Mr. Bill

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Mr. Bill
Originaltitel Renaissance Man
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1994
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Penny Marshall
Drehbuch Jim Burnstein
Produktion Elliot Abbott,
Sara Colleton,
Robert Greenhut,
Andrew G. Vajna
Musik Hans Zimmer
Kamera Adam Greenberg
Schnitt George Bowers
Besetzung

Mr. Bill (Originaltitel: Renaissance Man) ist eine US-amerikanische Militärkomödie aus dem Jahre 1994.

Handlung[Bearbeiten]

Bill Rago ist Werbetexter und Angestellter bei einer großen Werbeagentur. Ausgerechnet vor einem wichtigen Termin, auf dem sein neues Werbekonzept für einen Kunden vorgestellt werden soll, bleibt er im Stau stecken. Er versucht verzweifelt, per Autotelefon zu retten, was noch zu retten ist, aber es ist zu spät. Der Kunde springt ab und Bill wird gefeuert. Nun muss er sich arbeitslos melden und lernt die harte Realität auf dem Arbeitsamt kennen. Zu allem Überfluss wirft ihm seine Tochter vor, kein Verständnis für sie zu haben, und will kein Wort mehr mit ihm reden.

Nach drei Wochen hat das Arbeitsamt einen Job für ihn. Und weil er laut Akte einen Abschluss mit Magister hat, ist es ein Job als Lehrer. Doch nicht etwa an einem College, sondern in einer Ausbildungskaserne der US-Army. Bill soll eine Gruppe von Soldaten aus schwierigen sozialen Verhältnissen in Allgemeinbildung unterrichten. Gar nicht so einfach. Doch Bill hat die Idee. Es gelingt ihm seine Schützlinge für Shakespeare zu begeistern. Bald macht ihm der Job als Lehrer so viel Spaß, dass er seinen Job als Werbetexter aufgibt. Er verscherbelt sogar seinen geliebten Preis als bester Werbetexter im Pfandhaus, um den größten Wunsch seiner Tochter zu erfüllen. Seine Tochter verzeiht ihm darauf. Sie begleitet ihn sogar zum Abschlusstreffen der Army-Rekruten.

Auch kümmert er sich rührend um die privaten Probleme seiner Schützlinge. So sorgt er zum Beispiel dafür, dass der Vater von Brian Davis Jr., der im Vietnamkrieg fiel, posthum mit dem Silver Star ausgezeichnet wird.

Kritik[Bearbeiten]

„Die zunächst satirische Komödie mit Blick auf das nordamerikanische Bildungsniveau entwickelt sich zum schwerfälligen Erbauungsfilm, dessen Werbeabsichten für die US-Army unübersehbar sind. Ein mißlungener Film, der seinen Hauptdarsteller sichtlich unterfordert und nichts weiter als ermüdende Langeweile verbreitet.“

Lexikon des Internationalen Films

„DeVito ist mitreißend, ansonsten: ein "Club der toten Dichter" im Dienste der Armeewerbung. Fazit: Rekrutenmärchen mit schlappen Witzen.“

cinema[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Der englische Originaltitel Renaissance Man bezieht sich auf den vielseitig begabten italienischen Humanisten und Architekten Leon Battista Alberti (1404–1472).
  • Die Rede zur Schlacht am St.-Crispianus-Tag (siehe Schlacht von Azincourt), die Private Benitez bei einer Kampfübung im Regen rezitiert, stammt aus Shakespeares Drama Henry V, das die Soldaten zusammen in Kanada besucht haben.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. cinema.de