Muckendorf-Wipfing

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Muckendorf-Wipfing
Wappen Österreichkarte
Wappen von Muckendorf-Wipfing
Muckendorf-Wipfing (Österreich)
Muckendorf-Wipfing
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Tulln
Kfz-Kennzeichen: TU
Hauptort: Muckendorf an der Donau
Fläche: 6,34 km²
Koordinaten: 48° 20′ N, 16° 9′ OKoordinaten: 48° 19′ 47″ N, 16° 9′ 4″ O
Höhe: 173 m ü. A.
Einwohner: 1.651 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 260 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3426
Vorwahl: 02242
Gemeindekennziffer: 3 21 43
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnstraße 3
3426 Muckendorf-Wipfing
Website: www.muckendorf-wipfing.at
Politik
Bürgermeister: Hermann Grüssinger (WMW)
Gemeinderat: (2020)
(19 Mitglieder)
13
3
1
1
1
13 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Muckendorf-Wipfing im Bezirk Tulln
AbsdorfAtzenbruggFels am WagramGrafenwörthGroßriedenthalGroßweikersdorfJudenau-BaumgartenKirchberg am WagramKlosterneuburgKönigsbrunn am WagramKönigstettenLangenrohrMichelhausenMuckendorf-WipfingSieghartskirchenSitzenberg-ReidlingSt. Andrä-WördernTulbingTulln an der DonauWürmlaZeiselmauer-WolfpassingZwentendorf an der DonauLage der Gemeinde Muckendorf-Wipfing im Bezirk Tulln (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Muckendorf-Wipfing ist eine Gemeinde mit 1651 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Tulln in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langenlebarn Aufnahmeblatt der 3. Landesaufnahme um 1872: Muckendorf, Wipfing und Umgebung

Muckendorf-Wipfing liegt im östlichen Tullnerfeld am Südufer der Donau in Niederösterreich in der Hauptregion „Niederösterreich Mitte“.[1] Die Fläche der Gemeinde umfasst 6,27 km², davon sind 18,76 % bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Muckendorf an der Donau (1197) samt Baulandsondergebiet-Badehütten und Stromsiedlung
  • Wipfing (454) samt Stromsiedlung

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Muckendorf und Wipfing.

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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Muckendorf und Wipfing wurden im Jahr 1972 mit Zeiselmauer und Wolfpassing zu einer Großgemeinde zusammengelegt. Seit dem 1. Jänner 1998 sind die beiden Orte als Gemeinde Muckendorf-Wipfing wieder eigenständig.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 980 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 886 Einwohner, 1981 719 und im Jahr 1971 699 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 ÖVP, 6 SPÖ und 1 Sonstige. (15 Mitglieder)
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 WMW–Wahlgemeinschaft Muckendorf-Wipfing (ÖVP) und 4 SPÖ.[4]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 WMW–Wahlgemeinschaft Muckendorf-Wipfing (ÖVP), 2 SPÖ und 1 FPÖ.[5]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 WMW–Wahlgemeinschaft Muckendorf-Wipfing (ÖVP) und 5 SPÖ.[6]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 WMW–Wahlgemeinschaft Muckendorf-Wipfing (ÖVP) und 3 SPÖ.[7] (15 Mitglieder)
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 WMW–Wahlgemeinschaft Muckendorf-Wipfing (ÖVP), 5 SPÖ und 1 Grüne.[8]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 WMW–Wahlgemeinschaft Muckendorf-Wipfing (ÖVP), 3 SPÖ, 1 NAGL–Für Lebensraum Natur und Umweltschutz, 1 Grüne und 1 FPÖ.[9]
Bürgermeister
  • seit ? Hermann Grüssinger (WMW)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Muckendorf-Wipfing
  • Weinwartshof: Der am Ostrand von Muckendorf inmitten eines ausgedehnten Parks gelegene Weinwartshof geht auf das Lehen des Wirtschaftshofes im „Weinwerd“ zurück, das die Ritter Matseber von 1390 bis 1501 besaßen und das um 1421 zu einem festen Haus ausgebaut wurde. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Schloss, von dem nur der Ostteil erhalten ist, noch doppelt so groß wie heute.[10]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 18, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 15. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 453. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,04 %.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Muckendorf-Wipfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Perspektiven für die Hauptregionen. (PDF) S. 27, abgerufen am 12. Januar 2014.
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. orf.at: Zwei glücklich geschiedene Gemeinden. Artikel vom 15. April 2019, abgerufen am 15. April 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Muckendorf-Wipfing. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 28. Januar 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Muckendorf-Wipfing. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 28. Januar 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Muckendorf-Wipfing. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 28. Januar 2020.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Muckendorf-Wipfing. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 28. Januar 2020.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Muckendorf-Wipfing. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 28. Januar 2020.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Muckendorf-Wipfing. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 28. Januar 2020.
  10. Eintrag über Weinwartshof auf Burgen-Austria