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Mosenberg (Neuhaus an der Pegnitz)

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Mosenberg
Koordinaten: 49° 39′ N, 11° 34′ OKoordinaten: 49° 39′ 9″ N, 11° 33′ 50″ O
Höhe: 386 m ü. NHN
Einwohner: 259 (1. Jan. 2024)[1]
Postleitzahl: 91284
Vorwahl: 09156
Mosenberg
Mosenberg
Pegnitz in Mosenberg

Mosenberg (oberfränkisch: Mausaberch bzw. Musaberech[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Neuhaus an der Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).[3] Mosenberg liegt in der Gemarkung Höfen.[4]

Das Dorf liegt am Westufer der Pegnitz. Auf der anderen Uferseite liegt Ranna. Im Norden liegen der Obere und der Untere Kammerweiher. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ranna zur Staatsstraße 2162 (0,4 km östlich) bzw. durch den Veldensteiner Forst nach Bernheck (6 km westlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt über Hammerschrott zur St 2162 bei Neuhaus (2 km südlich).[5]

In Mosenberg lag der Bahnhof Ranna, an dem die Strecke nach Auerbach von der Hauptstrecke Nürnberg–Eger abzweigte.

Der Ort wurde im Jahr 1348 als „Mosenperg“ erstmals schriftlich erwähnt. Um 1480 bestand der Ort aus zehn bis elf Herdstätten und Gütern.[6]

Mosenberg lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Verwalteramtes Plech, was von Pfalz-Bayern strittig gemacht wurde. Niedergericht, Grundherrschaft und Dorf- und Gemeindeherrschaft standen dem bambergischen Amt Neuhaus zu.[7] Von 1791/92 bis 1810 unterstand der Ort dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.[8]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Mosenberg dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Höfen[9] und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Höfen zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Mosenberg am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Neuhaus an der Pegnitz eingegliedert.[10]

Einwohnerentwicklung

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Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2024
Einwohner 100 128 117 146 164 179 281 218 270  *295  *259
Häuser[11] 21 21 23 32 30  *76
Quelle [9] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [1]
* 
inklusive Ranna

Mosenberg ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Neuhaus an der Pegnitz) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Maria (Velden) gepfarrt.[6][18]

  1. a b Markt Neuhaus a.d. Pegnitz – Rathaus & Politik – Gemeindedaten. Abgerufen am 2. April 2025.
  2. J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 36. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „mausaberch“ bzw. „mūsaberch“.
  3. Markt Neuhaus a.d.Pegnitz, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 29. Oktober 2024.
  4. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Oktober 2024.
  5. Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. a b J. Pfanner: Pegnitz, S. 36.
  7. J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 654.
  8. Addreßhandbuch für die Fränkischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth. Verlag der beiden Waisenhäuser, Ansbach und Bayreuth 1801, OCLC 869860275, S. 246 (Digitalisat).
  9. a b A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, OCLC 165644543, S. 79 (Digitalisat).
  10. Neuhaus an der Pegnitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. September 2025.
  11. Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  12. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 925, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  13. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1097, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  14. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1045 (Digitalisat).
  15. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1096 (Digitalisat).
  16. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1131 (Digitalisat).
  17. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 980 (Digitalisat).
  18. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 720 (Digitalisat).
  19. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 178 (Digitalisat).
  20. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 345 (Digitalisat).