awards 2016, den Publikumspreis beim Atlantic Film Festival 2016, mehrere Auszeichnungen bei den Dallas-Fort Worth Film Critics Association Awards 2016[130][131], mehrere Auszeichnungen im Rahmen der Chicago Film Critics Association Awards 2016, unter anderem in der Kategorie Bester Film und Beste Regie[132], und eine Auszeichnung mit dem USC Scripter Award für das Beste adaptierte Drehbuch des Jahres für Barry Jenkins.[133] Im Rahmen der Oscarverleihung 2017 erhielt Moonlight in acht Kategorien eine Nominierung, darunter als Bester Film, für die Beste Regie und für das Beste adaptierte Drehbuch. Die folgende Auflistung enthält eine Auswahl der bekanntesten Preisverleihungen.

American Society of Cinematographers Awards 2017

  • Nominierung in der Kategorie Beste Kameraarbeit bei einem Kinofilm (James Laxton)[134]

British Academy Film Awards 2017

British Independent Film Awards 2016

  • Auszeichnung als Bester ausländischer Independentfilm (Barry Jenkins)[136]

Critics’ Choice Movie Awards 2016 (Dezember)

Directors Guild of America Awards 2017

  • Nominierung als Beste Filmproduktion 2016 (Barry Jenkins)[139]

Golden Globe Awards 2017

Gotham Independent Film Award 2016

  • Auszeichnung als Bester Spielfilm
  • Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch
  • Auszeichnung mit dem Publikumspreis
  • Auszeichnung des Ensembles mit dem Special Jury Prize[141]

Hawaii International Film Festival 2016

  • Auszeichnung mit der Goldenen Orchidee – Best Narrative Feature Award[142]

Hollywood Film Award 2016

  • Auszeichnung mit dem Hollywood Breakout Actress Award (Naomie Harris, auch für Collateral Beauty)[143]
  • Auszeichnung mit dem Spotlight Award (Janelle Monáe, auch für Hidden Figures)[144]

Hollywood Music In Media Awards 2016

  • Auszeichnung als Beste Filmmusik (Nicholas Britell)[145]

Independent Spirit Awards 2016

  • Auszeichnung als Bester Film
  • Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie (Barry Jenkins)
  • Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch
  • Auszeichnung in der Kategorie Beste Kamera
  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Filmschnitt
  • Auszeichnung mit dem Robert Altman Award[146][147]

London Critics' Circle Film Awards 2017

London Film Festival 2016

  • Nominierung in der Kategorie Bester Film (Barry Jenkins) [84]

Los Angeles Film Critics Association Awards 2016

National Board of Review Awards 2016

National Society of Film Critics Awards 2017

New York Film Critics Circle Awards 2016

Oscarverleihung 2017

Producers Guild of America Awards 2017

  • Nominierung für The Darryl F. Zanuck Award (Adele Romanski, Dede Gardner und Jeremy Kleiner)[152]

Satellite Awards 2016

  • Nominierung als Bester Film
  • Nominierung für die Beste Regie (Barry Jenkins)
  • Auszeichnung für das Bestes Originaldrehbuch (Barry Jenkins)
  • Nominierung für die Beste Kamera (James Laxton)
  • Nominierung für den Besten Filmschnitt (Joi McMillon und Nat Sanders)
  • Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin (Naomie Harris)
  • Nominierung als Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)[153][154]

Screen Actors Guild Awards 2017

  • Auszeichnung als Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)[155]
  • Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Naomie Harris)
  • Nominierung als Bestes Schauspielensemble in einem Film[156][157]

Toronto International Film Festival 2016

  • Nominierung für den Platform Prize (Barry Jenkins)

Writers Guild of America Awards 2017

  • Auszeichnung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch (Barry Jenkins)[158]

Irrtum bei der Oscarverleihung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 2017 kam es zu einem historisch einmaligen Zwischenfall, da die beiden Moderatoren Warren Beatty und Faye Dunaway offenbar einen falschen Umschlag gereicht bekamen. Zuerst wurde der Film La La Land als Gewinner benannt. Erst als die Crew des Films bereits auf der Bühne stand und ihre Dankesreden hielt, wurde der Fehler bemerkt. La La Land-Produzent Jordan Horowitz löste die Situation auf, indem er den richtigen Umschlag zeigte und verkündete: „Es hat einen Fehler gegeben: Moonlight, ihr Leute habt den besten Film gewonnen. Das ist kein Witz, Moonlight hat den Preis als bester Film gewonnen.“[159]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Moonlight – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Moonlight. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 166161/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alex Billington: Telluride 2016: Barry Jenkins' 'Moonlight' is Stellar Cinematic Beauty In: firstshowing.net, 3. September
  3. Todd VanDerWerff: TIFF 2016: Moonlight is one of the year’s best films In: politicsforum.online, 14. September 2016.
  4. a b Rubin Safaya: Moonlight In: cinemalogue.com, 4. November 2016.
  5. A. A. Dowd: One of 2016’s best, 'Moonlight' unfolds a coming-of-age story with poetic grace In: avclub.com, 20. Oktober 2016.
  6. Warum sich für 'Moonlight' der Gang ins Kino lohnt In: Stern Online, 9. März 2017.
  7. Lexikon der Filmbegriffe. Schlüsselszene In: filmlexikon.uni-kiel.de. Abgerufen am 29. Oktober 2016.
  8. Mekado Murphy: Barry Jenkins Narrates a Scene From 'Moonlight' In: The New York Times, 24. November 2016.
  9. a b Andreas Borcholte: Filmkritik zum Oscargewinner. Warum 'Moonlight' der beste Film des Jahres ist In. Spiegel Online, 6. März 2017.
  10. Jason Bailey: ‘Moonlight’ Is a Powerful Exploration of Young Black Manhood and Sexuality In: flavorwire.com, 20. Oktober 2016.
  11. Stephen Silver: Beautiful Filmmaking, Amazing Acting In: splicetoday.com, 28. Oktober 2016
  12. Emily Buder: The 14 Most Unforgettable Scenes in 2016 Movies In: nofilmschool.com, 6. Januar 2017.
  13. Verena Lueken: Ein Traumlicht für eine neue Welt In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. März 2017.
  14. E. Alex Jung: The Hidden Significance of 'Moonlight’s' Chiron In: vulture.com, 25. Oktober 2016.
  15. Rick Riordan: Helden des Olymp, Band 1: Der verschwundene Halbgott. Carlsen Verlag. 2015.
  16. Murtada Elfadl, Manuel Betancourt und Nathaniel R: 'Moonlight' in Three Acts In: thefilmexperience.net, 17. Oktober 2016.
  17. Hilton Als: 'Moonlight' Undoes Our Expectations In: newyorker.com, 24. Oktober 2016.
  18. Barry Jenkins brings 'Moonlight' to Studio q In: youtube.com. Abgerufen am 1. November 2016.
  19. a b David Edelstein: The Wonderful Moonlight Is a Moody, Gentle Story of Identity in 3 Acts In: vulture.com, 19. Oktober 2016.
  20. Will Leitch: Moonlight: The Path Not Taken. Barry Jenkins's beautiful, sympathetic film is one of the best of the year In: newrepublic.com, 20. Oktober 2016.
  21. Sara Stewart: ‘Moonlight’ illuminates a different, tough boyhood In: nypost.com, 20. Oktober 2016.
  22. Kenneth Turan: Review Barry Jenkins' magical, majestic 'Moonlight' is a stunning portrait of young, black gay life In: latimes.com, 20. Oktober 2016.
  23. Pete Hammond: ‘Moonlight’ Review: Moving Story Of Self-Discovery Should Resonate At Oscar Time In: deadline.com, 25. Oktober 2016.
  24. David Fear: 'Moonlight': How an Indie Filmmaker Made the Best Movie of 2016 In: rollingstone.com, 21. Oktober 2016.
  25. Dwight Brown: Moonlight In: The Huffington Post, 18. Oktober 2016.
  26. Leonore Kratz: Freier Fall ins Taufbecken In: evangelisch.de, 12. Oktober 2015.
  27. a b c d e Ricky Camilleri: Barry Jenkins, Naomie Harris And Andre Holland Discuss Their Film 'Moonlight' In: BUILD Series bei Youtube. Abgerufen am 23. Oktober 2016 (Video)
  28. Anne Thompson: 'Moonlight' and 'Luke Cage' Breakout Mahershala Ali on the Power of Diverse Roles In: indiewire.com, 20. Oktober 2016.
  29. Mike Scott: 'Moonlight' movie review: Indie gem among year's finest films to date In: nola.com, 1. November 2016.
  30. Kyle Buchanan: Moonlight and the Desire to See Men Kiss Onscreen In: vulture.com, 26. Oktober 2016.
  31. a b Mark Olsen: Watch: Barry Jenkins' anticipated indie drama 'Moonlight' starring Mahershala Ali and Janelle Monáe In: Los Angeles Times, 11. August 2016.
  32. Sharon Waxman: 'Moonlight' Debuts to Rapturous Applause, Tears in Emotional Screening at Toronto Film Festival In: thewrap.com, 11. September 2016.
  33. For Film's Creators, 'Moonlight' Provided Space To Explore A Painful Past In: npr.org, 19. Oktober 2016.
  34. Tarell McCraney In: macfound.org. Abgerufen am 6. September 2016.
  35. a b Michael E. Miller: Barry Jenkins and Tarell Alvin McCraney Teaming Up To Make Film About Liberty City In: miaminewtimes.com, 15. März 2012.
  36. a b Moonlight In: tiff.net. Abgerufen am 4. September 2016.
  37. Will Stephenson: Where’s The Next Film, Barry? In: thefader.com. Abgerufen am 29. Oktober 2016.
  38. Hanns-Georg Rodek: Oscar-Gewinner Jenkins: 'Wo ich herkomme, schließen sich Schwarz- und Schwulsein aus' In: welt.de, 27. Februar 2017.
  39. A. O. Scott: Barry Jenkins on 'Moonlight,' a Tale of Black America and Personal Adversity In: The New York Times, 6. September 2016.
  40. a b Rebecca Keegan: Telluride Film Festival audiences take a shine to Barry Jenkins' 'Moonlight' In: Los Angeles Times, 4. September 2016.
  41. Eric Kohn: Brad Pitt’s Plan B Team Explains How They Discover Bold Films Like 'Moonlight' and 'Lost City of Z' In: indiewire.com, 15. Oktober 2016.
  42. Dave McNary: A24 Teams With Brad Pitt’s Plan B for 'Moonlight' In: Variety, 24. August 2015.
  43. Brandon Harris: Inside Looking Out: Barry Jenkins on 'Moonlight' In: filmmakermagazine.com, 20. Oktober 2016.
  44. Rebecca Keegan: To give birth to 'Moonlight,' writer-director Barry Jenkins dug deep into his past In: Los Angeles Times, 21. Oktober 2016.
  45. Emily Buder: 'Moonlight': Barry Jenkins on Why the Exquisite Film Nearly Killed Him In: nofilmschool.com, 10. Oktober 2016.
  46. a b Gregory Ellwood: Mahershala Ali Fell In Love With 'Moonlight' While Juggling 'Luke Cage' And 'House of Cards' In: theplaylist.net, 26. Oktober 2016.
  47. a b Sasha Stone: Moonlight: A Light Called Human Life (review) In: awardsdaily.com, 5. September 2016.
  48. Kyle Buchanan: Moonlight’s Barry Jenkins on Directing One of the Best Films of the Year In: vulture.com, 21. Oktober 2016.
  49. 'Moonlight' Star Says Film’s ‘Vulnerable’ Characters Resonate: 'They’re Black, Brown, Queer' In: Variety, 23. September 2016.
  50. Joey Nolfi: Moonlight director on filming his first sex scenes: ‘It kept me up at night’ In: Entertainment Weekly, 5. Oktober 2016.
  51. Ein Slangbegriff für a place where plenty of shit goes down like gangbangin, drug dealin, killin, a place where you wouldnt want to be wie South Central Los Angeles, South Bronx, Queensbridge, Southside Houston, Brooklyn, Teile von Queens, Philly, usw. mit afroamerikanischer Bevölkerung www.urbandictionary.com
  52. Dave McNary: Naomie Harris, Andre Holland, Mahershala Ali to Star in 'Moonlight' In: Variety, 21. Oktober 2015.
  53. Silas Lesnick: Moonlight Cast Announced as Production Begins In: comingsoon.net, 21. Oktober 2015.
  54. Rene Rodriguez: Miami plays a starring role in the glorious 'Moonlight' In: miamiherald.com, 21. Oktober 2016.
  55. Francisco Alvarado: Alleged Gang War Has Liberty City Under Deadly Siege In: miaminewtimes.com, 10. Juli 2012.
  56. Strategic Plan In: miamigov.com. Abgerufen am 5. September 2016. (PDF; 1,3 MB)
  57. Matt Mulcahey: A One-Camera Show: DP James Laxton on Moonlight. In: Filmmaker Magazine. (filmmakermagazine.com [abgerufen am 15. März 2017]).
  58. a b Farihah Zaman und Nicolas Rapold: Song of Myself.Barry Jenkins confirms his talent with a heartwrenching and gorgeous portrait of a man grappling with his sexuality in a rough corner of Miami In: Film Comment, Ausgabe September/Oktober 2016.
  59. Chris O'Falt: 'Moonlight' Glow: Creating the Bold Color and Contrast of Barry Jenkins’ Emotional Landscape. Cinematographer James Laxton and colorist Alex Bickel break down how they created the look of this year's breakout indie; plus exclusive images In: indiewire.com, 26. Oktober 2016.
  60. Iain Blair: The A-List: Moonlight director Barry Jenkins In: postperspective.com, 25. Oktober 2016.
  61. Nicholas Britell Scoring 'Moonlight' In: filmmusicreporter.com, 11. Juli 2016.
  62. a b Jeremy Kay: Production focus: Barry Jenkins's 'Moonlight' In: screendaily.com, 10. September 2016.
  63. a b Daniel Schweiger: Interview with Nicholas Britell In: Film Music Magazine, 19. Oktober 2016.
  64. a b c Ashley Clark: 'Moonlight' Director Barry Jenkins on Bringing 'Art House to the Hood' In: vice.com, 20. Oktober 2016.
  65. Peter F. Ebbinghaus: Out Soon: Nicholas Britell’s Original Soundtrack for 'Moonlight' In: soundtracksandtrailermusic.com, 21. Oktober 2016.
  66. a b Eric Kohn: ‘Moonlight’ Review: Barry Jenkins Delivers a Mesmerizing Look at Black Life in America In: indiewire.com, 2. September 2016.
  67. Alex Billington: Telluride 2016: Barry Jenkins' 'Moonlight' is Stellar Cinematic Beauty In: firstshowing.net, 3. September 2016.
  68. 145 Original Scores In 2016 Oscar Race In: oscars.org, 13. Dezember 2016.
  69. Scott Feinberg: Feinberg Forecast: The First Look at the 89th Oscar Race In: The Hollywood Reporter, 9. September 2016.
  70. ‘Moonlight': Telluride Review In: peoplemagazines.net, 4. September 2016.
  71. David Rooney: 'Moonlight': Telluride Review In: The Hollywood Reporter, 2. September 2016.
  72. Sam Fragoso: 'Moonlight' Telluride Review: Barry Jenkins Tracks a Tragic Childhood in Powerful Sophomore Film In: thewrap.com, 2. September 2016.
  73. Moonlight is a beautifully nuanced gay coming-of-age tale In: canban.biz, 15. September 2016.
  74. Edward Davis: Exclusive: Stream Nicholas Britell’s Beautiful 'End Credits Suite' From The 'Moonlight' Soundtrack In: The Playlist, 20. Oktober 2016.
  75. 'Moonlight' Soundtrack Announced In: filmmusicreporter.com, 19. Oktober 2016.
  76. Anupa Mistry, Patrick D. McDermott, Cord Jefferson und Jason Parham: Why 'Moonlight' Is A Small Miracle Of A Movie. Barry Jenkins’s audacious coming-of-age drama is a personal and poetic story about black queerness In: thefader.com, 20. Oktober 2016.
  77. Moonlight In: soundtrack.net. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  78. Michael Nordine: 'Moonlight' Trailer: Barry Jenkins’ TIFF-Bound Drama Is a Life in Three Chapters In: indiewire.com, 11. August 2016.
  79. Wilson Morales: Exclusive: Composer Nicholas Britell On Creating The Music For 'Moonlight' In: blackfilm.com, 28. Oktober 2016.
  80. Moonlight In: critic.de. Abgerufen am 5. September 2016.
  81. Wilson Morales: Official Poster And Trailer To Barry Jenkins’ Moonlight In: blackfilm.com, 10. August 2016.
  82. Kate Erbland: TIFF Announces Platform Titles, Including 'Jackie', 'Moonlight', 'Daguerrotype' and More In: indiewire.com, 11. August 2016.
  83. Wilson Morales: Barry Jenkins’ Moonlight Among Main Slate of the 54th New York Film Festival In: blackfilm.com, 9. August 2016.
  84. a b The 60th BFI London Film Festival in partnership with American Express® announces full 2016 programme In: bfi.org.uk, 2. September 2016.
  85. Martina Barone: Roma FF11 – Moonlight: recensione del film di Barry Jenkins In: cinematographe.it, 13. Oktober 2016.
  86. Madeleine Marr: Two red carpet movie premieres in Miami In: miamiherald.com, 17. Oktober 2016.
  87. Scott Mendelson: Friday Box Office: 'Inferno' Plunges Ironic 66.6%, 'The Accountant' Hangs Tough, 'Moonlight' Expands In: forbes.com, 5. November 2016.
  88. Yasemin Dayioglu-Yücel, Seyda Ozil und Michael Hofmann: Jugendbilder – Repräsentationen von Jugend in Medien Und Politik In: Türkisch-deutsche Studien, Jahrbuch 2013. V & R unipress.
  89. Steve Mesa: 'Moonlight' Movie Review In: popnpulp.com, 28. Oktober 2016.
  90. 'Moonlight': Post-screening discussion with Dwayne Jenkins (Nashville Black Pride), Brian Marshall (Oasis Center), Nicholas Weaver (Meharry Wellness Center) and Terrance Dean (Vanderbilt University) In: belcourt.org. Abgerufen am 8. November 2016.
  91. Jeremy Kay: 'Moonlight' finds French distributor In: screendaily.com, 28. Oktober 2016.
  92. Leo Barraclough: ‘Moonlight’ Sells to Altitude in U.K., Ireland In: Variety, 7. November 2016.
  93. Oscarfavoriet Moonlight naar Nederlandse bioscopen In: nu.nl, 14. November 2016.
  94. DCM bringt den Oscar-Favoriten MOONLIGHT nach Deutschland. In: DCM. 24. November 2016 (dcmworld.com [abgerufen am 24. November 2016]).
  95. 'Moonlight' Deutschlandpremiere in Berlin In: redcarpetreports.de, 22. Januar 2017.
  96. Markus Trutt: 'Moonlight': Neuer deutscher Trailer zum herausragenden Oscar-Kandidaten In: filmstarts.de, 15. Februar 2017.
  97. Schwule Sexszene muss raus. 'Moonlight' läuft in Indien nur zensiert In: queer.de, 17. Februar 2017.
  98. Freigabebegründung für Moonlight In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 9. März 2017.
  99. Björn Becher: 'Moonlight': Trailer zum 'bislang besten Film des Jahres 2016' In: filmstarts.de, 21. Oktober 2016.
  100. Moonlight In: rottentomatoes.com. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  101. Metascore: Moonlight In: metacritic.com, Abgerufen am 28. Oktober 2016.
  102. Adam Chitwood: Sight & Sound’s Top 20 Films of 2016 List Lead by 'Toni Erdmann' In: collider.com, 2. Dezember 2016.
  103. Patrick Hipes: AFI Awards: Best Of 2016 Film List Includes 'Silence', 'Hacksaw Ridge' & More In: deadline.com, 8. Dezember 2016.
  104. Stephen Silver: Beautiful Filmmaking, Amazing Acting In: splicetoday.com, 28. Oktober 2016.
  105. Michael Phillips: 'Moonlight' reveals struggles of a young African-American man In: Chicago Tribune, 15. September 2016.
  106. David Fear: Toronto Film Festival 2016: 'Moonlight' Is a Masterpiece In: Rolling Stone, 12. September 2016.
  107. John Anderson: 'Moonlight' Review: Searing, Splendid Night Vision In: The Wall Street Journal, 21. Oktober 2016.
  108. Eric Kohn: Barry Jenkins’ 'Moonlight' Journey: How the Year’s Great Discovery Became an American Cinema Milestone In: indiewire.com, 19. Oktober 2016.
  109. Scott Feinberg: Feinberg Forecast: The First Look at the 89th Oscar Race In: The Hollywood Reporter, 9. September 2016.
  110. Toronto 2016: Barry Jenkins' 'Moonlight' makes the case for quiet eloquence In: Los Angeles Times, 11. September 2016.
  111. Barry Hertz: The Oscar race starts in Toronto – but who’s running? In: The Globe and Mail, 5. September 2016.
  112. Daniel Krüger: 'Moonlight': Der aktuelle Anwärter auf den Titel 'Film des Jahres' 2016 In: musikexpress.de, 13. September 2016.
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