Moritz IV. (Oldenburg-Delmenhorst)

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Moritz IV. von Oldenburg (* 1428; † 9. August 1464) war von 1463 bis 1464 Graf von Oldenburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moritz von Oldenburg-Delmenhorst war der zweite Sohn des Grafen Dietrich von Oldenburg-Delmenhorst und seiner zweiten Ehefrau Heilwig von Holstein (* ca. 1398/1400; † 1436), Tochter von Graf Gerhard VI. von Holstein-Rendsburg. Moritz studierte in Rostock,[1] Leipzig und Erfurt. 1456 wird er als Domherr zu Köln, Magdeburg, Bremen, Lübeck und Hildesheim erwähnt. 1447 Universitätsrektor, resignierte er später auf alle seine Pfründen und heiratete am 22. Februar 1458 Gräfin Katharina von Hoya. Beider Sohn war Jakob von Oldenburg-Delmenhorst (1463–1484).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe dazu den Eintrag der Immatrikulation von Mauricius comes de Oldenborch et Elmehorst im Rostocker Matrikelportal

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hartmut Platte: Das Haus Oldenburg. Börde, Werl 2006 ISBN 3-9810315-4-7
  • Gottfried Wentz, Berent Schwineköper: Das Erzbistum Magdeburg. Band 1–2, Walter de Gruyter, Berlin 1972 (Germania Sacra, Abt. 1, Band 4, S. 538).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]