Moroni (Komoren)

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موروني
Moroni
Moroni (Komoren)
Moroni
Moroni
Koordinaten 11° 42′ S, 43° 15′ OKoordinaten: 11° 42′ S, 43° 15′ O
Basisdaten
Staat Komoren

Hauptinsel

Grande Comore
Einwohner 60.200 (2003)
Die große Moschee
Die große Moschee
Strand
Klimadiagramm

Moroni (arabisch موروني, DMG Mūrūnī) ist die Hauptstadt und mit 60.200 Einwohnern (Stand 2003) die größte Stadt der Komoren.

Die Stadt liegt an der Westküste der Insel Njazidja, die auch unter dem französischen Namen Grande Comore bekannt ist.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moroni besitzt einen internationalen Flughafen, den Prince Said Ibrahim International Airport, der das Drehkreuz von Air Comores International ist. Nahe dem Stadtzentrum befindet sich ebenfalls der kleine Flugplatz Moroni-Iconi. Außerdem gibt es einen Hafen mit Schiffsverbindungen zum afrikanischen Festland und den anderen komorischen Inseln, Mwali (französisch Mohéli) und Nzwani (französisch Anjouan) sowie nach Madagaskar und zu anderen Inselstaaten.

In Moroni befindet sich das Stade de Beaumer, das ehemalige Nationalstadion der Komoren, sowie eines von zwei katholischen Kirchengebäuden auf den islamisch geprägten Komoren. Das Komorische Parlament, die Zentralbank und alle Ministerien und Dienststellen der Union haben ihren Sitz in der Stadt. Die Universität der Komoren hat ebenfalls in Moroni ihren Sitz. Im Musee des Comores ist u. a. der Quastenflosser (Latimeria chalumnae), komorisch Kombessa genannt, aus dem aufsehenerregenden Fund von 1952 ausgestellt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moroni war durch arabische Siedler möglicherweise im Laufe des 10. Jahrhunderts gegründet worden.[1] Moroni war die Hauptstadt des Sultanats von Bambao. Seit 1962 ist Moroni die Hauptstadt der Komoren. Am 20. Dezember 2003 wurde in Moroni nach dem Bürgerkrieg auf den Komoren ein Abkommen unterzeichnet, das freie und demokratische Wahlen festschreibt. Nahe der Stadt befindet sich der Vulkan Karthala, der bei seinem Ausbruch Ende Mai 2006 die Stadt mit einer Wolke aus Staub und Rauch überzog, was lokal zu Evakuierungen führte. Die Stadt hatte 1990 circa 23.400 Einwohner, 2003 etwa 60.200.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Moroni herrscht tropisches Regenwaldklima. Der Jahresniederschlag beträgt 2.700 mm. Vor allem in der Monsunzeit zwischen November und April fällt sehr viel Niederschlag. Der Oktober ist mit 97 mm der niederschlagsärmste Monat des Jahres.

Die Luftfeuchtigkeit beträgt im Durchschnitt 69 bis 79 %. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 32 und 34 °C. Die Tiefsttemperaturen zwischen 14 und 20 °C. Auf Grund der Nähe zum Äquator treten auch häufig Zyklone auf.[2][3]


Klimatabelle Moroni
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 34 34 35 34 33 32 31 31 31 33 34 36 Ø 33,2
Min. Temperatur (°C) 20 20 20 20 17 14 14 14 15 16 18 19 Ø 17,2
Niederschlag (mm) 364 293 279 316 256 266 244 150 108 97 108 219 Σ 2.700
Sonnenstunden (h/d) 187 177 225 192 232 231 236 232 221 237 230 212 Ø 218
Regentage (d) 18 16 18 18 12 12 12 10 11 12 12 16 Σ 167
Luftfeuchtigkeit (%) 79 77 76 74 69 66 65 65 70 73 69 72 Ø 71,2
T
e
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19
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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364
293
279
316
256
266
244
150
108
97
108
219
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Moroni (Komoren) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Moroni (Komoren) – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. USA Today Travel Guides.
  2. WMO: World Weather Information Service. Abgerufen am 12. September 2017 (englisch).
  3. BBC Weather - Moroni. Abgerufen am 12. September 2017.