Motivationstraining

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Als Motivationstraining werden verschiedene Methoden des Coaching bezeichnet, die Klienten dabei helfen sollen, Ziele zu erreichen, ihre Motivation zu erhöhen und den Erfolg zu steigern. Zum Einsatz kommen verschiedene Strategien und Übungen. Beides soll die Teilnehmer eines Seminars oder Coachings dazu bringen, ihre persönliche und berufliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen oder Blockaden zu überwinden. Als Begründer des Motivationstrainings gilt Joseph Murphy, der erste Vertreter des positiven Denkens.

Die Inhalte von Motivationstrainings stammen häufig aus Bereichen wie humanistischer Psychologie, Behaviourismus, Neuro-Linguistisches Programmieren, Hypnotherapie, Betriebswirtschaftslehre, Marketing oder Coaching. Eine klare begriffliche Abgrenzung zu Mentaltraining ist schwierig, die Ansätze gehen ineinander über. Motivationstrainer ist keine geschützte Berufsbezeichnung, es gibt daher auch keine geregelte Qualifikation.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiker werfen solchen Trainern oder Coaches vor, Pseudowissenschaft zu betreiben. So wird beispielsweise bei dem Neuro-Linguistischen Programmieren, das sehr häufig von Motivationstrainern angewendet wird, vorgebracht, dass es keinen Hinweis für die Wirksamkeit der Techniken gibt. Ein weiteres Problem bei Motivationstrainings scheint deren Umsetzung im betrieblichen Umfeld zu sein, wenn es vorwiegend zur Motivierung der Mitarbeiter eingesetzt wird, deren Motivationsprobleme auf strukturelle Defizite im Arbeitsumfeld zurückzuführen sind.

Demotivationstraining[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In satirischer Abgrenzung zum Begriff Motivationstraining bezeichnen sich der französische Autor Guillaume Paoli einerseits und der Europaabgeordnete Nico Semsrott andererseits als Demotivationstrainer.

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]