Zum Inhalt springen

Mount Maunganui

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mount Maunganui
Geographische Lage
Mount Maunganui (Neuseeland)
Mount Maunganui (Neuseeland)
Koordinaten37° 38′ S, 176° 11′ OKoordinaten: 37° 38′ S, 176° 11′ O
Region-ISONZ-BOP
StaatNeuseeland Neuseeland
RegionBay of Plenty
DistriktTauranga City
WardMount Maunganui-Papamoa Ward
Einwohner19 065 (2024[1])
Höhe5 m
Postleitzahl3116
Telefonvorwahl+64 (0)7
Fotografie des Ortes

Ansicht der Stadt vom Mt Maunganui aus
Mount Maunganui im Sommer
Panorama vom Gipfel des Moao

Mount Maunganui ist ein Vorort von Tauranga City in der Region Bay of Plenty auf der Nordinsel von Neuseeland.

Der Name des Vorortes wurde von dem erloschenen Vulkan gleichen Namens übernommen, der sich über die Stadt erhebt, heute aber offiziell wieder den Māori-Namen Mauao trägt.[2] Umgangssprachlich wird er vor Ort einfach als The Mount ("der Berg") bezeichnet.

Mount Maunganui befindet sich rund 6 km nördlich des Stadtzentrums von Tauranga auf einer Halbinsel, nordwestlich der Vorstadt Papamoa Beach. Der Vorort liegt auf einer Sandbank, die den Mauao mit dem Festland verbindet, einer als Tombolo bekannten geologischen Formation. So hat Mount Maunganui sowohl eine geschützte Hafenküste als auch eine Ozeanküste in Reichweite. Am Fuße des Mauao ist der Vorort nur wenige hundert Meter breit.[3]

1988 wurde die Hafenbrücke eingeweiht, die seitdem Mount Maunganui mit dem Festland und dem Stadtzentrum von Tauranga verbindet. Südlich des Vorortes befindet sich ein großes Übersee-Containerterminal und eine Werft. Eine Zweigbahn der East Coast Main Trunk Railway verbindet Te Maunga und Mount Maunganui.

In dem Vorort befindet sich das Shoppingcenter Bayfair, eines der größten der Nordinsel außerhalb von Auckland und Wellington.

Vulkankegel Mauao

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kegel des erloschenen ehemaligen Vulkans Mauao, dem der Stadtteil seinen Namen verdankt, besitzt eine Höhe von 231 m und dominiert das weitgehend flache Umland. Früher war er Standort eines befestigten Dorfes der Māori (), von dem noch Überreste der Gräben und Ablagerungen von Küchenabfällen (Køkkenmøddinger) erhalten sind. Der Berg ist öffentlich zugänglich und ein beliebter Ort für Ausflüge. Vom Gipfel aus kann man weite Strecken der Küste entlangsehen, nach Westen bis hin zu den Kaimai Range.

Künstliches Riff

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuseelands erstes künstliches Riff wurde in der Nähe des Berges errichtet. Der Bau wurde durch Geldmangel und zu starken Seegang behindert.[4] Ursprünglich sollte das Riff den Steuerzahler 500.000 NZ$ kosten,[5] schließlich waren es dann mehr als 1,5 Mio. $.[6]

Inzwischen gibt es Medienberichte, dass die Surfer mit den durch das Riff erzeugten Wellen unzufrieden seien.[7] Das Riff wird auch für gefährliche Brandungsrückströmungen verantwortlich gemacht.[8]

Mount Maunganui ist ein Erholungsort und als guter Ort zum Surfen bekannt, obwohl Teile der Küste als gefährlich gelten. "The Mount" ist ein bekanntes touristisches Ziel in Neuseeland, für das verschiedene Angebote existieren. So gibt es am Ende der Pilot Bay heiße Salzwassertümpel, in denen man entspannen kann.

Jedes Jahr ist The Mount Gastgeber der nationalen Surfmeisterschaften und anderen Sportereignissen wie den NZ Under 14 Ocean Athlete Championships.

Mount Maunganui war einer der Austragungsorte beim Women’s Cricket World Cup 2022.

Panorama von Mount Maunganui und dem Hauptstrand

Eine besondere Attraktion sind die regelmäßig stattfindenden Futures der World Beach Pro Tour. Diese Beachvolleyballturniere richtet Volleyball New Zealand in Zusammenarbeit mit der FIVB seit 2024 jährlich aus.

Die Medaillengewinner:

FrauenMänner
JahrGoldSilverBronzeGoldSilverBronze
2024[9] Shaunna Polley / Alice ZeimannAustralien Stefanie Fejes / Jana MilutinovicVereinigte Staaten Alaina Chacon / Mariah WhalenVereinigte Staaten Jordan Hoppe / James ShawAustralien Ben Hood / D’Artagnan PottsVereinigte Staaten Cody Caldwell / Jake Urrutia
2025[10]Vereinigte Staaten Devon Newberry / Jaden WhitmarshVereinigte Staaten Samantha Parrish / Kamila TanVereinigte Staaten Alaina Chacon / Morgan Chacon Bradley Fuller / Ben O’Dea Thomas Hartles / John McManawayVereinigte Staaten Derek Bradford / Jake Urrutia
2026[11] Francesca Alupei / Beata Vaida Olivia MacDonald / Shaunna PolleyJapan Sakura Ito / Mayu SawameAustralien Soloman Bushby / Justin SchumannVereinigte Staaten Gage Basey / Thomas HurstVereinigte Staaten Diego Perez / David Wieczorek

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Mt Maunganui. Bay of Plenty Tourism, abgerufen am 6. Oktober 2020 (englisch).

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Population of Mt Maunganui 2024 19.065 persons. AZ Nations, abgerufen am 12. April 2024 (englisch).
  2. Legends. Tauranga City Council, archiviert vom Original am 6. August 2007; abgerufen am 29. August 2014 (englisch, Originalwebseite nicht mehr verfügbar).
  3. Topo250 maps. Land Information New Zealand, abgerufen am 4. August 2017 (englisch).
  4. Juliet Rowan: Mount reef builders battle big swells. New Zealand Herald, 8. November 2005, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  5. Rosaleen Macbrayne: Artificial surf reef needs wave of cash. New Zealand Herald, 17. Juni 2003, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  6. Juliet Rowan: Surf's up at the Mount - almost. New Zealand Herald, 24. September 2006, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  7. Joel Ford: Artificial reef fails to win surfers' approval. New Zealand Herald, 22. Februar 2007, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  8. Juliet Rowan: Reef at Mt Maunganui a headache for lifeguards. New Zealand Herald, 2. Januar 2006, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  9. Volleyball World Beach Pro Tour 2024 Season Summary. Beach Volleyball Database, abgerufen am 1. Mai 2026 (englisch).
  10. Volleyball World Beach Pro Tour 2025 Season Summary. Beach Volleyball Database, abgerufen am 1. Mai 2026 (englisch).
  11. Volleyball World Beach Pro Tour 2026 Season Summary. Beach Volleyball Database, abgerufen am 1. Mai 2026 (englisch).